Filmpreis "Das weiße Band" für Oscar nominiert
Der deutsche Film "Das weiße Band" von Michael Haneke und der österreichische Schauspieler Christoph Waltz haben gute Chancen auf den begehrtesten Filmpreis, den Oscar.
Der deutsche Film Das weiße Band hat gleich zwei Chancen auf einen Oscar. Der Film des österreichischen Regisseurs Michael Haneke wurde am Dienstag in Los Angeles in der Kategorie bester nicht-englischsprachiger Film vorgeschlagen. Außerdem wurde Christian Berger, der für die Kamera in dem Schwarz-Weiß-Drama verantwortlich war, nominiert.
Für seine Nebenrolle in Quentin Tarantinos Film Inglourious Basterds wurde der österreichische Schauspieler Christoph Waltz für einen Oscar nominiert. Waltz spielt einen charmant-zynischen SS-Offizier. Gedreht wurde der Film zu weiten Teilen im Studio Babelsberg.
Das weiße Band und Christoph Waltz waren im Januar bereits mit dem Golden Globe ausgezeichnet worden. Michael Hanekes Film hatte außerdem die Goldene Palme in Cannes und den Europäischen Filmpreis erhalten.
Das intellektuell anspruchsvolle Drama erzählt die Geschichte seltsamer Unfälle und Gewalttaten in einem norddeutschen Dorf in den Jahren 1913/14. Haneke verbindet menschliche Grausamkeiten mit den überkommenen gesellschaftlichen religiösen Werten der deutschen Gesellschaft vor dem Ersten Weltkrieg.
Eine weitere Oscar-Hoffnung ruht auf dem deutschen Filmkomponisten Hans Zimmer. Er geht mit der Musik für die Komödie Sherlock Holmes ins Rennen. Zimmer lebt seit langem in Los Angeles und hat 1995 für Der König der Löwen bereits einen Oscar gewonnen.
James Camerons Film Avatar - Aufbruch nach Pandora und der Irak-Kriegsfilm The Hurt Locker von Kathryn Bigelow führen die diesjährigen Nominierungen für die Oscars an. Beide Produktionen wurden am Dienstag in Los Angeles in je neun Kategorien für den Filmpreis vorgeschlagen. Darunter als bester Film des Jahres und für die beste Regie.
- Datum 02.02.2010 - 15:46 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa
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dieser film beantwortet die frage "wie konnte es dazu kommen" konsequenter als alle filmischen abhandlungen über hitler/auschwitz/II weltkrieg die ich zu dem thema kenne. sehenswert. besonders für uns deutsche.
ein linksradikaler Traum eines bayerischen Österreichers, der die Anfänge des Nationalsozialismus vom kath. Bayern ins verhasste prot. Preußen verlegt.
"München, Hauptstadt der Bewegung" (Adolf Hitler).
Die bekanntgewordenen Fälle von Kindesmissbrauch in kaht. Einrichtungen, die eben nichts Neues sind (es gab sie bereits damals und in Irland und England war es genauso), bilden die wahre Grundlage für den Erfolg des Nationalsozialismus (neben dem 1. WK, den Versailler-Verträgen, der antideutschen Hetzte in GB, usw.).
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