ProSieben-PolittalkAltmaier empört sich über Raab-Redaktion
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Pirat Ponader verbot die eigene Partei zu kommen

Mit Oppermann hätte Altmaier wohl gern diskutiert. Weil die die Raab-Redaktion offenbar den Minister als Grund für die Absage Becks vorschob, verzichtet nun auch Altmaier.

Raab ging auf Altmaiers Vorwurf bisher nicht ein. Die Qualität der Sendung hänge nicht vom Erscheinen einer einzelnen Person ab, ließ er ausrichten. "Wir freuen uns auf eine muntere Diskussion am Sonntagabend."

Für Raab dürfte es schwierig werden, die Lücke bis Sonntag noch zu schließen – wer will nach einer solchen Panne schon gerne Platzfüller sein. Einer wird auf jeden Fall nicht kommen: Laut Meedia.de verboten die eigenen Parteifreunde dem Piraten-Bundesgeschäftsführer Johannes Ponader einen Auftritt beim Raab-Talk. Eins haben Raabs Leute auf jeden Fall erreicht: Erhöhte öffentliche Aufmerksamkeit für ihre Sendung.

Das bewirkte auch Bundestagspräsident Norbert Lammert , der Unverständnis über das Konzept äußerte . "Das ist absoluter Unfug. Wer Geld für Meinungen aussetzt, bestellt Meinungen für Geld", sagte der CDU-Politiker dem Westfalen-Blatt.

Was der Sieger mit seinem Preisgeld macht, stellt Raab frei. Er müsse es nicht spenden, sagte Raab dem Magazin Stern. Erreicht keiner der Gäste die absolute Mehrheit, fließt die Gewinnsumme in den Jackpot für die nächste Show.

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Leserkommentare
    • Quas
    • 09. November 2012 9:09 Uhr

    Ich hoffe diese Sendung wird ein Erfolg, damit endlich jedem klar wird wohin die Reise in der öffentlichen Meinungsbildung gehen muss, damit wir weiterhin ein freies und demokratisches Land bleiben! Wie die USA.

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    • zippi
    • 09. November 2012 11:41 Uhr

    Vielen Dank für diese sehr treffende Anspielung.
    Auch ich glaube nicht, dass Raab mit dem Format in der Lage wäre, etwas kaputt zu machen, was nicht längst in Brüchen liegt...

    • Gerry10
    • 09. November 2012 9:10 Uhr

    Naja, wenn er denn tatsächlich ernst genommen werden möchte hat er sich ziehmlich blöd angestellt.
    Nicht jede Aufmerksamkeit ist auch gut für die Glaubwürdigkeit.
    Zumindest für mich hat er sie verspielt...

    2 Leserempfehlungen
  1. von Herrn Raab, egal ob "musikalisch" oder krawallige Dauerwerbesendungen wird er auch damit seine Zuschauerquote erreichen...
    Es gibt eben mehr als genug Menschen, die freiwillig teure Hotlines anrufen & sich von eindimensionalen Sendungen & Musik beriesseln lassen. Warum? So viele andere machen's doch auch, die können alle nicht irren...

    14 Leserempfehlungen
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    Da gebe ich Ihnen vollkommen recht. Eindimensional sind wirklich viele Sendungen und ich persönlich finde es traurig, dass so viele Menschen damit ihre Zeit verplempern und im Endeffekt über kurz oder lang dann auch nur eindimensional denken können.

    • hg2000
    • 09. November 2012 9:14 Uhr

    Es ist bloß eine weitere Talk Show. Muss man dazu wirklich jeden 2. Tag einen PR-Artikel bringen?

    8 Leserempfehlungen
  2. Stefan Raab macht eine Politik-Talk-Dauerwerbesendung, die schon im Vorfeld soviel Staub aufwirbelt wie eine kombinierte Stockcar-Wok-WM? Genial, was gibt es zu gewinnen und wer traut es Herrn Raab zu? Und ich darf meine Meinung kundtun? O.K., das kostet, aber ist doch egal, was nichts kostet, das ist doch bekanntlich auch nichts wert. Entweder das Ding wird so erfolgreich,dass die Teilnahme dort über den Ausgang der nächsten Bundestagswahl entscheidet oder Markus Lanz, übernehmen sie (sich).

    2 Leserempfehlungen
    • TDU
    • 09. November 2012 9:43 Uhr

    Raab ist gut klar, aber was würde ein absolute Mehrheit beweisen? Nichts, denn es gibt keine absolut richtigen politischen Entscheidungen.

    Beim Stockcar Rennen muss ma nicht denken, bei Politk sollte man denken, und das muss man schon beim normalen Polit Talk abschalten, weil es um Sensation und Polarisierung geht. Hart aber fair hat man in diesem Sinen erfolgreich eingenordet. Rabb treibt also den Unsinn auf die Spitze, und er bekommt mit diesen Querelen was er verdient.

    Soll er es lieber noch mal mit dem Grand Prix versuchen.

    2 Leserempfehlungen
  3. Doppelposting. Die Redaktion/ls

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