Glaube, Liebe, Hoffnung, dieses religiöse Dreigestirn hat der österreichische Filmemacher Ulrich Seidl zum Thema seiner Paradies-Trilogie gemacht. Seine Protagonistinnen sind: eine Sextouristin in Kenia (Liebe), ihre fanatisch-religiöse Schwester auf Missionierungsreise (Glaube) und ihre übergewichtige Tochter, die ein Diätcamp besucht (Hoffnung). Seidls Bilder, die von ihrer halbdokumentarischen Inszenierung leben, sind nun in einer Ausstellung des C/O Berlin zu sehen. Der Katalog ist bei Hatje Cantz erschienen.