Durch die Praxis entmündigt
Schauspieler schließlich sind wiederum eindeutig Künstler, die zwar kein eigenes Werk schaffen, das eines anderen aber interpretieren. Im Urhebergesetz ist geregelt, dass sowohl ihre Verwertungs- als auch ihre Persönlichkeitsrechte geschützt sind.
Die Produzenten finanzieren und organisieren einen Film. Da sie kein Werk schöpfen, haben sie kein Urheberrecht. Doch sie ermöglichen die Filmproduktion, in dem sie ein wirtschaftliches Risiko auf sich nehmen. Deshalb sind auch sie durch das Urhebergesetz geschützt. Es spricht den Produzenten das Recht zu, den Film zu verwerten, also Geld damit zu verdienen. Dies geschieht durch den Verkauf von Rechten an Fernsehsender oder ins Ausland, durch die Auswertung im Kino, das Angebot von kostenpflichtigen Filmen im Internet oder DVD-Verkäufe.
Die Urheberrechte eines Films gelten 70 Jahre nach dem Tod des Längstlebenden. Sie sind nicht übertragbar. Bei den meisten Filmproduktionen verkaufen die Mitglieder des Teams ihre Verwertungsrechte in sogenannten Buy-out-Verträgen gegen Zahlung einer Gage an die Produzenten oder Fernsehsender. Regisseure und Drehbuchautoren fühlen sich durch diese Praxis entmündigt, auch weil sie so von späteren Erlösen ausgeschlossen sind. Zudem gibt es keine klaren Vorgaben, was unter der im Gesetz vorgesehenen "angemessenen Bezahlung" zu verstehen ist. Deshalb fordert der Bundesverband Regie ein neues Urhebervertragsrecht. "Wir brauchen verbindliche Vergütungsregelungen und ein Verbandsklagerecht, damit wir den gesetzlichen Anspruch auf angemessene Vergütung durchsetzen können", sagt Geschäftsführer Jürgen Kasten. Diese Kontroversen zwischen Filmverwertern und Filmschaffenden bestehen schon lange, ohne dass eine Lösung in Sicht ist. Aktuell eint sie das Verhalten vieler Filmfans im Internet: deren Umsonst-Ansprüche, illegale Raubkopien und Pläne, diese zu erlauben. "Wir Urheber sind darauf angewiesen, dass die Verwerter Geld verdienen. Denn das sichert unsere Zukunft," sagt Kasten. Im Kampf gegen die Internetpiraten sitzt das gesamte Filmteam wieder in einem Boot.
Auf Wunsch der Autorin wurde die Passage zum Urheberrecht von Kameraleuten am 10.05.2012 um 13h nachträglich geändert.







ist es wieder so eine Sache.
Ich finde es sehr mekrwürdig, dass jemand, der bestimmt weniger oder gleich viel wie ein Müllmann arbeitet, aber mehr als das 1000-fache an Geld bekommt. Wieso ist das so?
grundsätzlich ist das in allem die Marktwirtschaft,
Angebot und Nachfrage
wenn es so leicht wäre das 1000fache zu verdienen,
warum macht der Müllmann das nicht selber?,
sicher liegt es nicht nur an ihm,
selbst bei Talent, Intelligenz und Ausbildung ist immer
noch der Zufall beteiligt, viele Schauspieler enden nicht
in der eigenen Villa
die Kehrseite ist, dass in reiner Marktwirtschaft niemand
(außer Privatarmee) verhindert, dass der Müllmann dem
Schauspieler die Millionen einfach wegnimmt ;)
mal abgesehen davon dass in so einem Chaos gar nicht erst Filme gedreht werden würden,
deswegen gibt es Gemeinschaft mit Steuern, Polizei und all den anderen Regeln,
wenn dabei auch Begrenzung der Gehälter, allein schon durch
Grenzsteuersatz von 99%, herauskommt, wäre das eine dieser
Regeln, Eingriff in die freie Marktwirtschaft
Ganz einfach
der Müllman hat seinen Job jeden Tag.( mit mehr oder weniger Garantie)
der künstler nur selten und sehr kurz, die ausbildung und die chancen gezahlt zu bekommen sind ungleich geringer als beim müllman.die vorbereitung ist auch anzurechnen.
allein deswegen
weil einer dafür bereit ist, zu zahlen.
Wenn keiner für Kunst zahlt, bekommt der Künstler kein Geld. Scheinbar gibt es aber Menschen oder Firmen, die der Meinung sind, die darstellerische Leistung oder manchmal sogar die bloße Anwesenheit reichen aus, diese hoch zu honorieren.
Der Müllmann ist austauschbar gegen andere Menschen, die ebenfalls "von Tonne zu Tonne eilen und dem Müll eine Abfuhr (zu) erteilen".
Der Schauspieler wird wegen seines Gesichts und des damit verbundenen Theaters bezahlt und ist nicht gut zu ersetzen.
Dass man das an diesem Ort erklären muss, finde ich erstaunlich, denn meine Kinder haben diese Phase des Fragens und Entdeckens bereits in der Grundschulzeit hinter sich gebracht...
grundsätzlich ist das in allem die Marktwirtschaft,
Angebot und Nachfrage
wenn es so leicht wäre das 1000fache zu verdienen,
warum macht der Müllmann das nicht selber?,
sicher liegt es nicht nur an ihm,
selbst bei Talent, Intelligenz und Ausbildung ist immer
noch der Zufall beteiligt, viele Schauspieler enden nicht
in der eigenen Villa
die Kehrseite ist, dass in reiner Marktwirtschaft niemand
(außer Privatarmee) verhindert, dass der Müllmann dem
Schauspieler die Millionen einfach wegnimmt ;)
mal abgesehen davon dass in so einem Chaos gar nicht erst Filme gedreht werden würden,
deswegen gibt es Gemeinschaft mit Steuern, Polizei und all den anderen Regeln,
wenn dabei auch Begrenzung der Gehälter, allein schon durch
Grenzsteuersatz von 99%, herauskommt, wäre das eine dieser
Regeln, Eingriff in die freie Marktwirtschaft
Ganz einfach
der Müllman hat seinen Job jeden Tag.( mit mehr oder weniger Garantie)
der künstler nur selten und sehr kurz, die ausbildung und die chancen gezahlt zu bekommen sind ungleich geringer als beim müllman.die vorbereitung ist auch anzurechnen.
allein deswegen
weil einer dafür bereit ist, zu zahlen.
Wenn keiner für Kunst zahlt, bekommt der Künstler kein Geld. Scheinbar gibt es aber Menschen oder Firmen, die der Meinung sind, die darstellerische Leistung oder manchmal sogar die bloße Anwesenheit reichen aus, diese hoch zu honorieren.
Der Müllmann ist austauschbar gegen andere Menschen, die ebenfalls "von Tonne zu Tonne eilen und dem Müll eine Abfuhr (zu) erteilen".
Der Schauspieler wird wegen seines Gesichts und des damit verbundenen Theaters bezahlt und ist nicht gut zu ersetzen.
Dass man das an diesem Ort erklären muss, finde ich erstaunlich, denn meine Kinder haben diese Phase des Fragens und Entdeckens bereits in der Grundschulzeit hinter sich gebracht...
grundsätzlich ist das in allem die Marktwirtschaft,
Angebot und Nachfrage
wenn es so leicht wäre das 1000fache zu verdienen,
warum macht der Müllmann das nicht selber?,
sicher liegt es nicht nur an ihm,
selbst bei Talent, Intelligenz und Ausbildung ist immer
noch der Zufall beteiligt, viele Schauspieler enden nicht
in der eigenen Villa
die Kehrseite ist, dass in reiner Marktwirtschaft niemand
(außer Privatarmee) verhindert, dass der Müllmann dem
Schauspieler die Millionen einfach wegnimmt ;)
mal abgesehen davon dass in so einem Chaos gar nicht erst Filme gedreht werden würden,
deswegen gibt es Gemeinschaft mit Steuern, Polizei und all den anderen Regeln,
wenn dabei auch Begrenzung der Gehälter, allein schon durch
Grenzsteuersatz von 99%, herauskommt, wäre das eine dieser
Regeln, Eingriff in die freie Marktwirtschaft
Die passendsten Gesetz bekommen diejenigen, die sich den meisten Lobbyismus leisten können.
Dass es bei By-Out-Verträgen keine detaillierten gesetzlichen Regelungen gibt, liegt einfach daran, dass die gut bezahlten Schauspieler eh schon Geld satt haben, und sich die schlecht bezahlen keine Lobbyisten leisten können.
So simpel ist die Urheberrechtswelt im Grunde. Für die Verbraucher gilt Entsprechendes.
Natürlich könnten wir Gerechtigkeitsaspekte in Gesetze einführen, wie: wenn ein Blockbuster bereits das doppelte seiner Produktionskosten eingebracht hat, muss der Produzent die Mitwirkenden nachbezahlen.
Oder: wenn ein Titel das 10-fache seiner Produktionskosten eingebracht hat, muss er der Almende übergeben werden.
Könnte könnte passieren, wenn nicht die einzigen, die sich jahre- und jahrzehntelangen Lobbyismus leisten können, der am Ende zu Gesetzen führt, die reichsten, organisiertesten und bürokratischsten im System wären: die Verlage und die Produzenten.
Die sind auch die Wiefsten, wenn es gilt, die mittelreichen, mittelbekannten Künstler zu versammeln, die die Hoffnung haben durch die gute Zusammenarbeit noch ein paar Kröten oben drauf zu verdienen und die dem zu politisierenden, kulturell interessierten Publikum ein durchs Internet ausgeblutetes Künstler-Biafra vorspielen sollen.
Die passendsten Gesetz bekommen diejenigen, die sich den meisten Lobbyismus leisten können.
Dass es bei By-Out-Verträgen keine detaillierten gesetzlichen Regelungen gibt, liegt einfach daran, dass die gut bezahlten Schauspieler eh schon Geld satt haben, und sich die schlecht bezahlen keine Lobbyisten leisten können.
So simpel ist die Urheberrechtswelt im Grunde. Für die Verbraucher gilt Entsprechendes.
Natürlich könnten wir Gerechtigkeitsaspekte in Gesetze einführen, wie: wenn ein Blockbuster bereits das doppelte seiner Produktionskosten eingebracht hat, muss der Produzent die Mitwirkenden nachbezahlen.
Oder: wenn ein Titel das 10-fache seiner Produktionskosten eingebracht hat, muss er der Almende übergeben werden.
Könnte könnte passieren, wenn nicht die einzigen, die sich jahre- und jahrzehntelangen Lobbyismus leisten können, der am Ende zu Gesetzen führt, die reichsten, organisiertesten und bürokratischsten im System wären: die Verlage und die Produzenten.
Die sind auch die Wiefsten, wenn es gilt, die mittelreichen, mittelbekannten Künstler zu versammeln, die die Hoffnung haben durch die gute Zusammenarbeit noch ein paar Kröten oben drauf zu verdienen und die dem zu politisierenden, kulturell interessierten Publikum ein durchs Internet ausgeblutetes Künstler-Biafra vorspielen sollen.
Ganz einfach
der Müllman hat seinen Job jeden Tag.( mit mehr oder weniger Garantie)
der künstler nur selten und sehr kurz, die ausbildung und die chancen gezahlt zu bekommen sind ungleich geringer als beim müllman.die vorbereitung ist auch anzurechnen.
allein deswegen
Wieso sind die Chancen von den Schauspielern, die Millionengagen erhalten, bezahlt zu werden, geringer?
Der Artikel, neben all seinen Fehlern und Unzulänglichkeiten, weißt doch richtigerweise darauf hin, dass die Urheberrechte etwas ungenau verteilt sind, und die Entlohnung der Mitwirkenden einer gewissen Willkür unterliegen.
Rechtskonstrukte sollten immer auch auf einen Ausgleich abzielen und gerade vermeiden, dass die Mächtigen im System sich auch noch den ganzen übrigen Rest unter den Nagel reißen.
Ach ja, Müllmänner mögen in den Augen jener Leser, die Ihren Beitrag empfehlen, minderwertig sein, Millionäre, wie Ihre Argumentation es nahelegen, werden sie mit ihrer Arbeit jedenfalls nicht.
Wieso sind die Chancen von den Schauspielern, die Millionengagen erhalten, bezahlt zu werden, geringer?
Der Artikel, neben all seinen Fehlern und Unzulänglichkeiten, weißt doch richtigerweise darauf hin, dass die Urheberrechte etwas ungenau verteilt sind, und die Entlohnung der Mitwirkenden einer gewissen Willkür unterliegen.
Rechtskonstrukte sollten immer auch auf einen Ausgleich abzielen und gerade vermeiden, dass die Mächtigen im System sich auch noch den ganzen übrigen Rest unter den Nagel reißen.
Ach ja, Müllmänner mögen in den Augen jener Leser, die Ihren Beitrag empfehlen, minderwertig sein, Millionäre, wie Ihre Argumentation es nahelegen, werden sie mit ihrer Arbeit jedenfalls nicht.
Leider ist der Artikel miserabel recherchiert.
'Kameraleute haben in den meisten Fällen kein Urheberrecht.'
Natürlich sind künstlerisch tätige Bildgestalter Urheber.
'Der Kameramann gibt mit seiner Bild- und Lichtgestaltung, zusammen mit Inszenierung, Ausstattung, Drehbuch und ggf. anderen, dem Filmwerk das „erkennbare Gesamtgepräge“ und erwirkt damit ein eigenes (Mit)urheberrecht an seinen Bildern und am Film selbst.' (bvk Bundesverand Kamera)
Das ist seit einigen Jahrzehnten so, auch nachzulesen in der amtlichen Begründung zum neuen UrhG.
Aber hallo! Dank an samow22 für die Ehrenrettung der Kameramänner und -frauen. Nicht minder irreführend sind die Angaben zum Drehbuchautoren, denn "Regie- und Kameraanweisungen, Konzepte zur Schauspielerführung und Hinweise zu Kostüm- und Szenengestaltung." haben nichts in einem Drehbuch verloren, weil sich die besagten Berufsgruppen nur ungern ihren Job erklären lassen wollen.
Richtig ist, dass die Branche massiv unter den Buy-Out-Verträgen leidet, weil davon immer weniger von uns damit ihren Lebensunterhalt bestreiten können. Es gibt keine verbindlichen Mindestlöhne und/oder Arbeitszeiten, und unsere Verbände üben zu wenig Druck aus. Kein Wunder, wenn sich die Mehrheit meiner Kollegen nicht mal die Mitgliederbeiträge leisten kann...
Und wo ist der Filmkomponist? Der ist nämlich auch Urheber. Wie das rechtlich aussieht, hängt vom Auftrag ab. Wenn der Komponist nur komponiert und die Filmproduktion die gesamte Produktion der Filmmusik übernimmt, also Tonstudios bucht, Orchester engagiert usw., dann gehört dem Produzenten das Filmmusik-Master und er bekommt branchenüblich automatisch alle Verwertungsrechte daran, auch die nicht-filmischen. Ist es jedoch ein Produktionsvertrag, wo der Filmproduzent dem Komponisten nur eine Pauschale zahlt und der Komponist davon selbst das Master produzieren muss, gehört dem Gesetz nach das Master eigentlich dem Komponisten, und er muss dann die Verwertungsrechte an den Produzenten lizenzieren (Master Use & Synchronisierung). Bei Werbung fließen dafür ordentlich Lizenzgelder zusätzlich, bei Film & TV ist es ein Alibi-Betrag, der im Honorar schon enthalten ist. Aber übertragen werden sollten nur die filmischen Rechte. Tonträgerrechte müssten beim Komponisten verbleiben, denn die braucht der Produzent nicht, um seinen Film auszuwerten. Und da fängt die Abzocke an: Komponisten werden mit Knebelverträgen versklavt, und obwohl sie selbst die Produzenten der Filmmusik sind, werden sie gedrängt, alle Rechte abzugeben, auch die nicht-filmischen, plus die Verlagsrechte. Friss oder stirb. Wer sich dem Produzenten nicht unterwirft, bekommt den Job erst gar nicht. Und in der TV-Branche existiert sogar eine schwarze Liste für Filmkomponisten. Es muss sich viel ändern.
Die passendsten Gesetz bekommen diejenigen, die sich den meisten Lobbyismus leisten können.
Dass es bei By-Out-Verträgen keine detaillierten gesetzlichen Regelungen gibt, liegt einfach daran, dass die gut bezahlten Schauspieler eh schon Geld satt haben, und sich die schlecht bezahlen keine Lobbyisten leisten können.
So simpel ist die Urheberrechtswelt im Grunde. Für die Verbraucher gilt Entsprechendes.
Natürlich könnten wir Gerechtigkeitsaspekte in Gesetze einführen, wie: wenn ein Blockbuster bereits das doppelte seiner Produktionskosten eingebracht hat, muss der Produzent die Mitwirkenden nachbezahlen.
Oder: wenn ein Titel das 10-fache seiner Produktionskosten eingebracht hat, muss er der Almende übergeben werden.
Könnte könnte passieren, wenn nicht die einzigen, die sich jahre- und jahrzehntelangen Lobbyismus leisten können, der am Ende zu Gesetzen führt, die reichsten, organisiertesten und bürokratischsten im System wären: die Verlage und die Produzenten.
Die sind auch die Wiefsten, wenn es gilt, die mittelreichen, mittelbekannten Künstler zu versammeln, die die Hoffnung haben durch die gute Zusammenarbeit noch ein paar Kröten oben drauf zu verdienen und die dem zu politisierenden, kulturell interessierten Publikum ein durchs Internet ausgeblutetes Künstler-Biafra vorspielen sollen.
Gerechtigkeitsklauseln in den Gesetzen fände ich pauschal nicht okay. Wenn ein freier Produzent einen Film macht, dann ist das sein Risiko, und am Ende, wenn es gut läuft, auch sein Gewinn. Falls jedoch ein Film mit staatlichen Mitteln co-finanziert wurde, also z.B. über staatliche Filmfonds, Förderanstalten, oder indirekt mit Abgaben via GEZ via TV-Sender-Beteiligung, dann könnte man darüber nachdenken, dass Beteiligte Recht auf eine Art Gagen-Nachzahlung haben. Aber ist das dann above oder below the line? Below the line heißt meistens null Kohle. Besser wäre jedoch, das über Verwertungsgesellschaften zu regeln, und m.E. läuft das schon hier und da. Selbst Musiker, die bei einer Filmmusik auf Anweisung des Komponisten nur vom Blatt gespielt haben, bekommen über die GVL Geld für die Sendung und Wiederholungen. Das gibt es in den USA häufig auch für Schauspieler ("residuals" genannt, glaube ich). Gibt es das in Deutschland? Also Tantiemen für Schauspieler? Kameramänner könnten Tantiemen über die VG Bild bekommen, Drehbuchautoren über die VG Wort usw. Allerdings werden dann auch die Gagen sinken, wie es schon bei den Komponisten seit langem der Fall ist: da sagen ihnen die Produzenten (v.a. beim Fernsehen), dass man sich mit einem Hungerlohn zufriedengeben sollte, denn es gibt ja noch ordentlich GEMA. (Die der Produzent natürlich miteinstreicht, weil er vorher die Verlagsrechte ergaunert hat. So macht er am Ende mit der Musik in Wahrheit ein Plus. Alles Abzocker.)
Gerechtigkeitsklauseln in den Gesetzen fände ich pauschal nicht okay. Wenn ein freier Produzent einen Film macht, dann ist das sein Risiko, und am Ende, wenn es gut läuft, auch sein Gewinn. Falls jedoch ein Film mit staatlichen Mitteln co-finanziert wurde, also z.B. über staatliche Filmfonds, Förderanstalten, oder indirekt mit Abgaben via GEZ via TV-Sender-Beteiligung, dann könnte man darüber nachdenken, dass Beteiligte Recht auf eine Art Gagen-Nachzahlung haben. Aber ist das dann above oder below the line? Below the line heißt meistens null Kohle. Besser wäre jedoch, das über Verwertungsgesellschaften zu regeln, und m.E. läuft das schon hier und da. Selbst Musiker, die bei einer Filmmusik auf Anweisung des Komponisten nur vom Blatt gespielt haben, bekommen über die GVL Geld für die Sendung und Wiederholungen. Das gibt es in den USA häufig auch für Schauspieler ("residuals" genannt, glaube ich). Gibt es das in Deutschland? Also Tantiemen für Schauspieler? Kameramänner könnten Tantiemen über die VG Bild bekommen, Drehbuchautoren über die VG Wort usw. Allerdings werden dann auch die Gagen sinken, wie es schon bei den Komponisten seit langem der Fall ist: da sagen ihnen die Produzenten (v.a. beim Fernsehen), dass man sich mit einem Hungerlohn zufriedengeben sollte, denn es gibt ja noch ordentlich GEMA. (Die der Produzent natürlich miteinstreicht, weil er vorher die Verlagsrechte ergaunert hat. So macht er am Ende mit der Musik in Wahrheit ein Plus. Alles Abzocker.)
Gerechtigkeitsklauseln in den Gesetzen fände ich pauschal nicht okay. Wenn ein freier Produzent einen Film macht, dann ist das sein Risiko, und am Ende, wenn es gut läuft, auch sein Gewinn. Falls jedoch ein Film mit staatlichen Mitteln co-finanziert wurde, also z.B. über staatliche Filmfonds, Förderanstalten, oder indirekt mit Abgaben via GEZ via TV-Sender-Beteiligung, dann könnte man darüber nachdenken, dass Beteiligte Recht auf eine Art Gagen-Nachzahlung haben. Aber ist das dann above oder below the line? Below the line heißt meistens null Kohle. Besser wäre jedoch, das über Verwertungsgesellschaften zu regeln, und m.E. läuft das schon hier und da. Selbst Musiker, die bei einer Filmmusik auf Anweisung des Komponisten nur vom Blatt gespielt haben, bekommen über die GVL Geld für die Sendung und Wiederholungen. Das gibt es in den USA häufig auch für Schauspieler ("residuals" genannt, glaube ich). Gibt es das in Deutschland? Also Tantiemen für Schauspieler? Kameramänner könnten Tantiemen über die VG Bild bekommen, Drehbuchautoren über die VG Wort usw. Allerdings werden dann auch die Gagen sinken, wie es schon bei den Komponisten seit langem der Fall ist: da sagen ihnen die Produzenten (v.a. beim Fernsehen), dass man sich mit einem Hungerlohn zufriedengeben sollte, denn es gibt ja noch ordentlich GEMA. (Die der Produzent natürlich miteinstreicht, weil er vorher die Verlagsrechte ergaunert hat. So macht er am Ende mit der Musik in Wahrheit ein Plus. Alles Abzocker.)
Der Knackpunkt ist, dass gerade jene Teile der Mannschaft, die nicht in der ersten Reihe stehen, keinen Star-Status haben, zuerst beim Vertragsabschluss erpresst werden, weil es keine Gesetze gibt, die das verhindern, dann haben sie in Deutschland keine Gewerkschaft, weil ihnen der politische Instinkt fehlt, und bekommen eventuell auch hinterher nichts von Rechteverwertungsgesellschaften.
Die Freiheiten der Marktwirtschaft, die Freiheiten der Verträge die Freiheit der Produzenten sind heilig. Die Freiheiten des Internets, die Freiheiten der Bürger, die Interessen der Künstler sind hinderlich.
Merken Sie was? Die Lobbyisten haben auch in Ihrem Kopf ihre Agenda eingraviert.
Eine Gesellschaft, die so funktioniert, wie Sie das möchten, die Gesetze einzig an den Interessen der Reichen und Mächtigen ausrichtet, kann meinetwegen zum Teufel gehn.
Der Knackpunkt ist, dass gerade jene Teile der Mannschaft, die nicht in der ersten Reihe stehen, keinen Star-Status haben, zuerst beim Vertragsabschluss erpresst werden, weil es keine Gesetze gibt, die das verhindern, dann haben sie in Deutschland keine Gewerkschaft, weil ihnen der politische Instinkt fehlt, und bekommen eventuell auch hinterher nichts von Rechteverwertungsgesellschaften.
Die Freiheiten der Marktwirtschaft, die Freiheiten der Verträge die Freiheit der Produzenten sind heilig. Die Freiheiten des Internets, die Freiheiten der Bürger, die Interessen der Künstler sind hinderlich.
Merken Sie was? Die Lobbyisten haben auch in Ihrem Kopf ihre Agenda eingraviert.
Eine Gesellschaft, die so funktioniert, wie Sie das möchten, die Gesetze einzig an den Interessen der Reichen und Mächtigen ausrichtet, kann meinetwegen zum Teufel gehn.
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