Regisseur von "Alexis Sorbas" Michael Kakoyannis ist tot

Der Filmemacher Michael Kakoyannis ist in Athen gestorben. Sein größter Erfolg war "Alexis Sorbas", eine Romanverfilmung mit Anthony Quinn in der Titelrolle.

Der griechische Filmregisseur Michael Kakoyannis, der mit Alexis Sorbas Weltruhm erlangte, ist tot. Er starb nach Angaben der Nachrichtenagentur Ana am Montagmorgen in einem Athener Krankenhaus, in das er vor zehn Tagen eingeliefert worden sei. Das staatliche griechische Radio meldete hingegen, Kakoyannis sei am Montag mit Herz- und Atemproblemen in die Klinik eingeliefert worden und kurz danach gestorben.

Michael Kakoyannis, der am 11. Juni 1922 auf Zypern geboren wurde, ist vor allem für sein Meisterwerk Alexis Sorbas bekannt. Die Verfilmung des gleichnamigen Buches von Nikos Kazantzakis mit Anthony Quinn erhielt 1964 drei Oscars. Die Filmmusik steuerte der griechische Musikstar Mikis Theodorakis bei. Weitere Oscar-Nominierungen erhielt Kakoyannis in der Kategorie bester fremdsprachiger Film für seine Werke Elektra und Iphigenie.
 

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Leser-Kommentare
  1. liebe zeit,

    ich persönlich fände es angebrachter "Michael Kakoyannis ist tot" als große überschrift zu wählen und in der kleinen zu ergänzen woher man ihn kennen könnte/sollte....

  2. Redaktion

    Liebe/r kannnichtsein,

    Sie haben völlig Recht. Wir werden das gleich ändern. Vielen Dank!

  3. Was zu mehr Einnahem führt. So einfach ist das.

  4. Eigentlich seltsam, dass Michael Kakoyannis bei uns so wenig bekannt war. Dabei gibt es nur noch ein einziges, weiteres Filmkunstwerk, das "Alexis Sorbas" in seiner speziellen Aussage immerhin nahe kommt, obwohl es (sehr zu Unrecht) viel weniger bekannt wurde: "Fitzcarraldo" von Werner Herzog, mit Klaus Kinski in der Hauptrolle. Nur Wenige haben "Fitzcarraldo" mehrmals gesehen, obwohl man auch diesen Film - ähnlich wie "Alexis Sorbas" - mindestens zweimal anschauen muss, um ihn wirklich zu begreifen.

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