Konzertfilme leben davon, dass sie Nähe zu den Stars suggerieren
© Twentieth Century Fox

Der Film zeigt Ausschnitte aus den Konzerten der ausverkauften GLEE US-Tour im Juli 2011.
Hannah Montana/Miley Cyrus: The Best of Both Worlds Concert Tour im Jahr 2008 in den USA noch 65,1 Millionen Dollar einspielte, brachte Jonas Brothers: The 3D Concert Experience nur 12,5 Millionen Dollar ein. Selbst Justin Bieber: Never Say Never blieb mit 25,5 Millionen hinter den Erwartungen.
Konzertfilme sind an sich ein schwieriges Metier. Während
Ein Konzertfilm soll dem Zuschauer das Gefühl geben, dass er etwas Neues über seinen Star erfährt. Dass er ihm im Kino näher kommt. Diese Privatheit professionell zu inszenieren, ist die Aufgabe des Regisseurs. Bestenfalls entsteht daraus wie bei Never Say Never eine Geschichte, die selbst dann funktioniert, wenn man Justin Bieber nicht kennt.
Kevin Tancharoen hat das für Glee on Tour – Der 3D Film gar nicht erst versucht. Die Glee-Darsteller bleiben kontinuierlich in der Rolle, nicht ein lebensechter Moment wird dem Publikum zugestanden. Stattdessen badet Tancharoen entweder minutenlang in der Menge oder zitiert die Geschichten dreier ausgewählter Fans: Janae Meraz, die als kleinwüchsige Cheerleaderin erfolgreich ist; Josey Pickering, die sich selbst als Asperger-Patientin bezeichnet (auch wenn sie nicht so wirkt); und Trenton Thompson, ein schwuler Junge, der von seiner ersten Liebe gegen seinen Willen geoutet wurde. Weil es über die Glee-Darsteller scheinbar nichts zu sagen gibt, werden die Schicksale der Teenager als Surrogat verabreicht – und das in so heftigen Dosen, als ginge es darum, der TV-Serie Glee eine lebensverbessernde Wirkung nachzuweisen. Dazwischen dröhnen die Songs aus dem Soundtrack, wirbeln die Schauspieler in Lacoste-Polohemden und Jeans über die Bühne.
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Was die Serie richtig macht, macht Glee on Tour – Der 3D Film falsch. Während die TV-Charaktere gepiesackt werden, damit der Zuschauer die eigenen erlebten Demütigungen vergisst, versteckt der Film die realen Probleme seiner Protagonisten unter Zuckerguss. Am Ende bleibt der Eindruck einer ironiebefreiten Musical-Version des amerikanischen Traums – und das in 3D. Die Botschaft: Selbst Außenseiter können es schaffen, wenn sie nur wollen. Unten im Publikum heben Tausende Fans begeistert wie die Schauspieler ihre Finger: Ja, wir alle sind Loser.
- Datum 21.09.2011 - 14:49 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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So werden die Looser wenigstens kanalisiert und auf Linie getrimmt, kaufen das Richtige und stellen auch sonst keine blöden Fragen. Ganz großes Kino !
Webn selbst der Trailer endet mit "nur für kurtze Zeit im Kino" weis man das der Film schlecht sein muss und sich anscheiend kein Kino gefunden hat das ihn Länger im Programm behalten möchter als unbedingt nötig um den Hype mitzunehmen.
Wieder wird 3D als Wundermittel in einen Film eingesetzt der ohne 3D besser wäre. Warum sollte ich mit zuhause die songe noch mal auf DVD ansehen wenn ich dabei eine brille Tragen muss und im idealen abstand sitzen muss, also weder mittanzen noch gross mitsingen kann sonder zum stillsitzen verdammt bin.
Auch muss ich der ZEIT zustimmen das grade das Element das die Serie gut macht, das Charaktäre nicht die unantastbaren stars sind Probleme haben, im Film fhelt und so die Sänger ebend zu diesen Start wieder ein bischen werden denen man zwar nachstreben kann die aber keine Fehler haben und die man nie erreichen kann. So verkommt das "L" dann eher zu einen Gruppen zeichen einer Band als zu einer Gemeinschaft, weil man mit den Sängern im Film nicht mehr gemein hat.
Sie sind die Stars auf derBühne und man selbst ist nur das publikum was jubeln darf.
Oder ist "Loser" ein Slangwort ?
Nur ne Frage !!
Mal abgesehen davon ist es ja nicht so, als wäre die Serie von hoher Qualität.
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