Mord an Armeniern Grass und die Türken

Der Literaturnobelpreisträger fand die richtigen Worte. Er bewegte die Türken dazu, den Massenmord an den Armeniern aufzuarbeiten und sich zu entschuldigen.

Günter Grass in Istanbul
Vielleicht ermöglichte es Günter Grass seine eigene gebrochene Biografie die Worte zu finden, die vielen Türken ans Herz gingen

Vielleicht ermöglichte es Günter Grass seine eigene gebrochene Biografie die Worte zu finden, die vielen Türken ans Herz gingen



Der klassische Reisetipp für Besucher der Türkei: Man kann über alles sprechen, bloß nicht über die Verbrechen an den Armeniern 1915. Wirklich nicht?

Günter Grass hielt sich nicht an die Regel. Es war mucksmäuschenstill diese Woche im Sommerpalais des deutschen Botschafters in Tarabya am Bosporus, als Grass auspackte. Für die Ermordung von wahrscheinlich über einer Million Armeniern 1915, sagte er, sei "von höchster Stelle der Türkei eine Entschuldigung bei den Armeniern fällig". Das saß. Grass zeigte, dass man die Türken nicht beleidigt, wenn man dieses furchtbare Kapitel türkischer Geschichte offen anspricht. Er tat es als Deutscher. Als moralische Instanz. Als einer mit dem Sinn für das Vordringliche und Menschliche. Aus seinem Auftritt – organisiert vom Goethe-Institut Istanbul – lässt sich lernen, wie Dritte sich dem Thema nähern können.

Günter Grass war als junger Mann in der Waffen-SS, wie er selbst vor wenigen Jahren enthüllte ("Es musste raus!"). Er beschrieb am Bosporus, wie schwer ihm, wie schwer den Deutschen überhaupt, der Weg zur Anerkennung und zur Aufarbeitung des Holocaust fiel. "Die erste Reaktion war, das konnte nicht sein", sagte er. Aber man musste den Tatsachen ins Auge sehen, die Dinge beim Namen nennen. "Wir taten es." Alsdann zur Türkei: "Wann ist es soweit, dass die Verbrechen an den Armeniern als Tatsache anerkannt sind?"

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Da reckte sich der Grass’sche Zeigefinger, den die Deutschen so gut kennen, den aber auch die Welt von den Deutschen kennt. Lerne vom Deutschen – dem Weltmeister im Bewältigen? Der Literaturnobelpreisträger wich der Frage aus, ob Deutschland da ein Vorbild für die Türkei sei. Er betonte vielmehr, dass es die vornehme Rolle von Schriftstellern sei, den "Finger in die Wunde zu legen". Wenn schon Politiker oder Journalisten das nicht machten, schob er gallig nach.

Eine Inspiration vor dieser Reise bezog er gleichwohl von einem Journalisten. Grass hatte den Film Aghet – ein Völkermord von Eric Friedler gesehen, der vergangene Woche in der ARD lief. "Unabweisbare Dokumente" seien da geliefert worden, sagte Grass am Bosporus. "Das Beste wäre, man würde diesen Film im türkischen Fernsehen übernehmen." Anerkennung der Fakten, Dinge beim Namen nennen, Trauer über das Geschehene. So lautet der Dreisprung, den Grass den Türken empfahl.

Die sprangen ihm dafür nicht ins Gesicht, wie man vielleicht hätte annehmen können. Im Massenblatt Hürriyet schrieb Dogan Hizlan: Grass habe "seine Erfahrungen" darüber offenbart, wie "die Menschheit in Frieden leben könne". Bei einem öffentlichen Auftritt vor Studenten gab es vernehmlichen Beifall. Ein Student bekannte vor den fahlen Gesichtern der Professorenschaft: "Das ist bei uns ein Tabu, darüber zu sprechen." Nicht für Grass, das moralische Dichterdenkmal mit der gebrochenen Biografie.

Vielleicht ist es gerade der widersprüchliche Weg von Grass, der ihm half, in der Türkei den richtigen Ton zu treffen. Denn die Aufforderung, den Dingen einen völkerrechtlich relevanten Namen zu geben, ging auch an ihn: "War es Genozid?" Grass wand sich nicht eine Sekunde: "Ich benutze nicht das Wort Völkermord. Es wird eine Aufgabe der Türkei sein, zu erkennen, ob das Wort Völkermord angemessen ist. Was Deutschland betrifft, halte ich es für angemessen."

Mit dieser feinnervigen Wendung hat Grass die Ohren vieler Türken erreicht. Er hielt das Deklaratorische nicht für vordringlich. Wollte das Ende nicht am Anfang haben. Stellte nicht den juristischen Terminus über die menschliche Trauer und Anteilnahme.

Da liegt der Unterschied zwischen Günter Grass und vielen Politikern. Premiers und Parlamentarier bereisten ausgiebig die Türkei, verloren aber kein Wort über die Massenmorde an den Armeniern. Später zu Hause, im Parlament oder im Auswärtigen Ausschuss, stimmten sie dann Resolutionen über die Anerkennung des Genozids zu. Das entspricht nach allem, was wir über 1915 wissen, den Konventionen der Vereinten Nationen. Doch keine dieser Erklärungen griff den Menschen je ans Herz. Keine löste irgendwo auch nur den Hauch von Mitgefühl oder Trauer über den Mord an wahrscheinlich über einer Million Armeniern aus. Die Resolutionen stellten juristisch etwas klar. Man hatte Recht, derweil die Herzen der Türken weiter versteinerten.

Natürlich ist das nicht die Schuld der Armenier am Kaukasus, die seit Jahrzehnten auf die Anerkennung der Verbrechen durch die Türkei warten. Aber wahrscheinlich hat Günter Grass mehr für sie erreicht als jede Resolution. Er hat auf türkischem Boden die klarsten Worte gefunden, die ich hier je von einem prominenten ausländischen Gast gehört habe. Er hat das Wichtige und Nötige gesagt, er bekam sogar Applaus dafür. Das ging ins Mark, ans Herz. Und es wird Folgen haben.

 
Leser-Kommentare
  1. Ganz toll der der Grass! Meinem Dönerverkäufer am Eck ist es ebenfalls ganz schrecklich mit den Armeniern, den hatte ich neulich auch schon drauf angesprochen. Jetzt warten wir nur noch auf die Entschuldigung der Türkischen Regierung! Herr Erdogan übernehmen Sie!

  2. "Günter Grass war als junger Mann in der Waffen-SS, wie er selbst vor wenigen Jahren enthüllte"

    Günter Grass war als junger Mann in der Waffen-SS, wie er selbst für mehr als 50 Jahre sorgfältig Geheim gehalten hat

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    Liebe Cassandra,

    deine Frage ist in Bezug auf Türken eine der BESTEN, die ich in den vergangenen 20 Jahren in Deutschland gehört habe.

    Ich bin Türkin und finde es erleichternd, dass es Gott sei Dank noch ein Paar Menschen gibt, die sich mit Türken nicht beschaeftigen und offen dazu stehen.

    Und SO interessant ist dieses Volk aus deutscher Sicht in der Tat nicht. Zumindest meiner Erfahrung nach.

    Es steht insbesondere für negatives, unangenehmes, ungebildetes, blindes, arrogantes, lernunfaehiges, gefaehrliches und was es nicht alles gibt an Adjektiven, denen ich mir heute Abend aus dieser und anderen Seiten bedient habe.

    Nicht ich denke und fühle das alles von mir, sondern es ist die Wahrnehmung von anderen in Bezug auf mich und auf solche wie ich.

    Zitat: ''Aber egal wann man die Zeit aufschlägt, ständig wird über die Türkei diskutiert.''

    Genau so ist es. Das kommt daher, weil die anderen 200 anerkannten Staaten und Hunderte, nein Tausende Völker und Stämme weiter weg sind. Die Musik kommt von weiter her, ist gerademal angenehm und weder muss mann tanzen, noch wird man dazu aufgefordert.

    Anders ist es mit den Türken. Deutsche - anders als Du - fordern die Türken all die Zeit zum Tanzen auf.

    Kein Türke will.

    Das bringt die Deutschen auf die Palme. Warum? Warum bloss warum, fragen sie sich, tanzen die Türken nicht nach unserem Tanz. Damit beschaeftigen sich die Deutschen eigentlich, nicht mit den Türken selbst.

    Ich habe einen Tipp für die Deutschen:

    Wenn die Deutschen diesen Zustand nicht als Dauerbeschaeftigung haben wollen - es sei denn sie wollen - so achten sie bitte auf Höflichkeitsformen und vergessen für einen Moment die Despotie, den Tanz von oben herab verordnen zu müssen. Dass wir alle auf der selben Tanzflaeche sind, bedeutet nicht, dass wir auch tanzen müssen.

    Einladen bitte! Einladung ist unverzichtbar. Und mit Korb muss man immer wieder rechnen. Am besten auf die Tanzflaeche eine türkische Flagge neben der Deutschen hinstellen. Andere Elemente, die der Türke erkennt, finden, damit er sich in guten Haenden fühlt. Prompt tanzt der Türke mit dem Deutschen.

    Was ist das? Soll das Türkentum für ewig und immer in der deutschen Gesellschaft etabliert werden und geht es darum, dass sich Türken in Deutschland nur mit der türkischen Elementen zu Hause fühlen?

    PEPSI Türkei produziert in der Naehe von Istanbul Chips. Auf der TV-Werbung dazu praesentiert seit Jahren eine Oma mit Kopftuch, was aus ihren Garten-Kartoffeln passiert ist und beisst in das Chips. In der Türkei ist ein Leben ohne Chips mittlerweile nicht denkbar.

    Was glauben die Deutschen, was passiert waere, wenn der PEPSI-Cowboy aus Texas im türkischen TV erschienen und in das Chips gebissen haette. Die Türken würden wohl schauen wie die jojos und haetten kein bischen verstanden, was der Cowboy in der Türkei wollte (Und höchstwahrscheinlich haetten sie gedacht, weg mit dem!).

    Andersrum:

    sind jetzt die Amerikaner türkisiert, weil sie eine türkische Oma mit Kopftuch in ein amerikanisches Food beissen lassen haben?

    Sie haben erfolgreich ihr Produkt in eine fremde Kultur, die zudem weit weg von Amerika ist, integriert. Und das machen sie tag taeglich auf der ganzen Welt.

    Und noch ein Beispiel von Google:
    Am 23.04.2010 (sehr wichtiger staatlicher Feiertag in der Türkei) nahm Google 23. April-Logo auf die Startseite von www.google.com.tr auf. Ich habe auch schon andere Kultur-Tage wir türkischer Ring-Kampf auf Google gesehen.

    So wie ‘’Made in Germany’’ weltweit für Qualitaet steht, wissen die Amerikaner die Herzen von fremden Völkern für sich zu gewinnen. Erstaunlich ist dabei, dass sie keine Angshabet dabei haben, Elemente fremder Kulturen zu nutzen.

    Es kann nicht Schuld von Türken sein, wenn die Amerikaner verkaufen können, die Deutschen nicht.

    Was verkaufen die Deutschen eigentlich? Was ist in dem Integrationspacket alles drin?

    Alle Türken schütteln nur mit Kopf, wenn sie allein dieses Wort hören.

    Gehört es zur Kategorie schwer erklaerlicher Produkte?

    Wer ist der Adressat dieses Packets? z. B. wie viele Tausende Türken oder sogar ALLE?
    Gibt es denn nicht bereits integrierte Türken?
    Wo sind sie?
    Schon mal darüber gesprochen?
    Berichtet?
    Dokumentarfilm?
    Oder sind die integrierten auch arrogant?

    Ich habe mich nie als Adressat von Packeten gefühlt.

    Habe ich dennoch eine Pflicht ohne Namen?

    z. B., dass ich mir Tag taeglich von Deutschen anhören muss, wie erfolglos Türken darin sind das Packet anzunehmen sowie ich jedesmal meine Meinung aeussern muss, wie erfolglos ich die Deutschen darin finde, es anzubieten?

    Jah Liebe Cassandra, auch ich möchte mich nicht damit beschaeftigen, aber die Deutschen, die können es einfach nicht lassen.

    Dauerbeschaeftigung?

    Liebe Cassandra,

    deine Frage ist in Bezug auf Türken eine der BESTEN, die ich in den vergangenen 20 Jahren in Deutschland gehört habe.

    Ich bin Türkin und finde es erleichternd, dass es Gott sei Dank noch ein Paar Menschen gibt, die sich mit Türken nicht beschaeftigen und offen dazu stehen.

    Und SO interessant ist dieses Volk aus deutscher Sicht in der Tat nicht. Zumindest meiner Erfahrung nach.

    Es steht insbesondere für negatives, unangenehmes, ungebildetes, blindes, arrogantes, lernunfaehiges, gefaehrliches und was es nicht alles gibt an Adjektiven, denen ich mir heute Abend aus dieser und anderen Seiten bedient habe.

    Nicht ich denke und fühle das alles von mir, sondern es ist die Wahrnehmung von anderen in Bezug auf mich und auf solche wie ich.

    Zitat: ''Aber egal wann man die Zeit aufschlägt, ständig wird über die Türkei diskutiert.''

    Genau so ist es. Das kommt daher, weil die anderen 200 anerkannten Staaten und Hunderte, nein Tausende Völker und Stämme weiter weg sind. Die Musik kommt von weiter her, ist gerademal angenehm und weder muss mann tanzen, noch wird man dazu aufgefordert.

    Anders ist es mit den Türken. Deutsche - anders als Du - fordern die Türken all die Zeit zum Tanzen auf.

    Kein Türke will.

    Das bringt die Deutschen auf die Palme. Warum? Warum bloss warum, fragen sie sich, tanzen die Türken nicht nach unserem Tanz. Damit beschaeftigen sich die Deutschen eigentlich, nicht mit den Türken selbst.

    Ich habe einen Tipp für die Deutschen:

    Wenn die Deutschen diesen Zustand nicht als Dauerbeschaeftigung haben wollen - es sei denn sie wollen - so achten sie bitte auf Höflichkeitsformen und vergessen für einen Moment die Despotie, den Tanz von oben herab verordnen zu müssen. Dass wir alle auf der selben Tanzflaeche sind, bedeutet nicht, dass wir auch tanzen müssen.

    Einladen bitte! Einladung ist unverzichtbar. Und mit Korb muss man immer wieder rechnen. Am besten auf die Tanzflaeche eine türkische Flagge neben der Deutschen hinstellen. Andere Elemente, die der Türke erkennt, finden, damit er sich in guten Haenden fühlt. Prompt tanzt der Türke mit dem Deutschen.

    Was ist das? Soll das Türkentum für ewig und immer in der deutschen Gesellschaft etabliert werden und geht es darum, dass sich Türken in Deutschland nur mit der türkischen Elementen zu Hause fühlen?

    PEPSI Türkei produziert in der Naehe von Istanbul Chips. Auf der TV-Werbung dazu praesentiert seit Jahren eine Oma mit Kopftuch, was aus ihren Garten-Kartoffeln passiert ist und beisst in das Chips. In der Türkei ist ein Leben ohne Chips mittlerweile nicht denkbar.

    Was glauben die Deutschen, was passiert waere, wenn der PEPSI-Cowboy aus Texas im türkischen TV erschienen und in das Chips gebissen haette. Die Türken würden wohl schauen wie die jojos und haetten kein bischen verstanden, was der Cowboy in der Türkei wollte (Und höchstwahrscheinlich haetten sie gedacht, weg mit dem!).

    Andersrum:

    sind jetzt die Amerikaner türkisiert, weil sie eine türkische Oma mit Kopftuch in ein amerikanisches Food beissen lassen haben?

    Sie haben erfolgreich ihr Produkt in eine fremde Kultur, die zudem weit weg von Amerika ist, integriert. Und das machen sie tag taeglich auf der ganzen Welt.

    Und noch ein Beispiel von Google:
    Am 23.04.2010 (sehr wichtiger staatlicher Feiertag in der Türkei) nahm Google 23. April-Logo auf die Startseite von www.google.com.tr auf. Ich habe auch schon andere Kultur-Tage wir türkischer Ring-Kampf auf Google gesehen.

    So wie ‘’Made in Germany’’ weltweit für Qualitaet steht, wissen die Amerikaner die Herzen von fremden Völkern für sich zu gewinnen. Erstaunlich ist dabei, dass sie keine Angshabet dabei haben, Elemente fremder Kulturen zu nutzen.

    Es kann nicht Schuld von Türken sein, wenn die Amerikaner verkaufen können, die Deutschen nicht.

    Was verkaufen die Deutschen eigentlich? Was ist in dem Integrationspacket alles drin?

    Alle Türken schütteln nur mit Kopf, wenn sie allein dieses Wort hören.

    Gehört es zur Kategorie schwer erklaerlicher Produkte?

    Wer ist der Adressat dieses Packets? z. B. wie viele Tausende Türken oder sogar ALLE?
    Gibt es denn nicht bereits integrierte Türken?
    Wo sind sie?
    Schon mal darüber gesprochen?
    Berichtet?
    Dokumentarfilm?
    Oder sind die integrierten auch arrogant?

    Ich habe mich nie als Adressat von Packeten gefühlt.

    Habe ich dennoch eine Pflicht ohne Namen?

    z. B., dass ich mir Tag taeglich von Deutschen anhören muss, wie erfolglos Türken darin sind das Packet anzunehmen sowie ich jedesmal meine Meinung aeussern muss, wie erfolglos ich die Deutschen darin finde, es anzubieten?

    Jah Liebe Cassandra, auch ich möchte mich nicht damit beschaeftigen, aber die Deutschen, die können es einfach nicht lassen.

    Dauerbeschaeftigung?

  3. 3. Warum

    wird er eigenlich als "moralische Instanz" bezeichent ? ich glaube nicht das er moralischer ist als der Durchschnitt.

  4. enzensberger ist auch ein moralist und chronist, ein stiller und mir daher allemal lieber.

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    ...Grass ist - zumindest seit er die besagte Uniform augezogen hat - seinen antifaschistischen wie antikommunistischen Überzeugugen treu geblieben (nach Kuba hätte es ihn wie Enzensberger nie verschlagen). Auch die 68er sah Grass ziemlich kritisch.

    Und dann gibt es noch einen Ausweis für seine moral. Autorität: die dicke Stasi-Akte über den Staatsfeind Grass...

    ...Grass ist - zumindest seit er die besagte Uniform augezogen hat - seinen antifaschistischen wie antikommunistischen Überzeugugen treu geblieben (nach Kuba hätte es ihn wie Enzensberger nie verschlagen). Auch die 68er sah Grass ziemlich kritisch.

    Und dann gibt es noch einen Ausweis für seine moral. Autorität: die dicke Stasi-Akte über den Staatsfeind Grass...

  5. er war einfacher Soldat und ist das geblieben. Ist der nun moralischer als ein Herr Grass - den ich übrigens für ein Brechmittel halte. Ein moralisches Dichterdenkmal? Da lachen ja die Hühner auf dem Misthaufen.

    Aber eine Frage beschäftigt mich wirklich: Warum nur wird sich soviel mit der Türkei und den Türken beschäftigt? Es gibt über 200 anerkannte Staaten und Hunderte, nein Tausende Völker und Stämme. Aber egal wann man die Zeit aufschlägt, ständig wird über die Türkei diskutiert. Und SO interessant ist dieses Volk und dieser Staat nun auch wieder nicht.

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    Die Frage ist leicht zu beantworten. Die Türkei ist der Nabel der Welt und seien wir doch einmal ehrlich, jeder möchte zumindest insgeheim ein Türke sein :)).

    "...aber egal wann man die Zeit aufschlägt, ständig wird über die Türkei diskutiert. Und SO interessant ist dieses Volk und dieser Staat nun auch wieder nicht...."

    Dann kaufen Sie sich doch die GEO. Da lesen sie dann auch mals was über Brasilien oder Afrika. Warum machen Sie sich dann überhaupt die Mühe hier Kommentare loszuwerden oder mit zu diskutieren?

    Die Türkei ist doch ein interessantes Land. Und wie kann das Volk uninteressant sein, wenn hier 1,7 Mio Türken leben und nochmal 700.000 türkischstämmige Deutsche?

    Das was Sie hier schreiben, spiegelt das wider was die deutsche Gesellschaft bis Ende der 90 Jahre mit den Türken hier gemacht hat. Bewußt versucht wegzuignorieren. In der Hoffnung dass sich das "Problem" von alleine löst und die Türken und andere "Rassen" endlich abhauen damit Deutschland wieder den deutschen bleibt.

    Das hat sich aber zum Glück in den letzten Jahren drastisch geändert.

    Danke Deutschland!

    Danke Zeit!

    Weiter so. Es tut gut zu lesen was sich in den aktuell interessanten Zentren der Welt so tut.

    Die Frage ist leicht zu beantworten. Die Türkei ist der Nabel der Welt und seien wir doch einmal ehrlich, jeder möchte zumindest insgeheim ein Türke sein :)).

    "...aber egal wann man die Zeit aufschlägt, ständig wird über die Türkei diskutiert. Und SO interessant ist dieses Volk und dieser Staat nun auch wieder nicht...."

    Dann kaufen Sie sich doch die GEO. Da lesen sie dann auch mals was über Brasilien oder Afrika. Warum machen Sie sich dann überhaupt die Mühe hier Kommentare loszuwerden oder mit zu diskutieren?

    Die Türkei ist doch ein interessantes Land. Und wie kann das Volk uninteressant sein, wenn hier 1,7 Mio Türken leben und nochmal 700.000 türkischstämmige Deutsche?

    Das was Sie hier schreiben, spiegelt das wider was die deutsche Gesellschaft bis Ende der 90 Jahre mit den Türken hier gemacht hat. Bewußt versucht wegzuignorieren. In der Hoffnung dass sich das "Problem" von alleine löst und die Türken und andere "Rassen" endlich abhauen damit Deutschland wieder den deutschen bleibt.

    Das hat sich aber zum Glück in den letzten Jahren drastisch geändert.

    Danke Deutschland!

    Danke Zeit!

    Weiter so. Es tut gut zu lesen was sich in den aktuell interessanten Zentren der Welt so tut.

  6. Die Frage ist leicht zu beantworten. Die Türkei ist der Nabel der Welt und seien wir doch einmal ehrlich, jeder möchte zumindest insgeheim ein Türke sein :)).

  7. "...aber egal wann man die Zeit aufschlägt, ständig wird über die Türkei diskutiert. Und SO interessant ist dieses Volk und dieser Staat nun auch wieder nicht...."

    Dann kaufen Sie sich doch die GEO. Da lesen sie dann auch mals was über Brasilien oder Afrika. Warum machen Sie sich dann überhaupt die Mühe hier Kommentare loszuwerden oder mit zu diskutieren?

    Die Türkei ist doch ein interessantes Land. Und wie kann das Volk uninteressant sein, wenn hier 1,7 Mio Türken leben und nochmal 700.000 türkischstämmige Deutsche?

    Das was Sie hier schreiben, spiegelt das wider was die deutsche Gesellschaft bis Ende der 90 Jahre mit den Türken hier gemacht hat. Bewußt versucht wegzuignorieren. In der Hoffnung dass sich das "Problem" von alleine löst und die Türken und andere "Rassen" endlich abhauen damit Deutschland wieder den deutschen bleibt.

    Das hat sich aber zum Glück in den letzten Jahren drastisch geändert.

    Danke Deutschland!

    Danke Zeit!

    Weiter so. Es tut gut zu lesen was sich in den aktuell interessanten Zentren der Welt so tut.

  8. Sie sind witzig!!Warum lesen sie dann die Artikel über die Türkei?Natürlich ist die Türkei sehr interessant-sie ist der einzige demokratische Rechtsstaat in der islamischen Welt!Bei allen Defiziten-das allein reicht schon.
    Lesen sie Artikel über Burkina Faso oder Polen wenn sie das interessanter finden.........

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