International Emmy Awards Fernsehpreis für "Shaun, das Schaf"
Die deutsch-britische Koproduktion "Shaun das Schaf" hat einen Auslands-Emmy gewonnen. Die drei anderen deutschen Nominierten gingen leer aus.
Mit den International Emmy Awards ehren die Amerikaner die besten Fernsehproduktionen aus dem Ausland. Die Trophäen stehen zwar im Schatten der Preise für US-Produktionen, gehören aber dennoch zu den gefragtesten Fernsehpreisen der Welt.
Als einzige deutsche Koproduktion konnten sich in diesem Jahr die Macher von Shaun, das Schaf über einen Preis freuen – und das schon zum zweiten Mal. Die deutsch-britische Kinderserie aus der Sendung mit der Maus bekam nach 2008 erneut die begehrte Auszeichnung in der Kategorie Kinder und Jugendliche. Die Jury würdigte insbesondere den Witz der kurzen Folgen um das freche Schaf. Die vom WDR mitproduzierte Serie stammt aus der Feder der Macher der erfolgreichen Trickfiguren Wallace und Gromit , in der Shaun auch das erste Mal auftauchte.
Eigentlich waren deutsche Fernseh-Produzenten und Schauspieler in diesem Jahr mit großen Hoffnungen ins Rennen gegangen, gab es doch gleich drei Nominierungen in wichtigen Kategorien: Als beste Schauspieler waren Iris Berben für ihre Rolle in der ZDF-Produktion
Krupp
–
Eine deutsche Familie
sowie Sebastian Koch für seine Darstellung des brutalen Kapitäns Wolf Larsen in
Der Seewolf
(ebenfalls
ZDF
) nominiert. Ein Anwärter für die Kategorie Fernsehfilm/Kurzserie war der ARD-Film
Mein Leben
–
Marcel Reich-Ranicki
. Die Hoffnungen blieben jedoch unbegründet – in allen drei Fällen unterlagen die Deutschen ihren britischen Konkurrenten.
Zur besten Schauspielerin wählte die Jury
Helena Bonham Carter für ihre Rolle in
Enid
, der Lebensgeschichte der Kinderbuchautorin Enid Blyton (
Fünf Freunde
). Bei den Männern ging die Auszeichnung an Bob Hoskins in der
BBC-Serie
The Street
. Bester Fernsehfilm wurde der BBC-Zweiteiler
Small Island
. Der Film beruht auf dem Roman von Andrea Levy, der in Deutschland unter dem Titel
Die englische Art von Glück
erschien.
Traditionsgemäß gehen die meisten Preise der International Emmy Awards an britische Schauspieler und Produktionen. Zu den deutschen Emmy-Gewinnern der letzten Jahre zählten unter anderem Das Boot (1985) oder Die Manns – Ein Jahrhundertroman (2002), die ARD-Serie Berlin, Berlin (2004), die ZDF-Dokumentation The Drama of Dresden (2005) und das Drama Die Wölfe (2009).
- Datum 23.11.2010 - 14:48 Uhr
- Quelle AFP, dpa
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Irgendwie kann man sich gerade nicht über belangloses begeistern, wenn gerade was komisches n der Welt passiert.
Die ganze Welt war schon immer ein wenig "komisch".
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