Film "Gangster Squad"Grausam langweilig

Gute Schauspieler, eine bildstarke Epoche, doch die Macher von "Gangster Squad" haben trotz großem Aufwand nur einen schlechten Actionthriller gemacht. von 

"Ich bin der Fortschritt", sagt Mickey Cohen, und wer in sein finsteres Gesicht schaut, das eigentlich Sean Penn gehört und mit einigem maskenbildnerischem Aufwand verunstaltet wurde, der weiß, dass es um die Zukunft von Los Angeles schlecht bestellt sein muss.

Es ist das Jahr 1949. Der Krieg ist vorbei. Die Stadt boomt. Hollywood feiert sein Goldenes Zeitalter und Regisseure wie Howard Hawks oder Alfred Hitchcock drehen Werke, von denen die Filmgeschichte noch lange zehren wird.

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Der gelernte Boxer und Mobster Mickey Cohen ist aus New York an die Westküste gekommen, um abzukassieren und die kriminelle Kontrolle über die Stadt zu erlangen. Seine Methoden sind nicht fein. Ruben Fleischers Gangster Squad ist keine fünf Minuten alt, da wird einer von Cohens Gegnern mit allen Vieren an zwei Autos gekettet und sein Körper in der Mitte auseinandergerissen.


Mickey Cohen also ist ein sehr böser Mann und die Zahl der Guten in der Stadt der Engel rückläufig. Korruption und Gewalt haben die Strukturen von Politik und Polizei längst unterminiert. Allein Sergeant John O’Mara (Josh Brolin), ein Weltkriegsveteran, will sich nicht damit abfinden, dass seine Heimatstadt dem kriminellen Untergang geweiht ist.

Auf Initiative von Polizeichef Parker (Nick Nolte) formiert er ein geheimes Sondereinsatzkommando, das nicht darauf ausgerichtet ist, Cohen und seine Mannen hinter Gitter zu bringen, sondern deren Geschäfte mit wenig gesetzeskonformen Methoden sabotieren soll. So ziehen die sechs Herren los, die Hüte tief im Gesicht, um dem Bösen die Stirn zu bieten.

Leserkommentare
  1. ...klasse geschrieben. Sie bewahren mich vor einer Fehlinvestition in Kino-Karten.

  2. 2. Das...

    ....hab ich befürchtet, bei dem Trailer....

    Dafür kommt "Lawless" hier gar nicht erst ins Kino..

  3. ... sehr schlecht geschrieben. Nein wirklich, sehr sehr oberflächlich.

    1. Der erste Teil dieser "Filmkritik" gibt lediglich die Handlung wieder. Das hat in einer Kritik nichts zu suchen.

    2. L.A. Confidential war damals sicherlich ein Erfolg. Mehr als Mode und Autos der damaligen Zeit und eine simple Krimihandlung enthält dieser Film allerdings auch nicht.

    3. Der zweite Teil der "Filmkritik" stellt lose Behauptungen auf, die mit keinerlei Argumenten bzw. einer näheren filmischen Analyse untermauert werden.

    - Warum ist Gangster Squad von L.A. Confidential so "weit entfernt"?
    - Warum gelingt die Kombination von Romanvorlage und modernen Actionkino nicht? Weil im Film geballert wird? Ach Gottchen.
    - Warum erweist sich die Inszenierung von Gewalt als sinnfrei? Begründung?
    - Warum wird Emma Stone vom "Skript sich selbst überlassen"? Begründung?

    Der letzte Satz bringt das Fass zum überlaufen. Eine derart oberflächliche Kritik gehört ebenso mit einer Konventionalstrafe geahndet. Ausser 2-3 wilden Behauptungen enthält die Kritik nichts gehaltvolles. Am besten mal bei Filmstarts oder Roger Ebert nachschauen. Zwar unterliegen deren Kritiken auch subjektiven Empfindungen, wenigstens wissen die aber wie man eine gehaltvolle Kritik schreibt. Bis dahin: üben, üben üben.
    -

    3 Leserempfehlungen
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    Hand aufs Herz: Haben Sie die Rechte an dem Streifen erworben oder hat der Autor der Kritik Ihnen heute die Vorfahrt genommen?

    1.Eine Inhaltsangabe am Beginn einer Kritik ist nicht unüblich. Möglicherweise ist sie in diesem Fall etwas zu ausführlich geraten, ich empfinde dem nicht so. Ohne Zusammenfassung Stellen aus dem Film als Beleg für die kritisierten Punkte zu nennen würde von Ihnen vermutlich als "aus dem Zusammenhang gerissen!" gegeißelt.

    2. LA Confidential IST ein super Film, findet übrigens auch Herr Roger Ebert.

    3. In der Kritik steht ausdrücklich, dass das überbordende! Geballer verhindert, dass sich eine Story entwickeln kann.

    Schade, eigentlich klang das Setup wirklich vielversprechend.

    Was quatschen Sie für einen Blödsinn? Ich habe nie gesagt das L.A. Confidential ein schlechter Film ist, wo steht das? Weiterhin hab ich auch geschrieben das Filmkritiken immer subjektiver Natur sind, ja das ist mir klar. Mir geht es darum, dass diese Kritik sehr sehr schlecht und oberflächlich geschrieben ist. Eine gute Story gibt es in diesem Film garnicht, war auch nie die Absicht des Regisseurs! Wer den Trailer sieht, sollte sehen, dass es sich um einen kurzweiligen Film handelt, der lediglich unterhalten will. Also die Ansprüche dementsprechend anpassen, dann macht der Film durchaus sehr viel Spaß. Und bitte das nächste mal etwas genauer lesen.

    ich fand die kritik sehr treffend. und die gewalt habe ich ebenfalls (subjektiv) als übertrieben und teilweise auch langweilig empfunden, stand in keinem verhältnis zum plot.

  4. 4. !....

    >>L.A. Confidential war damals sicherlich ein Erfolg. Mehr als Mode und Autos der damaligen Zeit und eine simple Krimihandlung enthält dieser Film allerdings auch nicht.<<

    >>Am besten mal bei.. Roger Ebert nachschauen.<<

    http://rogerebert.suntime...

  5. Hand aufs Herz: Haben Sie die Rechte an dem Streifen erworben oder hat der Autor der Kritik Ihnen heute die Vorfahrt genommen?

    1.Eine Inhaltsangabe am Beginn einer Kritik ist nicht unüblich. Möglicherweise ist sie in diesem Fall etwas zu ausführlich geraten, ich empfinde dem nicht so. Ohne Zusammenfassung Stellen aus dem Film als Beleg für die kritisierten Punkte zu nennen würde von Ihnen vermutlich als "aus dem Zusammenhang gerissen!" gegeißelt.

    2. LA Confidential IST ein super Film, findet übrigens auch Herr Roger Ebert.

    3. In der Kritik steht ausdrücklich, dass das überbordende! Geballer verhindert, dass sich eine Story entwickeln kann.

    Schade, eigentlich klang das Setup wirklich vielversprechend.

    Eine Leserempfehlung
  6. Was quatschen Sie für einen Blödsinn? Ich habe nie gesagt das L.A. Confidential ein schlechter Film ist, wo steht das? Weiterhin hab ich auch geschrieben das Filmkritiken immer subjektiver Natur sind, ja das ist mir klar. Mir geht es darum, dass diese Kritik sehr sehr schlecht und oberflächlich geschrieben ist. Eine gute Story gibt es in diesem Film garnicht, war auch nie die Absicht des Regisseurs! Wer den Trailer sieht, sollte sehen, dass es sich um einen kurzweiligen Film handelt, der lediglich unterhalten will. Also die Ansprüche dementsprechend anpassen, dann macht der Film durchaus sehr viel Spaß. Und bitte das nächste mal etwas genauer lesen.

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    Diese Kritik beinhaltet trotz ihrer Kürze die wesentlichen Inhalte, um sich ein grobes Bild machen zu können.
    Filme mit kurzweiliger Handlung, ohne Tiefgang, nur zum Zeitvertreib geeignet, gibt es zu Tausenden. Diese haben natürlich auch ihre Berechtigung, aber wie sie schon sagen, eben keinen Anspruch. Und damit disqualifiziert sich der Film für eine Top-Bewertung selbst.

    Die meißten Kritiken fallen im Fazit übrigens mittelmäßig bis schlecht aus, siehe hier: http://www.imdb.com/title...

  7. Diese Kritik beinhaltet trotz ihrer Kürze die wesentlichen Inhalte, um sich ein grobes Bild machen zu können.
    Filme mit kurzweiliger Handlung, ohne Tiefgang, nur zum Zeitvertreib geeignet, gibt es zu Tausenden. Diese haben natürlich auch ihre Berechtigung, aber wie sie schon sagen, eben keinen Anspruch. Und damit disqualifiziert sich der Film für eine Top-Bewertung selbst.

    Die meißten Kritiken fallen im Fazit übrigens mittelmäßig bis schlecht aus, siehe hier: http://www.imdb.com/title...

    Antwort auf "Rechte an dem Film?"
  8. 8. Ohje!

    Ich hatte es befürchtet. Interessante Besetzung, langweiliger Trailer. Jetzt wird wohl die obige Rezension für mich das Beste an diesem Film bleiben...

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