KinoKomödien-Regisseurin Nora Ephron ist tot

"Harry und Sally", "Schlaflos in Seattle", "E-Mail für Dich": Regisseurin und Autorin Nora Ephron war eine der erfolgreichsten Frauen im Filmgeschäft. von afp und dpa

© Lucas Jackson/Reuters

Die amerikanische Regisseurin und Autorin Nora Ephron, die zahlreiche Romantikkomödien ins Kino brachte, ist tot. Wie ihr Sohn Jacob Bernstein der New York Times mitteilte, starb seine Mutter am Dienstag in New York im Alter von 71 Jahren an den Folgen einer Leukämie.

Die gebürtige New Yorkerin startete ihre Karriere zunächst als Journalistin. Unter anderem arbeitete sie für Newsweek , die New York Post und den Esquire . Später wechselte sie in die Filmbranche, arbeitete als Regisseurin, Drehbuchautorin und Produzentin. Sie schuf Dramen und Komödien für die Leinwand, vor allem aber wurde sie mit ihren Drehbüchern für romantische Komödien bekannt. Bei Schlaflos in Seattle und Julie & Julia , ihrem letzten Film mit Meryl Streep in der Hauptrolle, führte sie darüber hinaus selbst Regie.

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Über Jahrzehnte war sie in eher von Männern dominierten Branchen erfolgreich: im Filmgeschäft, im Journalismus, als Romanautorin und Bloggerin.

Eines ihrer ersten Drehbücher schrieb sie mit ihrer Freundin Alice Arlen. Der Film Silkwood aus dem Jahr 1983 basierte auf der realen Geschichte von Karen Silkwood, die in der Atomindustrie arbeitete und unter mysteriösen Umständen ums Leben kam.

Nora Ephron war drei Mal verheiratet. Ihr zweiter Mann, Carl Bernstein , war gemeinsam mit seinem Washington-Post- Kollegen Bob Woodward in den siebziger Jahren für die Enthüllung der Watergate-Affäre verantwortlich, die zum Rücktritt des damaligen US-Präsidenten Richard Nixon führte. Ihre stürmische Beziehung zu Bernstein verarbeitete Ephron in einem Buch, das Mike Nichols 1986 auf die Leinwand brachte – auch in Sodbrennen spielt ihre Freundin Streep die Hauptrolle.

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Leserkommentare
  1. die sie machte.
    R.I.P

  2. Ihre Filme habe ich gern gesehen, mitgefühlt und gelacht!
    Ruhe sie in Frieden.

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  • Quelle ZEIT ONLINE, AFP, dpa
  • Schlagworte Carl Bernstein | Meryl Streep | Film | Richard Nixon | Atomindustrie | Blogger
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