Französischer Filmpreis "Polisse" ist Favorit im Rennen um die Césars
Das französische Sozialdrama "Polisse" hat mit 13 Nominierungen die besten Aussichten auf den Filmpreis César. Der Stummfilm "The Artist" steht nur an dritter Stelle.
© Wild Bunch/dpa

Der französische Rapper und Schauspieler Joeystarr (M.) in der Rolle des Fred im Film "Poliezei"
Beim französischen Filmpreis César wurde das Sozialdrama Polisse mit 13 Nominierungen am häufigsten vorgeschlagen. Der französische Film der Regisseurin Maïwenn ist unter anderem für die Auszeichnungen als bester Film, für die beste Schauspielerin und für die beste Regie nominiert. Das gab der Präsident der französischen Filmakademie, Alain Terzian, bekannt.
Das Polit-Drama The Minister von Pierre Schoeller wurde elfmal nominiert, die Stummfilm-Hommage The Artist kam auf zehn Nominierungen. Auch der Kassenschlager Ziemlich beste Freunde wurde in neun Kategorien vorgeschlagen. Die britische Schauspielerin Kate Winslet erhält zudem einen Ehren-César. Der Regisseur Roman Polanski soll ihr die Auszeichnung bei Vergabe der Filmpreise am 24. Februar überreichen.
Terzian sagte, die französische Filmproduktion sei im vergangenen Jahr sehr bedeutend gewesen und habe große Namen hervorgebracht. "2011 war ein unglaubliches Jahr mit mehr als 215 Millionen Kinobesuchern – ein absoluter Rekord seit 45 Jahren", sagte er. Der französische Film The Artist war bereits bei den Golden Globes der große Gewinner und ist auch für den Oscar nominiert.
Das französische Sozialdrama Poliezei beschreibt den Alltag einer Polizei-Einheit für Jugendkriminalität. Eine Journalistin, die eine Reportage über die Einsätze der Polizisten schreiben soll, verliebt sich in einen der Beamten.
- Datum 27.01.2012 - 17:02 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, AFP
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