"Wetten, dass...?"Thomas Gottschalk musste vom ZDF ermahnt werden
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Vertrag mit Audi wird der letzte sein

Das ZDF gibt aber zu, dass der Moderator Thomas Gottschalk vom Sender ermahnt werden musste, nachdem er am 10. November 2007 in der Sendung einen Audi A4 – ein "wunderschönes" Auto, "frisch mit dem Goldenen Lenkrad ausgezeichnet" – präsentiert hatte. Die Clearingstelle des ZDF habe unmittelbar nach der Ausstrahlung einen Hinweis auf eine unübliche und grenzwertige Preispräsentation in der Sendung gegeben. Der damalige Programmdirektor Thomas Bellut habe Gottschalk und die Redaktion in der Folge auf die Einhaltung der ZDF-Gewinnspielregeln deutlich hingewiesen.

Solche Fälle schaden dem ZDF

In allen anderen Fällen verweist das ZDF auf die Arbeit der Clearingstelle und die Tatsache, dass die Präsentation eines Preises auch mal so erfolgen darf, dass Anreiz gegeben ist, an dem Gewinnspiel teilzunehmen – so geschehen im Fall Solarworld. Und das ZDF versichert, in den bestehenden Vereinbarungen mit Audi gebe es keine Regelungen wie im alten Vertrag mit Daimler Chrysler.

Der Vertrag mit Audi, der in diesem Sommer endet, wird wohl auch der letzte seiner Art sein: Denn seit dem Abgang von Thomas Gottschalk ist auch die Produktionsfirma Dolce Media nicht mehr für Wetten, dass...? tätig. Eine Vermarktung von Markenrechten und die Akquise von Gewinnspielpreisen aus einer Hand soll es beim ZDF künftig nicht mehr geben, sagt ZDF-Intendant Bellut: "Es schadet dem Sender, wenn auch nur der Anschein entsteht, dass da nicht sauber agiert wurde."

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Leserkommentare
  1. Ein paar Kratzer an dem Denkmal. Nach wulffen kommt jetzt gottschalken.

    8 Leserempfehlungen
  2. Die deutschen Einwohner und Unternehmen bezahlenüber den "neuen Rundfunkbeitrag" das teuerste "Public Broadcasting"-System der Welt. Dieser Moloch ist jedoch ein Selbstbedienungsladen für Moderatoren, Produzenten. Im Namen der "Stärkung und Sicherung der Meinungsfreiheit und -vielfalt" werden immer mehr Sendungen von Dritten produziert (an diesen Gesellschaften sind die Moderatoren meist beteiligt) - eine effektive Kontrolle durch die Sendeanstalt ist nicht möglich. Es fällt ja auf, dass die Gäste bei den Talkshow immer gerade ein neues Buch, einen neuen Film, auf einer Tournee sind. Honi soit qui mal y pense, oder stand bei "Wetten dass..?" die Schale mit den Gummibärchen zufällig auf dem Tisch..... Mein Vorschlag: die "öffentlich-rechtliche Medienleistung" öffentlich ausschreiben und dann mal schauen was mit unserer so bedrängten Meinungsfreiheit (und Demokratie) passiert....

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    @ CasparvonBubenberg: " Die "öffentlich-rechtlichen" als Selbstbedienungsladen"

    Na und? Es sei Ihnen empfohlen, mal in den USA, in Mexiko, in Thailand, in Nigeria, in Spanien, in Kenia ... abends den Fernseher einzuschalten und die erreichbaren lokalen Kanäle anzuschauen. Meine Erfahrung ist, dass der deutsche öffentlichrechtliche Rundfunk mit all seinen Verbreitungsplattformen (klassisches "Radio", TV, Internet) die beste Qualität an Informationen zu den wichtigen Themen dieser Zeit liefert - und das weltweit. Da spielt es aus meiner Sicht keine Rolle, ob sich jemand vor laufender Kamera in einen Audi oder in einen BMW setzt.

    Und selbst wenn man diese oder jene Abweichung von den Regeln anprangern mag, dann heisst das nur, dass das Kontrollsystem funktioniert. Ich für meinen Teil zahle die Rundfunkgebühren gern, höre mit Begeisterung Deutschlandfunk und SWR3, schaue Tatort, Plusminus, Phoenix, arte und 3sat. Und wenn der Südwestrundfunk in Stuttgart auf dem Schlossplatz ein Popkonzert FÜR ALLE (ohne Eintritt) organisiert, und da mehr als 100.000 Menschen zuhören, dann weiss ich: auch wegen meiner Rundfunkgebühren ist dies ein bisschen möglich geworden. Selbstbedienungsladen hin oder her: Es gibt in diesem System genug Leute, die daran arbeiten, dass der öffentlichrechtliche Rundfunk das tut, was er soll: Dem Allgemeinwohl und dem Zusammenhalt unserer Gesellschaft dienen. Hau-drauf-und-Schluss-Sender gibt es daneben genug.
    Freundlichen Gruss!

    Ich denke ähnlich wie Sie.

    Seit 1.1. zahle ich zwangsweise eine "Rundfunksteuer" über deren Verwendung ich keinerlei Kontrolle habe.

    Weder müssen die Rundfunkanstalten ihre Finanzen transparent darstellen, noch habe ich eine Wahlmöglichkeit in Bezug auf die Verantwortungsträger.

    Diese Zwangsabgabge wird mit der absurden Unterstellung verknüpft auch ich würde "ARD und ZDF" heimlich hören bzw. anschauen.

    Da man unterstellt einige deutsche seien kriminelle Schwarzhörer und -seher müssen nun alle diese Steuer bezahlen.

  3. ZDF, Wetten das, Schleichwerbung??? Mal ehrlich, wen juckt das? Melken die gesamte Bevölkerung ab und beschweren sich über Schleichwerbung? Natürlich, fliesst ja nicht in die eigenen fetten Taschen.

    3 Leserempfehlungen
  4. Was soll´s, dem mit Bier und Chips bewaffneten, durchschnittlichen deutschen TV-Konsumenten geht doch das alles am Arsch vorbei

    Der Schock war da als ich die Quoten der in australischen Landen von einem deutschen Sender veranstalteten Horro-Sshow las.
    Hier versammeln sich Zuschauer die sich an diesem Fake delektieren.
    Bis hin zur persönlichen Verteidigung dieser schrägen Typen.
    Also mein Liebling ist Kandidat X, bist du für Y hast du keine Ahnung.

    Wer sich diesen Schrott antut, von dem ist nicht zu erwarten dass er sich um Schleichwerbung in den angeblich seriösen Sendern kümmert.

    Hier schrieb ein Fernsehverweigerer, der sein Wissen aus Kritiken von Internetseiten schöpft.
    Also kein Grund zur Aufregung.

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  5. "Die Organisation von Schleichwerbung in „Wetten dass …?“ mithilfe der Firma Dolce Media, die von Thomas Gottschalks Bruder Christoph gegründet wurde und geleitet wird, ist skandalös.

    Der Skandal beschädigt den Glauben an die Unabhängigkeit der Öffentlich-rechtlichen Sender weiter und wird die Auseinandersetzung um die neue Rundfunkgebühr anheizen.

    Der Skandal hat viel mit der üblich gewordenen Auslagerung von Produktionen und großen Dienstleistungen wie Akquisition von Werbetreibenden und Werbegeldern in private Firmen außerhalb der Öffentlich-rechtlichen Sender zu tun."
    http://www.nachdenkseiten.de/?p=15845

    Den Bruder muss man ja noch satt kriegen können, oder? Also, dann wird gedreht und getrickst, um an noch mehr Kohle zu kommen.

    Ja, Geld regiert die Welt. Aber wie sich manche prostituieren, die doch schon so satt sind.

    Da muss ich an den Vortrag von Wilfried Schmickler denken.
    Die Gier:
    http://www.youtube.com/watch?v=WsRaFjDlS0k

    16 Leserempfehlungen
  6. durch die neue GEZ besagt ja auch das Schleichwerbung nicht mehr sein darf.
    So fahren in den superteuer produzierten zum Beispiel Krimis die Hauptdarsteller zumeist uralte Kisten oder die An- und Abfahrt wieder nicht mehr gezeigt aus Angst davor das sich die Fahrzeugtypen erkennen lassen würden.

    Übertreibung, der Zuschauer denkt bald es ist eine Übertragung aus einem Theater und kein Film mehr.

    Lieber auch Schleichwerbung und dafür keine GEZ-Gebühr mehr.

    Eine Leserempfehlung
  7. Wurde das mit GEZ-Gebühren ohnehin üppig finanzierte Heile-Welt-Spektakel nach all den Jahren - wie übrigens auch in der Politik so üblich - von Gottschalk(s) als Privatsache betrachtet, quasi "ersessen"?

    Und hat Gottschalks Rückzug in Wahrheit sogar etwas mit den langsam aufköchelnden Ermittlungen in Sachen "Gottschalk AG" zu tun?

    Mich hat es schon immer gewundert, auf welch' großem Fuß unser netter Tommy von 8-10 Sendeterminen im Jahr so lebte - etwa in Sachen Zweitwohnsitz Schloss Marienfels. Dass der Kasten sich in der aktuellen Affäre medienwirksam in Szene setzen ließe, plötzlich aber auf der Verkaufsliste erscheint, ist sicher nicht verkehrt. Ein Narr, wer dabei das Timing des Medienstars unterschätzt, doch auch ein Fernsehprofi überzieht gelegentlich...

    Sei es drum: Publikumsliebling Thommy liefert nur ein Spiegelbild dieser Gesellschaft ab - vielleicht ist es das, was uns so vertraut mit ihm macht...

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    • Hickey
    • 15. Januar 2013 8:12 Uhr

    noch nie so richtig...[...]

    Und dieser Artikel hier liefert noch einen Grund mehr, gegen die GEZ zu boykottieren.

    Ein korrupter Saftladen, denen vertraue ich mein Geld nicht an.

    Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf Beleidigungen. Danke, die Redaktion/jp

  8. ...die USA-Affinität eines deutschen Moderators war mir schon immer ein Rätsel. Wird doch hoffentlich nicht etwas mit Steuern für unangemeldete Geschäfte zu tun haben. Wãren die Cayman-Inseln nicht eine interessante Alternative?

    6 Leserempfehlungen

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