ProSieben-Polittalk : Altmaier empört sich über Raab-Redaktion
Seite 2/2:

Pirat Ponader verbot die eigene Partei zu kommen

Mit Oppermann hätte Altmaier wohl gern diskutiert. Weil die die Raab-Redaktion offenbar den Minister als Grund für die Absage Becks vorschob, verzichtet nun auch Altmaier.

Raab ging auf Altmaiers Vorwurf bisher nicht ein. Die Qualität der Sendung hänge nicht vom Erscheinen einer einzelnen Person ab, ließ er ausrichten. "Wir freuen uns auf eine muntere Diskussion am Sonntagabend."

Für Raab dürfte es schwierig werden, die Lücke bis Sonntag noch zu schließen – wer will nach einer solchen Panne schon gerne Platzfüller sein. Einer wird auf jeden Fall nicht kommen: Laut Meedia.de verboten die eigenen Parteifreunde dem Piraten-Bundesgeschäftsführer Johannes Ponader einen Auftritt beim Raab-Talk. Eins haben Raabs Leute auf jeden Fall erreicht: Erhöhte öffentliche Aufmerksamkeit für ihre Sendung.

Das bewirkte auch Bundestagspräsident Norbert Lammert , der Unverständnis über das Konzept äußerte . "Das ist absoluter Unfug. Wer Geld für Meinungen aussetzt, bestellt Meinungen für Geld", sagte der CDU-Politiker dem Westfalen-Blatt.

Was der Sieger mit seinem Preisgeld macht, stellt Raab frei. Er müsse es nicht spenden, sagte Raab dem Magazin Stern. Erreicht keiner der Gäste die absolute Mehrheit, fließt die Gewinnsumme in den Jackpot für die nächste Show.

Verlagsangebot

Entdecken Sie mehr.

Lernen Sie DIE ZEIT 4 Wochen lang im Digital-Paket zum Probepreis kennen.

Hier testen

Kommentare

40 Kommentare Seite 1 von 7 Kommentieren

Wie alle Produktionen

von Herrn Raab, egal ob "musikalisch" oder krawallige Dauerwerbesendungen wird er auch damit seine Zuschauerquote erreichen...
Es gibt eben mehr als genug Menschen, die freiwillig teure Hotlines anrufen & sich von eindimensionalen Sendungen & Musik beriesseln lassen. Warum? So viele andere machen's doch auch, die können alle nicht irren...