Film "Sushi - The Global Catch": Mörderische Lust auf Sushi
Die Welt hat die Delikatesse Sushi zu Fastfood gemacht. Die Doku "Sushi – the Global Catch" zeigt, dass der Thunfisch dafür vielleicht mit seiner Existenz zahlen muss.
© Neue Visionen Filmverleih

Roher Thunfisch ist als Grundlage für Sushi beliebt – was die Bestände des Tiers dramatisch reduziert hat.
Ohne einen weißen Container wäre die Welt vor 40 Jahren vielleicht nie auf den Geschmack von Sushi gekommen. Das Ungetüm, groß wie eine Fahrstuhlkabine, von Japan Airlines erfunden, kühlte seinen Inhalt für 40 Stunden auf Null Grad Celsius – ohne Trockeneis. Die Revolution in der Luftfrachtgeschichte machte den weltweiten Handel mit Thunfisch möglich. Filetiert als Sashimi, gerollt als Maki, drapiert als Nigiri, schmeckt der Fisch mittlerweile Menschen auf allen Kontinenten – dem weißen Container sei Dank. Seine Erfindung könnte auch das Ende des Thunfischs besiegelt haben.
Dieser Verdacht reift in Mark Halls Dokumentarfilm Sushi - the Global Catch zu quälender Erkenntnis. Hall ist um die Welt gereist, um zu ergründen, wie die japanische Delikatesse zu Fastfood verkommen ist, und die Bestände eines der wichtigsten Raubfische der Weltmeere fast unwiderruflich dezimiert hat. In nüchternen Bildern, ohne dass ein Erzähler nötig wäre, lässt er Profiteure und Kritiker zu Wort kommen, die die milliardenschwere Sushi-Industrie vorführen.
Nicht immer war sie wie heute. Regisseur Hall führt an die Ursprünge heran. Die Zubereitung von Fisch, essiggesäuertem Reis garniert mit Sojasauce und Wasabi entstand in Japan als eine traditionelle Kunst. Nur wenige handgefertigte Messer aus jahrhundertealten Schwertschmieden sind gut genug, um den Fisch zu filetieren. Sushi hat mit großer Wertschätzung für die zu verarbeitenden Nahrungsmittel zu tun. Die Ausbildung zum Sushi-Meister dauert unter dem Tokioter Sternekoch Mamori Sugiyama sieben Jahre. Zwei Jahre braucht es allein, bis Lehrlinge den Reis – die Lebensader des Sushi – korrekt zubereiten können.
Diese schonende Handwerk, so wird in Halls Doku schnell klar, ging unter, als sich der Appetit auf Sushi von Tokio in ganz Japan und schließlich über den gesamten Globus ausbreitete. Was heute zählt, ist die Befriedigung eines Massengeschmacks. An vielen Straßenecken haben mittlerweile Sushiläden geöffnet, an Bahnhöfen und in den Innenstädten, gar in Form mobiler Imbissbuden. Im Fertigessen-Schlaraffenland USA steht der Erfinder des Sushi Popper vor dem Durchbruch. Um sein Sushi to go in der Pappröhre zum Rausdrücken reißen sich längst Fluglinien, Freizeitparks und Kreuzfahrtausrichter. Hinter dem Wort Sushi verbirgt sich längst keine Kunst mehr, sondern ein leeres Versprechen von Genuss und gesunder Ernährung.
Der Thun verschwindet schneller als das Erdöl
Im traurigen Mittelpunkt dieses Spektakels steht "der König des rohen Fischs", wie ihn der Sternekoch Sugiyama im Film nennt: der Blauflossenthun. Von überall her fliegen Großhändler den Thun nach Japan ein, um ihn auf dem weltgrößten Fischmarkt Tsukiji zu versteigern, damit er anschließend innerhalb weniger Stunden im Laderaum von Flugzeugen wieder in alle Himmelsrichtungen verteilt wird. Die ausgehöhlten Körper der tiefgefrorenen Tiere fallen in Tsukiji täglich ploppend von den Lieferkarren auf den Boden, werden aneinander gereiht, beschriftet, befühlt, beschaut und von gellenden Auktionatoren an den Meistbietenden verkauft. Im Januar 2012 zahlte ein Händler hier für einen einzigen Thun rund eine halbe Million Euro.

Das Geschäft mit dem Thun ist lukrativ, weil die Nachfrage steigt. Doch das Angebot bricht ein. Seit den 1950er Jahren haben sich die weltweiten Bestände um bis zu 80 Prozent verringert. Große Fangschiffe werfen Ringwaden aus, um ganze Thunfischschwärme aus dem Meer zu holen. Eine Fahrt schafft Hunderte Tonnen Thun heran – mehr als kleine Inselstaaten pro Jahr fangen. Wenn der Mensch so weitermache, verschwinde der Thunfisch schneller als das Erdöl, sagt der Sushi-Meister Sugiyama.
Dabei stützt der Fisch wie kaum ein zweiter die Ökosystem der Meere. Wenn es ihn nicht mehr gibt, kollabiert das Gleichgewicht des Fressen-und-gefressen-werdens unter der Meeresoberfläche. Übrig bleiben wohl nur Seeigel und Quallen am Ende der Nahrungskette.






Schon lange nicht mehr. Und das sollte jeder tun. Und bitte nicht auf die fragwürdigen Siegel auf den Verpackungen berufen. Der Fisch wird definitiv aussterben, wenn der Konsum nicht eingeschränkt wird. Auch mit den Wischiwaschi-Labels.
cheers
...zwischen Rotem und Weißem Thun. Vom Aussterben bedroht ist der Rote. In den billigen Konserven-Dosen aus dem Supermarkt steckt meines Wissens der Weiße (meist aus Asien stammend), wo die Lage wohl nicht ganz so dramatisch ist.
(Wegen der Extrem-Überfischung ist der echte Rote inzwischen auch fast unbezahlbar. Was ihn aber leider als Statussymbol für versnobte Superreiche wiederum attraktiv macht... Womöglich verleiht das Wissen, zu den wenigen Privilegierten zu gehören, die den echten Roten Thun noch gegessen haben, den "Genießern" noch einen Extra-Kick?)
Hier noch ein extrem trauriger Artikel zum Thema:
http://www.zeit.de/2007/3...
Entfernt. Tragen Sie bitte mit Argumenten zum Thema bei. Die Redaktion/mak
...zwischen Rotem und Weißem Thun. Vom Aussterben bedroht ist der Rote. In den billigen Konserven-Dosen aus dem Supermarkt steckt meines Wissens der Weiße (meist aus Asien stammend), wo die Lage wohl nicht ganz so dramatisch ist.
(Wegen der Extrem-Überfischung ist der echte Rote inzwischen auch fast unbezahlbar. Was ihn aber leider als Statussymbol für versnobte Superreiche wiederum attraktiv macht... Womöglich verleiht das Wissen, zu den wenigen Privilegierten zu gehören, die den echten Roten Thun noch gegessen haben, den "Genießern" noch einen Extra-Kick?)
Hier noch ein extrem trauriger Artikel zum Thema:
http://www.zeit.de/2007/3...
Entfernt. Tragen Sie bitte mit Argumenten zum Thema bei. Die Redaktion/mak
Sry, auch wenn es in dem Artikel speziell um Thun für Sushi geht, war mir das mit den Dosen ein Anliegen.
cheers
...zwischen Rotem und Weißem Thun. Vom Aussterben bedroht ist der Rote. In den billigen Konserven-Dosen aus dem Supermarkt steckt meines Wissens der Weiße (meist aus Asien stammend), wo die Lage wohl nicht ganz so dramatisch ist.
(Wegen der Extrem-Überfischung ist der echte Rote inzwischen auch fast unbezahlbar. Was ihn aber leider als Statussymbol für versnobte Superreiche wiederum attraktiv macht... Womöglich verleiht das Wissen, zu den wenigen Privilegierten zu gehören, die den echten Roten Thun noch gegessen haben, den "Genießern" noch einen Extra-Kick?)
Hier noch ein extrem trauriger Artikel zum Thema:
http://www.zeit.de/2007/3...
"Der größte Thun ist der Blauflossenthun, der seines tiefroten Fleisches wegen auch Roter Thun genannt wird. In die Dosen globaler Supermärkte kommt der pazifische Bonito, Filets im eigenen Saft, abgepackt in Thailand. Der Rote Thun ist zu wertvoll."
Mich würde interessieren, ob in den erschwinglichen Sushi-Bars weltweit tatsächlich immer der bedrohte Blauflossenthun verkauft wird. Wenn der immer seltener wird und auf Märkten versteigert wird, müßte er doch ziemlich schnell extrem teuer werden?
In der Doku werden vor allem die lukrativsten Thunfischarten berücksichtigt.
Im übrigen ist Roter Thun die gleiche Art wie Großer Thun, Nordatlantischer Thun oder Blauflossenthun - "Thunnus thynnus"
Dieser ist besonders gefährdet und seine Bestände stark dezimiert.
Ihm folgen der nordpazifische Blauflossenthun "Thunnus orientalis" und der südliche Blauflossenthunfisch "Thunnus maccoyii"
Ansonsten gibt es noch weitere Arten:
http://de.wikipedia.org/w...
Grüße aus der Redaktion!
"Der größte Thun ist der Blauflossenthun, der seines tiefroten Fleisches wegen auch Roter Thun genannt wird. In die Dosen globaler Supermärkte kommt der pazifische Bonito, Filets im eigenen Saft, abgepackt in Thailand. Der Rote Thun ist zu wertvoll."
Mich würde interessieren, ob in den erschwinglichen Sushi-Bars weltweit tatsächlich immer der bedrohte Blauflossenthun verkauft wird. Wenn der immer seltener wird und auf Märkten versteigert wird, müßte er doch ziemlich schnell extrem teuer werden?
In der Doku werden vor allem die lukrativsten Thunfischarten berücksichtigt.
Im übrigen ist Roter Thun die gleiche Art wie Großer Thun, Nordatlantischer Thun oder Blauflossenthun - "Thunnus thynnus"
Dieser ist besonders gefährdet und seine Bestände stark dezimiert.
Ihm folgen der nordpazifische Blauflossenthun "Thunnus orientalis" und der südliche Blauflossenthunfisch "Thunnus maccoyii"
Ansonsten gibt es noch weitere Arten:
http://de.wikipedia.org/w...
Grüße aus der Redaktion!
Wieso denn nicht? Ich kann @Panic hier uneingeschränkt zustimmen: Ich esse keinen Thunfisch mehr.
Was den Kauf von Fisch anbelangt, richte ich mich seit langem nach den Einkaufsratgebern von WWF und Greenpeace, die man problemlos im Netz runterladen kann.
Die Filmemacher haben auf Ihrer Homepage ein paar interessante Links zu den Hintergründen der Sushi-Industrie und der Jagd auf Thun zusammengestellt.
http://www.sushitheglobal...
Zudem empfiehlt sich tatsächlich auch die App, die in der Doku beworben wird:
http://www.montereybayaqu...
Allerdings beschränkt sie sich vor allem auf Verbraucher in den USA.
Die Filmemacher haben auf Ihrer Homepage ein paar interessante Links zu den Hintergründen der Sushi-Industrie und der Jagd auf Thun zusammengestellt.
http://www.sushitheglobal...
Zudem empfiehlt sich tatsächlich auch die App, die in der Doku beworben wird:
http://www.montereybayaqu...
Allerdings beschränkt sie sich vor allem auf Verbraucher in den USA.
"Der größte Thun ist der Blauflossenthun, der seines tiefroten Fleisches wegen auch Roter Thun genannt wird. In die Dosen globaler Supermärkte kommt der pazifische Bonito, Filets im eigenen Saft, abgepackt in Thailand. Der Rote Thun ist zu wertvoll."
Mich würde interessieren, ob in den erschwinglichen Sushi-Bars weltweit tatsächlich immer der bedrohte Blauflossenthun verkauft wird. Wenn der immer seltener wird und auf Märkten versteigert wird, müßte er doch ziemlich schnell extrem teuer werden?
Die Filmemacher haben auf Ihrer Homepage ein paar interessante Links zu den Hintergründen der Sushi-Industrie und der Jagd auf Thun zusammengestellt.
http://www.sushitheglobal...
Zudem empfiehlt sich tatsächlich auch die App, die in der Doku beworben wird:
http://www.montereybayaqu...
Allerdings beschränkt sie sich vor allem auf Verbraucher in den USA.
Das Thema ist gut - ganz nach meinem Geschmack.
Und aufgrund der angebotenen Links erachte ich diesen Beitrag als einen der
wichtigsten in diesem Forum.
Der Verweis aber auf den "Seafood Watch App" unter
http://www.montereybayaqu...
entlarvt aber leider einmal mehr ein aeusserst ansprechendes Angebot als das was es ausschliesslich ist - eine weitere kleine und feine Geldmaschine in diesem inflationaerem App-Universum.
Aber man lese selbst: "Help us map the businesses and restaurants in your area!
Together we’ll make it easy to find ocean-friendly seafood wherever you are."
Auch unter
http://www.sushitheglobal...
habe ich bis jetzt keinen Hinweis auf den unermuedlichsten Verfechter gegen die Thunfischmafia, dem WWF, gefunden.
Insofern schade, da mir scheint, dass ein urspruengliches WWF-Projekt im Grossen und Ganzen von intelligenten Geschaeftsmachern als Sprungbrett benutzt wird.
Ein Verweis z.B. auf
http://www.bell.ch/busine...
projekt-wwf.aspx
oder aehnlichen Websites waere als Ergaenzung sinnvoll gewesen.
Ich kann nur jedem raten, der sich mit diesem und anderen - zugegebenermassen
schweren Themen - auseinandersetzen will, die ensprechenden Seiten des WWF
aufzusuchen.
Im uebrigen sind mir Zielsetzungen des WWF bekannt und in jener Organisation trifft man alles andere als weltfremde Oekos.
Das Thema ist gut - ganz nach meinem Geschmack.
Und aufgrund der angebotenen Links erachte ich diesen Beitrag als einen der
wichtigsten in diesem Forum.
Der Verweis aber auf den "Seafood Watch App" unter
http://www.montereybayaqu...
entlarvt aber leider einmal mehr ein aeusserst ansprechendes Angebot als das was es ausschliesslich ist - eine weitere kleine und feine Geldmaschine in diesem inflationaerem App-Universum.
Aber man lese selbst: "Help us map the businesses and restaurants in your area!
Together we’ll make it easy to find ocean-friendly seafood wherever you are."
Auch unter
http://www.sushitheglobal...
habe ich bis jetzt keinen Hinweis auf den unermuedlichsten Verfechter gegen die Thunfischmafia, dem WWF, gefunden.
Insofern schade, da mir scheint, dass ein urspruengliches WWF-Projekt im Grossen und Ganzen von intelligenten Geschaeftsmachern als Sprungbrett benutzt wird.
Ein Verweis z.B. auf
http://www.bell.ch/busine...
projekt-wwf.aspx
oder aehnlichen Websites waere als Ergaenzung sinnvoll gewesen.
Ich kann nur jedem raten, der sich mit diesem und anderen - zugegebenermassen
schweren Themen - auseinandersetzen will, die ensprechenden Seiten des WWF
aufzusuchen.
Im uebrigen sind mir Zielsetzungen des WWF bekannt und in jener Organisation trifft man alles andere als weltfremde Oekos.
... und bedanke mich für diesen wirklich guten und wichtigen Artikel.
Ich verlange auch von niemanden vegetarisch oder gar vegan zu leben (ich tue es ja selbst nicht), aber schon etwas Mäßigung beim Fleisch- und Fischkonsum wäre schon ein guter Schritt :)
Es betrifft ja nicht nur den Thunfisch, und alle anderen Fischarten. Tiere werden tot oder sogar lebend rund um den Erdball transportiert, ohne Rücksicht auf deren Leiden und Qualen. Aber hauptsache, wir können aus 20 Wurstsorten an unserer Ladentheke wählen! Und was wir dann nicht brauchen, fliegt auf den Müll. Durch die Globalisierung wird alles noch schlimmer. Es werden Kulturen zerstört, Lebensgrundlagen genommen. Der Regenwald in Südamerika wird abgeholzt, nur weil es auf einmal besser sein soll, in Deutschland Sojamilch zu trinken! Aber wie heißt es so schön, erst wenn der letzte Fisch gegessen sein wird....
...das mit der Sojamilch stimmt so nicht. Die Sojabohnen aus südamerikanischem Anbau (der den Regenwald zerstört, Kleinbauern ins Elend stürzt und für die Entwicklung mafiöser Strukturen samt Umweltzerstörung durch Spritzmittel - etwa Monsanto Roundup) dienen vor allem in Europa und in Japan als Viehfutter. Deutschland könnte seine Viehbestände gar nicht selbst ernähren.
Die Sojabohnen für unsere Sojamilch, die Tofuprodukte etc. stammen in der Regel aus österreichischen Bioanbau. Und da ein Tier größenordnungsmäßig etwa 10 Mal so viele Kalorien fressen muß, wie sein Fleisch, seine Milch, Eier etc. anschließend haben, folgt daraus paradoxerweise, daß man Sojaprodukte statt Fleisch essen muß, wenn man den Sojaverbrauch reduzieren möchte.
Die Bohnen für meine Sojamilch (bin Veganer) kommen aus Österreich.
Der Anteil des Sojaanbaus für Sojaproduke ist so verschwindent gering, das ist nicht erwähnenswert.
Soja wird fürs Tierfutter verwendet, nicht für SOjaprodukte im Supermarkt.
Daraus folgt: Für ein Schnitzel werden deutlich mehr Sojaprodukte angebaut/benötigt als für Sojaprodukte (gleiche Kalorienzahl), die man auch als diese verzehrt.
Ich habe keine Zahlen, aber ich würde schätzen, dass pro Liter Milch an die Kuh so viel Soja verfüttert wird, dass man daraus 40l Sojamilch machen könnte.
Informieren Sie sich da nochmal genauer, das ist ein riesen Denkfehler, den Sie da machen.
Was glauben SIe denn, wieviel Land in Argentinien für Rinder gerodet wird und wieviel für die entsprechende Menge an Kalorien in Sojaprodukten gebraucht werden würde?
Tiere sind nunmal ineffektiv.
Kaufen Sie SOjamilch anstatt Kuhmilch, die Umwelt wird es Ihnen danken.
...das mit der Sojamilch stimmt so nicht. Die Sojabohnen aus südamerikanischem Anbau (der den Regenwald zerstört, Kleinbauern ins Elend stürzt und für die Entwicklung mafiöser Strukturen samt Umweltzerstörung durch Spritzmittel - etwa Monsanto Roundup) dienen vor allem in Europa und in Japan als Viehfutter. Deutschland könnte seine Viehbestände gar nicht selbst ernähren.
Die Sojabohnen für unsere Sojamilch, die Tofuprodukte etc. stammen in der Regel aus österreichischen Bioanbau. Und da ein Tier größenordnungsmäßig etwa 10 Mal so viele Kalorien fressen muß, wie sein Fleisch, seine Milch, Eier etc. anschließend haben, folgt daraus paradoxerweise, daß man Sojaprodukte statt Fleisch essen muß, wenn man den Sojaverbrauch reduzieren möchte.
Die Bohnen für meine Sojamilch (bin Veganer) kommen aus Österreich.
Der Anteil des Sojaanbaus für Sojaproduke ist so verschwindent gering, das ist nicht erwähnenswert.
Soja wird fürs Tierfutter verwendet, nicht für SOjaprodukte im Supermarkt.
Daraus folgt: Für ein Schnitzel werden deutlich mehr Sojaprodukte angebaut/benötigt als für Sojaprodukte (gleiche Kalorienzahl), die man auch als diese verzehrt.
Ich habe keine Zahlen, aber ich würde schätzen, dass pro Liter Milch an die Kuh so viel Soja verfüttert wird, dass man daraus 40l Sojamilch machen könnte.
Informieren Sie sich da nochmal genauer, das ist ein riesen Denkfehler, den Sie da machen.
Was glauben SIe denn, wieviel Land in Argentinien für Rinder gerodet wird und wieviel für die entsprechende Menge an Kalorien in Sojaprodukten gebraucht werden würde?
Tiere sind nunmal ineffektiv.
Kaufen Sie SOjamilch anstatt Kuhmilch, die Umwelt wird es Ihnen danken.
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