Dokumentation des Mönchaufstands Filmen gegen die AngstSeite 2/2
"Die Mönche sind die einzige Macht in Birma, die der Regierung Angst machen kann", kommentiert Joshua. Die anfangs noch verschreckten Bürger schließen sich dem Protestzug an. Dann erlebt der Zuschauer, wie das Unglaubliche geschieht: Die ersten Mönche werden von der Polizei abgeholt, und keiner weiß, wohin sie verschleppt werden. Es wird auf Demonstranten geschossen. Undercover-Reporter filmen die erste Leiche, ein totgeschlagener Mönch, grausam entstellt. Alles aus einer erschütternder Nähe.
Der Aufstand gegen die Generäle endet in Flucht, Panik und Angst. Auch Joshuas DVB-Netzwerk wird zerschlagen, einige werden enttarnt, ihnen drohen lange Haftstrafen. Joshua muss sich ein neues Netzwerk aufbauen. Seine Hoffnung liegt nun in der massenhaften Verbreitung von Handykameras, dass dokumentiert wird, was die Generäle ihrem Volk antun. Worauf noch? Auf die Autorität der Mönche natürlich. Und auf die internationale Politik. Die muss die Protektion durch China beenden, denn bislang schützt die chinesische Regierung die Generäle. Der Grund sind Birmas reiche Bodenschätze.
Burma VJ von Anders Østergard. Zu sehen am 23. Februar auf Arte um 20:15 Uhr
- Datum 23.02.2010 - 10:45 Uhr
- Seite 1 | 2 | Auf einer Seite lesen
- Quelle ZEIT ONLINE
- Kommentare 1
- Versenden E-Mail verschicken
- Empfehlen Facebook, Twitter, Google+
- Artikel Drucken Druckversion | PDF
-
Artikel-Tools präsentiert von:








Na dann viel Spaß mit der Zeit Reise, die gleich etwas weiter unten zu buchen ist. O-Ton: "Holprige Pferdekarren ruckeln über staubige Wege, schilfbedeckte Hütten säumen die Straßen, und aus hölzernen Klostergebäuden winken lächelnd die Mönchsnovizen..."
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren