"Absolute Mehrheit": Ein bisschen ernsthaft über Politik sprach Raab auch
Er schäkert, er flapst, er provoziert: Seit klar ist, dass Stefan Raab das Kanzlerduell moderieren soll, lohnt sich ein Blick auf seinen Polit-Talk.
Man kann von Stefan Raab halten, was man will: Unbestritten ist er so etwas wie der oberste Visionär des deutschen Privatfernsehens. Mit dem Universal-Entertainer und seinem großen Ego springen bisher Prominente oder solche, die sich dafür halten, zur besten TV-Sendezeit Pirouetten vom Schwimmbadturm, oder sie sausen im Wok-Kochtopf eine Eisbahn hinunter.
Das ist im Idealfall unterhaltsam, doch informativ oder gar politisch nicht. Doch Raab, dem es offensichtlich nie langweilig werden darf, will genau diese Lücke nun auch ausfüllen. Das neue Betätigungsfeld, das er für sich entdeckt hat, heißt: deutsche Politik. Nicht nur, dass der 46-Jährige am Sonntagabend zum zweiten Mal seine eigene Polit-Talk-Show im Privatfernsehen moderierte. Seit Kurzem ist auch klar: ProSieben-Sat1 möchte ihn beim TV-Duell zwischen Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und Herausforderer Peer Steinbrück (SPD) im Herbst als Moderator einsetzen. Höher geht es kaum im Polit-Talk-Getriebe. Und krasser könnte der Unterschied zur von Raab bisher bespielten Unterhaltungsbranche kaum sein.
Entsprechend laut waren die prompten Reaktionen, nicht zuletzt von Steinbrück selbst. Eiligst eingeholte Bevölkerungsumfragen bescheinigten: Zwei von drei Deutschen lehnen Raab als Moderator eines Kanzler-Duells ab. Der der Boulevardisierung der Politik Beschuldigte freut sich wiederum in zahlreichen Interviews über den "Gegenwind", der ihn ansporne. Seine (unkonventionelle) Person im Kanzler-Duell, das sei eine "visionäre Idee", um junges Publikum im Bundeswahlkampfendspurt ans Fernsehgerät zu locken.
Polit-Promis verweigern Raab ihren Besuch
In jedem Fall dürfte der Moderator sich auch ob des gelungenen PR-Effekts für die eigene Polit-Talkrunde gefreut haben, die nach einem verpatzten Debüt nun zum zweiten Mal live ausgestrahlt wurde. Am Sonntagabend werden einige Deutsche trotz Zu-Bett-Geh-Zeit (23 Uhr!) eingeschaltet haben, um dem Entertainer bei seiner (länglichen) Sendung Absolute Mehrheit zuzugucken. Dort diskutierte Raab mit vier jungen, einer breiten Masse eher wenig bekannten Politikerinnen - und dem durchweg etwas farblos bleibenden Sänger Olli Schulz - über Mietpreise, Moral und Frauenquote. Die Polit-Promis verweigern Raab bisher noch einen Besuch in seiner Show – weil dort von den Zuschauern eine Art Beliebtheitsranking der Gäste und deren Meinungen erstellt wird. Und das doch irgendwie populistisch anmutet.
Für Raab war es keine schlechte Sendung. Er war weniger nervös als beim letzten Mal, schäkerte nach links und rechts. Seine weiblichen Gäste machten mit. Es wurde viel gegickelt. FDP-Vorstandsmitglied Linda Teuteberg lächelte über Raabs wiederholte Bemerkung, wie "fantastisch" sie denn heute Abend aussehe – eine Anspielung auf die Sexismus-Debatte in ihrer Partei. CSU-Vizegeneralsekretärin Dorothea Bär gestattete dem Moderator sie mit "Doro" anzureden: "Wenn es Stimmen gibt, dürfen Sie alles zu mir sagen", gackerte Bär in Raabs Richtung – am Ende gewann sie das Ranking als beliebtester Talk-Gast allerdings nicht.






Letztendlich wird in dieser Diskussion "Raab - ja oder nein ?" doch nur davon abgelenkt, dass in diesem sogenannten Kanzler-Duell eh keine aussagekräftigen und ehrlichen Antworten zu erwarten sind.
Da werden - wie üblich - ohne Ende Phrasen gedroschen, und niemand wird sich auf eine konkrete Aussage bezüglich politischer Probleme festlegen lassen.
Im Endeffekt kann da jemand wie Raab in seiner direkten und häufig unverschämten Art das Ganze nur bereichern.
Da kann's von mir aus auch peinlich werden, wenn dafür nur die ein oder andere Fassade zu bröcklen beginnt.
Sie schreiben, dass im Kanzler-Duell keine aussagekräftigen und ehrlichen Antworten zu erwarten sind, sondern nur die üblichen Phrasen gedroschen werden.
Sowas höre ich in letzter Zeit häufiger und ansatzweise mag es vielleicht stimmen, aber was erwarten Sie denn großartiges? Politik wird so bereits seit Jahrhunderten von Jahren betrieben.
Olli Schulz, der gestern meiner Meinung nach etwas deplatziert in der Sendung wirkte, sagte trotzdem einige sehr gute Sachen. Er bemängelte nämlich, dass viele Leute sich aktuell darüber beklagten wie schlimm Politiker seien und es früher alles beweser gewesen sei. Aber genau das war es eben nicht. Auch früher gab es schon massive Klintelpolitik, Korruption oder Steuerverschwendung. Manchmal sogar extremer als heutzutage.
Er hat auf etwas interessantes hingewiesen. Wir Bürger jammern und beschweren uns teilweise einfach zu viel und über jede Kleinigkeit.
Sie wollen Ehrlichkeit? Peer Steinbrück war ehrlich als er das Gehalt der Kanzlerin für zu wenig befand. Diese Offenheit kam super an und er gilt seither als geldgeil.
Sie wollen Ehrlichkeit? Aufgrund steigender Lebenserwartungen werden wir immer länger arbeiten müssen und auch weniger Rente bekommen. Im Grunde wissen das fast alle Bürger, aber keiner will es so wirklich einsehen. Oder warum gab es solche großen Proteste als die Rente mit 67 eingeführt wurde? Was wurde da auf die Politiker geschimpft.
Ehrlichkeit ist immer schön und gut, aber nicht jeder verträgt sie.
denn erst durch eine solche Politikphrase, wie Raab sie offenbart - und ich habe seinen Schwachsinn in Absolute Mehrheit gesehen und mit Bedauern zur Kenntnis genommen - wird Politik beliebig, unehrlich. Nun gut, wir werden sehen, wer wem die Maske von der Fratze reißen wird!
dass nämlich vermutlich immer noch viele Leute sich von solchen Shows beeinflussen lassen in ihrem Wahlverhalten. Als ob irgendeine rhetorische Leistung was aussagt über politische Reputation.
Ich schau mir auch deshalb sowas nicht, und schon garnicht mit solchen Figuren wie dem Raab.
die Chuzpe hat,
Frau Merkel auf Gysi und Stasi anzusprechen!!!
Ich beschwere mich ja immer über das öffentliche Fernsehen, weil es seinem eigenen Anspruch nicht gerecht wird objektiv zu sein, in Berichten Meinungen zu unterlassen, sich an die gesamte Gesellschaft zu richten und den Zusammenhalt zu fördern. Schlicht, ich halte das öffentliche Fernsehen für eine ganz üble Sache, weil darin nicht das passiert, was in seiner eigenen "Verfassung" steht und rechtfertigen soll, dass ich dafür zahlen muss.
Das private Fernsehen ist aber noch viel schlimmer. Nur darf es das eben auch, weil es nicht vom Steuerzahler getragen wird. Da gibt es so gut wie keine PC-Sprache, dafür aber viel unterirdisches, populistisches, oberflächliches, zum Teil sogar Menschenverachtendes und ganz sicher auch sexistisches.
Und Raab halte ich auch für einen Sexisten. Auf der Internetseite wo er uns seine Videos anpreist erscheint unter dem Video der letzten "Absolute Mehrheit"-Folge etwa die Beschreibung:
"Mit vier Damen in der Dikussionsrunde ist natürlich zu erwarten, dass dieses Thema besonders emotional diskutiert wird."
Das ist ein Satz aus den 50ern und hat nichts in der Gegenwart verloren, jedenfalls nicht dort, wo ernsthaft über politische Themen diskutiert werden soll. In seiner schmuddeligen TV-Total-Sendung kann er ja meinet wegen solche Witze reißen, aber wenn er ernsthaft politisch-journalistisch tätig sein will, finde ich, ist er der Öffentlichkeit Sachlichkeit und Ernsthaftigkeit schuldig. Wenigstens in der Sprache.
... sollten wir unsere besten Polit-Kabarettisten als "Fragensteller" schicken, dann gäbe es wenigstens einen Funkten Hoffnung, dass die dort potenziell in die Welt zu setzenden Lügen schon vor ihrer Aussprache entlarvt werden.
Sie schreiben, dass im Kanzler-Duell keine aussagekräftigen und ehrlichen Antworten zu erwarten sind, sondern nur die üblichen Phrasen gedroschen werden.
Sowas höre ich in letzter Zeit häufiger und ansatzweise mag es vielleicht stimmen, aber was erwarten Sie denn großartiges? Politik wird so bereits seit Jahrhunderten von Jahren betrieben.
Olli Schulz, der gestern meiner Meinung nach etwas deplatziert in der Sendung wirkte, sagte trotzdem einige sehr gute Sachen. Er bemängelte nämlich, dass viele Leute sich aktuell darüber beklagten wie schlimm Politiker seien und es früher alles beweser gewesen sei. Aber genau das war es eben nicht. Auch früher gab es schon massive Klintelpolitik, Korruption oder Steuerverschwendung. Manchmal sogar extremer als heutzutage.
Er hat auf etwas interessantes hingewiesen. Wir Bürger jammern und beschweren uns teilweise einfach zu viel und über jede Kleinigkeit.
Sie wollen Ehrlichkeit? Peer Steinbrück war ehrlich als er das Gehalt der Kanzlerin für zu wenig befand. Diese Offenheit kam super an und er gilt seither als geldgeil.
Sie wollen Ehrlichkeit? Aufgrund steigender Lebenserwartungen werden wir immer länger arbeiten müssen und auch weniger Rente bekommen. Im Grunde wissen das fast alle Bürger, aber keiner will es so wirklich einsehen. Oder warum gab es solche großen Proteste als die Rente mit 67 eingeführt wurde? Was wurde da auf die Politiker geschimpft.
Ehrlichkeit ist immer schön und gut, aber nicht jeder verträgt sie.
denn erst durch eine solche Politikphrase, wie Raab sie offenbart - und ich habe seinen Schwachsinn in Absolute Mehrheit gesehen und mit Bedauern zur Kenntnis genommen - wird Politik beliebig, unehrlich. Nun gut, wir werden sehen, wer wem die Maske von der Fratze reißen wird!
dass nämlich vermutlich immer noch viele Leute sich von solchen Shows beeinflussen lassen in ihrem Wahlverhalten. Als ob irgendeine rhetorische Leistung was aussagt über politische Reputation.
Ich schau mir auch deshalb sowas nicht, und schon garnicht mit solchen Figuren wie dem Raab.
die Chuzpe hat,
Frau Merkel auf Gysi und Stasi anzusprechen!!!
Ich beschwere mich ja immer über das öffentliche Fernsehen, weil es seinem eigenen Anspruch nicht gerecht wird objektiv zu sein, in Berichten Meinungen zu unterlassen, sich an die gesamte Gesellschaft zu richten und den Zusammenhalt zu fördern. Schlicht, ich halte das öffentliche Fernsehen für eine ganz üble Sache, weil darin nicht das passiert, was in seiner eigenen "Verfassung" steht und rechtfertigen soll, dass ich dafür zahlen muss.
Das private Fernsehen ist aber noch viel schlimmer. Nur darf es das eben auch, weil es nicht vom Steuerzahler getragen wird. Da gibt es so gut wie keine PC-Sprache, dafür aber viel unterirdisches, populistisches, oberflächliches, zum Teil sogar Menschenverachtendes und ganz sicher auch sexistisches.
Und Raab halte ich auch für einen Sexisten. Auf der Internetseite wo er uns seine Videos anpreist erscheint unter dem Video der letzten "Absolute Mehrheit"-Folge etwa die Beschreibung:
"Mit vier Damen in der Dikussionsrunde ist natürlich zu erwarten, dass dieses Thema besonders emotional diskutiert wird."
Das ist ein Satz aus den 50ern und hat nichts in der Gegenwart verloren, jedenfalls nicht dort, wo ernsthaft über politische Themen diskutiert werden soll. In seiner schmuddeligen TV-Total-Sendung kann er ja meinet wegen solche Witze reißen, aber wenn er ernsthaft politisch-journalistisch tätig sein will, finde ich, ist er der Öffentlichkeit Sachlichkeit und Ernsthaftigkeit schuldig. Wenigstens in der Sprache.
... sollten wir unsere besten Polit-Kabarettisten als "Fragensteller" schicken, dann gäbe es wenigstens einen Funkten Hoffnung, dass die dort potenziell in die Welt zu setzenden Lügen schon vor ihrer Aussprache entlarvt werden.
WOK, Turmspringen, Autoscooter & Co. - das ist seine Spielwiese. Politik können schon andere kaum, er gar nicht. Da sollte man ein "Kanzlerduell" (die platte Bezeichnung "Kanzlerduell" würde zu Raab Productions passen, das war´s dann aber auch...) doch von einem Profi moderieren lassen. Vor allem von einem, der nicht vor der Sendung nach fakten "googeln" muß. Was allerdings auch nicht ganz uninteressant ist, Herr Stoiber - seines Zeichens auch Vorsitzender des Beirats von Pro 7 & Sat 1 - das ist doch derjenige, der Herr Raab in´s Gespräch gebracht hat!
weshalb ja auch er wirklich kritische und für die Politik echt hartnussige Nikolaus Brender da rausgeworfen wurde. Wir bekommen nur noch der "Macht" gefällige Moderatoren, die an SPD und Union kein Haar kommen lassen. Gerne aber gegen die Linke und bisweilen auch gegen die Grünen und je nach Umfragelage, die FDP stänkern.
Kritische Moderatoren? Ich schlage Marietta Slomka vor!
weshalb ja auch er wirklich kritische und für die Politik echt hartnussige Nikolaus Brender da rausgeworfen wurde. Wir bekommen nur noch der "Macht" gefällige Moderatoren, die an SPD und Union kein Haar kommen lassen. Gerne aber gegen die Linke und bisweilen auch gegen die Grünen und je nach Umfragelage, die FDP stänkern.
Kritische Moderatoren? Ich schlage Marietta Slomka vor!
Das muss nicht wirklich sein, oder?
Natürlich sollte es nicht die gleiche dröge Veranstaltung werden wie beim letzten Mal, aber muss denn das Niveau deswegen soweit absinken?
Nichts gegen Stefan Raab, er ist als Entertainer durchaus eine Bereicherung der Fernsehlandschaft, aber aus der wirklich ernsthaften Politik sollte er sich dann doch heraushalten....
de fakto halten sich die politischen moderatoren-profis aus den ernsthaften themen raus. sie erlauben phrasendrescherei, gehen zu wenig auf konfrontation, haken nicht nach und am ende ist man so schlau wie vorher.
selbst plasberg ist nur noch ein schatten von einst und geht meist auf schmusekurs mit seinen gästen, wenn`s ernst wird. man sollte es einfach mal akzeptieren, dass dieser "metzgersohn", wie er oft abwertend und arrogant betitelt wird, mehr drauf hat als viele "seriöse", letztlich langweilige kollegen von ihm.
raab provoziert gewaltig und polarisiert. für ihn gibt es keine klassengesellschaft und er schert sich keinen deut um "höfliche distanz" oder der gutsherrenart mancher eingebildeten und hochnäsigen politiker oder manager.
kein wunder, dass sie seiner sendung fern bleiben. sie haben doch nur angst, als erste raus zu fliegen.
der nicht nach Fakten googeln muss, dann könnten wir doch auch Urban Priol nehmen.:-))
Aber wie dem auch sei, unterschätzen sie mal Raab nicht. Er hat das angeborene Talent auch unangenehme Fragen zu stellen und darum geht es doch bei der ganzen Sache.
Wer will den schon diese weichgespülten Sendungen sehen, bei denen sich der Modorator, vor lauter Ehrfurcht, schon fast in die Hose macht.
de fakto halten sich die politischen moderatoren-profis aus den ernsthaften themen raus. sie erlauben phrasendrescherei, gehen zu wenig auf konfrontation, haken nicht nach und am ende ist man so schlau wie vorher.
selbst plasberg ist nur noch ein schatten von einst und geht meist auf schmusekurs mit seinen gästen, wenn`s ernst wird. man sollte es einfach mal akzeptieren, dass dieser "metzgersohn", wie er oft abwertend und arrogant betitelt wird, mehr drauf hat als viele "seriöse", letztlich langweilige kollegen von ihm.
raab provoziert gewaltig und polarisiert. für ihn gibt es keine klassengesellschaft und er schert sich keinen deut um "höfliche distanz" oder der gutsherrenart mancher eingebildeten und hochnäsigen politiker oder manager.
kein wunder, dass sie seiner sendung fern bleiben. sie haben doch nur angst, als erste raus zu fliegen.
der nicht nach Fakten googeln muss, dann könnten wir doch auch Urban Priol nehmen.:-))
Aber wie dem auch sei, unterschätzen sie mal Raab nicht. Er hat das angeborene Talent auch unangenehme Fragen zu stellen und darum geht es doch bei der ganzen Sache.
Wer will den schon diese weichgespülten Sendungen sehen, bei denen sich der Modorator, vor lauter Ehrfurcht, schon fast in die Hose macht.
...rundum gelungen.
Wichtige Themen, wie die Frauenquote, wurden klar und deutlich angesprochen und es wurde unterhaltsam, respektvoll und lösungsorientiert MITeinander geredet. Und daß "First-Class"-Politiker nicht in diese Sendung kommen, weil das Publikum abstimmen darf, sagt etwas darüber aus, die diese Herrschaften (auch Damenschaften (??)) über freie Meinungsäußerung denken.
MfG
FT
miteinander diskutiert. Es gab kaum einen Schlagabtausch sondern die Kommunikation fand viel zu sehr über Raab statt, und auf ihn lag auch die ganze zeit der Fokus. Erinnert mich vom Populismus-Standart her an Hart aber fair.
Und gerade das Thema Frauenquoten wurde unzureichend in der Tiefe diskutiert. Es wurde überhaupt nicht klar, WARUM diese Quote sinnvoll sein könnte oder warum sie schädlich sein könnte. Und das musste auch nicht klar gestellt werden, weil es gar nicht darum ging. Es ging eher darum möglichst sympathisch Allgemeinplätze abzulassen. Das schafft bei Anne Will nach einer Stunde nicht mal mehr ein Niebel.
Ich finde diese Sendung populistischen Mist der an der Oberfläche kratzt und Politik Menschen schmackhaft machen soll, die kein Interesse daran haben ernsthaft über Politik nachzudenken. Weil die Sendung selbst aber auch sehr unpolitisch ist, führt raab diese Leute nicht an die Politik heran, sondern nur an das Entertainment, das Politik auch sein kann,wie wir in Amerika sehen. Das sollten wir aber nicht auch noch nacheifern!
Ich finde man kann über ein Thema nicht vernünftig diskutieren wenn man alle 20 Minuten bewerte wird. Das ganze Konzept der Sendung ist für ein Erstes Thema ungeeignet.
Ungeeignet, Niveau-los, politisch flach, populistisch aber unterhaltsam? That's private TV, baby!
miteinander diskutiert. Es gab kaum einen Schlagabtausch sondern die Kommunikation fand viel zu sehr über Raab statt, und auf ihn lag auch die ganze zeit der Fokus. Erinnert mich vom Populismus-Standart her an Hart aber fair.
Und gerade das Thema Frauenquoten wurde unzureichend in der Tiefe diskutiert. Es wurde überhaupt nicht klar, WARUM diese Quote sinnvoll sein könnte oder warum sie schädlich sein könnte. Und das musste auch nicht klar gestellt werden, weil es gar nicht darum ging. Es ging eher darum möglichst sympathisch Allgemeinplätze abzulassen. Das schafft bei Anne Will nach einer Stunde nicht mal mehr ein Niebel.
Ich finde diese Sendung populistischen Mist der an der Oberfläche kratzt und Politik Menschen schmackhaft machen soll, die kein Interesse daran haben ernsthaft über Politik nachzudenken. Weil die Sendung selbst aber auch sehr unpolitisch ist, führt raab diese Leute nicht an die Politik heran, sondern nur an das Entertainment, das Politik auch sein kann,wie wir in Amerika sehen. Das sollten wir aber nicht auch noch nacheifern!
Ich finde man kann über ein Thema nicht vernünftig diskutieren wenn man alle 20 Minuten bewerte wird. Das ganze Konzept der Sendung ist für ein Erstes Thema ungeeignet.
Ungeeignet, Niveau-los, politisch flach, populistisch aber unterhaltsam? That's private TV, baby!
Bisher hat Stefan Raab immer gezeigt, daß er sämtliche Formate mit unterhaltsamem Witz gestaltet. Und warum soll ein Kanzler-Duell nicht auch einmal etwas mit humorvollem Witz ausgestattet sein? Wo doch die Politik aufgrund der sich verstärkenden Korruption und des oftmaligen Machtmißbrauchs für den ausgebeuteten Wähler durch solch einen unkonventionellen Moderator etwas erträglicher werden kann.
schaden kann es ja nicht. Die Ablehnung war vermutlich seinem blanken Elitismus und Überheblichkeit geschuldet.
schaden kann es ja nicht. Die Ablehnung war vermutlich seinem blanken Elitismus und Überheblichkeit geschuldet.
Was wird passieren, wenn Raab in einer solchen Sendung auftaucht? Die Zuschauer achten auf den Schlagabtausch zwischen Raab und Steinbrück bzw. zwischen Raab und Merkel bzw. zwischen Raab und den anderen Fragestellern.
Und kaum noch jemand achtet auf die Inhalte von Merkel und Steinbrück. Deshalb ist Steinbrück auch dagegen und Merkel dürfte es in die Karten spielen. Am Tag danach steht nicht in der Zeitung, was Steinbrück oder Merkel gesagt haben, sondern wie Raab sich "geschlagen" hat.
Und Merkel hat es wieder geschafft, ihren völlig entpolitisierten Wahlkampf fortzusetzen.
Dummerweise spielt das auch den meisten Bürgern in die Karten. Zumindest wenn man sich den großteil der Kommentare vor Augen führt. Ganz getreu dem Motto, ist sowieso alles sooo schlecht - lassen wir´s noch tiefer sinken! Und im Anschluß jammert wieder jeder über die schlechte Politik.
Da haben Sie nicht ganz unrecht, aber - so ein Schlagabtausch (und auf den wartet man definitiv, zugegeben) kann doch auch problemlos auf einer inhaltlichen Ebene geführt werden. Wird er auch, es kann ja um nichts anderes als um zentrale politische Themen gehen. Ob am Tag danach die Medien Raab oder Merkel/Steinbrück diskutieren, das entscheiden die Medien selbst. Wenn sie dermaßen manipulierbar und populistisch sind, daß sie diesen Köder schlucken und damit die inhaltliche Auseinandersetzung ersticken, müssen wir unsere Medien hinterfragen.
Steinbrück hat seinen Widerwillen nun umgekehrt und ist mit Raab einverstanden, er überlässt es Merkel, ob die will oder nicht.
Mal abgesehen davon, dass das feige ist, frage ich mich, wieso eine solche Falschbehauptung wie die von Ihnen noch eine Red.-Empfehlung bekommt, nachdem erst vorgestern in der ZEIT online ein Artikel erschien, der genau Steinbrück's Kehrtwende thematisierte.
Nicht immer ist pauschales Draufschlagen auf Merkel inhaltlich korrekt...
wird sich als wahrheitlich zeigen... leider...
Dummerweise spielt das auch den meisten Bürgern in die Karten. Zumindest wenn man sich den großteil der Kommentare vor Augen führt. Ganz getreu dem Motto, ist sowieso alles sooo schlecht - lassen wir´s noch tiefer sinken! Und im Anschluß jammert wieder jeder über die schlechte Politik.
Da haben Sie nicht ganz unrecht, aber - so ein Schlagabtausch (und auf den wartet man definitiv, zugegeben) kann doch auch problemlos auf einer inhaltlichen Ebene geführt werden. Wird er auch, es kann ja um nichts anderes als um zentrale politische Themen gehen. Ob am Tag danach die Medien Raab oder Merkel/Steinbrück diskutieren, das entscheiden die Medien selbst. Wenn sie dermaßen manipulierbar und populistisch sind, daß sie diesen Köder schlucken und damit die inhaltliche Auseinandersetzung ersticken, müssen wir unsere Medien hinterfragen.
Steinbrück hat seinen Widerwillen nun umgekehrt und ist mit Raab einverstanden, er überlässt es Merkel, ob die will oder nicht.
Mal abgesehen davon, dass das feige ist, frage ich mich, wieso eine solche Falschbehauptung wie die von Ihnen noch eine Red.-Empfehlung bekommt, nachdem erst vorgestern in der ZEIT online ein Artikel erschien, der genau Steinbrück's Kehrtwende thematisierte.
Nicht immer ist pauschales Draufschlagen auf Merkel inhaltlich korrekt...
wird sich als wahrheitlich zeigen... leider...
Ich finde es ok, so werden alle möglichen Bevölkerungsschichten erreicht und eventuell zum Wählengehen motoviert. Warum also nicht.
wie steigern wir wieder das politische Niveau der Gesellschaft? Und nicht, wie passen wir uns dem immer weiter sinkenden Niveau weiter an?
Bildung muss her, dann verschwinden auch wieder solche wiederlichen TV-Formate wie dieses.
Die Aussage von "Doro" sagt doch alles:
"Wenn es Stimmen gibt, darf er alles!"
Hauptsache der letzte Einfallspinsel stimmt zu, anstatt zu Inhalten zu stehen.
wie steigern wir wieder das politische Niveau der Gesellschaft? Und nicht, wie passen wir uns dem immer weiter sinkenden Niveau weiter an?
Bildung muss her, dann verschwinden auch wieder solche wiederlichen TV-Formate wie dieses.
Die Aussage von "Doro" sagt doch alles:
"Wenn es Stimmen gibt, darf er alles!"
Hauptsache der letzte Einfallspinsel stimmt zu, anstatt zu Inhalten zu stehen.
schaden kann es ja nicht. Die Ablehnung war vermutlich seinem blanken Elitismus und Überheblichkeit geschuldet.
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