Nahaufnahmen am roten Teppich
Stars, Publikum, Premieren und Backstage-Bereiche – für Fotografen bietet die Berlinale eine Vielzahl möglicher Motive. Wie schwer die Auswahl sein kann, lernen 18 junge Fotografen, die am Wettbewerb "Close up!" von C/O Berlin, International Forum for Visual Dialogues, teilnehmen. Wie die erfahrenen Kollegen sind sie während des Festivals in der Stadt unterwegs, um die besten Momente festzuhalten. Eine Auswahl ihrer Bilder sehen Sie hier.
- Datum 14.02.2012 - 14:40 Uhr
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Offensichtlich baut BMW für die Berlinale (und andere VIP-Schaukeleien) eine eigene Ausführung des Siebeners mit unübersehbar auf die C-Säule(n) gepickten Firmenemblemen, was, wie ja der ZEIT-Online Bildredakteur glänzend belegt, seine Wirkung durchaus erfüllt – was man als Bildredakteur ohne weiteres hätte "abschneiden" können, ohne die Aussage des Bildes zu schmälern (wenn man mal von der Werbeaussage absieht ...).
Diese Bilderstaffel ist atemberaubend!
Jetzt mal im Ernst: Wieso nur acht Bilder bei 18 Fotografen? Ist der Rest (auch) nix?
... wie sagte schon der große Georg-Christoph Lichtenberg:
"Es ist fast unmöglich, die Fackel der Wahrheit durch ein Gedränge zu tragen, ohne jemandem den Bart zu sengen."
... wie sagte schon der große Georg-Christoph Lichtenberg:
"Es ist fast unmöglich, die Fackel der Wahrheit durch ein Gedränge zu tragen, ohne jemandem den Bart zu sengen."
Die 18 teinehmenden Fotografen stellen sich mit dem Wettbewerb "Close Up!" einer Aufgabe, die nicht so trivial ist, wie sie vielleicht glauben.
Neben der Fotografie am roten Teppich entstehen während der kommenden Tage 18 fotojournalistische Arbeiten rund um die Filmfestspiele. Die Bilder, die wir Ihnen auf ZEIT ONLINE zeigen, sind Fragmente dieses Schaffens.
Damit ermöglichen unsere jüngeren Kollegen Ihnen ungewöhnliche Einblicke in die Berlinale. Es gibt Fotos, die sich in dieser Präsentationsform nicht als Einzelbilder eignen – deswegen zeigen wir hier und die kommenden Tage jeweils nur eine Auswahl.
Bitte beachten Sie das bei der Beurteilung der vorgestellten Bilder und bei Ihrer Wortwahl.
Bei den Kommentaren zu den Fotostrecken tummelt sich immer gern die "Das kann ich ja mit der Handykamera besser"-Fraktion. Ja, ja, und jeder, der das Alphabeth beherrscht, ist der neue Thomas Mann (/ironie aus).
@ Frau Becherer: Das Bild von Thomas Horn ist ein stimmungsvoller Moment,der mit dem Roman wunderbar korrespondiert.
@Frau Kokkola: Ihr Bild von Agathe Bonitzer hat das Zeug einmal ein ikonisches Bild zu werden.
Lassen Sie nicht nach! Machen Sie weiter! Auch ein Doisneau hat mal angefangen :-)
... wie sagte schon der große Georg-Christoph Lichtenberg:
"Es ist fast unmöglich, die Fackel der Wahrheit durch ein Gedränge zu tragen, ohne jemandem den Bart zu sengen."
Das einzig wirklich gute Foto ist von Jasmin K. finde ich. Es ist zwar unscharf, aber hat Emotionen. Alles andere dort ist einfach banal. Das soll keine Beleidigung sein. Ich stelle mir unter guter, innovativer, sowie neuer Art der Sichtweisen etwas ganz anderes vor.
Hier spricht jemand der seit 40 Jahren fotografiert.. .
Ich denke, dass es eh auch schwierig ist Neues zu entdecken für die angehenden Fotojournalisten. Vielleicht ein bisschen mehr Witz oder ?
Wer auf der Berlinale war, wird sich in einigen der Fotos wiederfinden. Verloren auf dem roten Teppich in der Flut des Filmangebots. Sich jetzt noch entscheiden müssen, welchen Film man sehen möchte und das auch noch möglichst schnell, denn die Garantie eine Karte zu ergattern, hat man nicht. Auch nicht mit einer Akkreditierung.
Die künstliche, fast schon absurde und spiegelnde Kulisse aus einem einsamen Raum heraus, zeigt sehr deutlich auch die Beklommenheit, die neben der ganzen Euphorie eine tragende Rolle hat.
Mir gefällt die Art der Fotografen, wie sie die Berlinale thematisiert haben. Die Fotos geben Anlass zwischen den Zeilen zu schauen!
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