"Menschen fühlen sich einer Maschine normalerweise überlegen"
ZEIT ONLINE: Sie erzählen unter anderem von einer Familie, die einen weiblichen Roboter hat, der putzt, kocht, nie schlecht gelaunt ist und auch noch fantastisch aussieht. Möchten wir wirklich das Abbild des Perfekten in unserer Nähe?
Lundström: Das ist genau der Punkt, an dem der Konflikt beginnt. Möchte man wirklich, dass sich ein Roboter um die eigenen Kinder kümmert? Andererseits, wenn man einfach nicht genug Zeit hat: Lässt man die Kinder lieber allein oder bei einem Roboter?
Wir halten dem Zuschauer einen Spiegel vor: Wie viel Zeit haben wir noch in unserer hektischen Zeit? Was ist uns wichtig? In der Geschichte wird Inga, die Mutter, eifersüchtig, als sie merkt, dass sich ihre Tochter lieber vom Hubot Gute-Nacht-Geschichten vorlesen lässt, weil er nicht müde wird.
ZEIT ONLINE: Wenn wir anfangen, uns mit Maschinen zu vergleichen, können wir nur verlieren?
Lundström: Menschen fühlen sich einer Maschine normalerweise überlegen. Doch diese Mutter macht die Erfahrung, dass ihr ein Roboter vorgezogen wird. Das zeigt, wie sehr wir in einer Gesellschaft leben, die auf Profit und Messbarkeit von Leistung fokussiert ist.
ZEIT ONLINE: Menschen sterben, Roboter können theoretisch ewig leben. Löst das nicht auch die Angst aus: Mein Roboter wird mich überleben?
Lundström: Daran haben wir auch gedacht. Deshalb fangen die Menschen in der Serie schließlich an, sich als Hubot zu klonen. Sie machen eine Kopie von sich selbst und statten sie mit allen ihren Erinnerungen, Bildern und Gedanken aus. An diesem Punkt wird es allerdings wirklich Science Fiction.
"Real Humans" läuft ab 4. April 2013 um 21 Uhr jeweils donnerstags in einer Doppelfolge auf arte.









Lustig, dass immer die Pflege genannt wird, in diesem Zusammenhang, dabei haben Roboter nämlich das wichtigste, was für Pflege eines Menschen notwendig ist nicht – Liebe.
Allerdings Ärzte könnten in Zukunft tatsächlich von künstlicher Intelligenz und präzisen OP- Robotern ersetzt werden. Schon heute sind Diagnose und Therapie weitgehend standardisiert, jedes EKG Gerät kann ein EKG besser auswerten, als die meisten frisch studierten Ärzte. Aber da geht den Autoren komischerweise immer die Ideen aus.
Wenn Sie jemals ein EKG ausgewertet haben, so werden Sie feststellen, dass die EKG-Maschine in geschätzt einem von drei Fällen krasse Fehler macht. Abgesehen von Aspekten, die immer der Interpretation und des Kontexts bedürfen (z.B. der Vergleich zu Vor-EKGs, oder die Kenntnis der Anamnese), kann das Gerät teilweise nicht einmal rein technische Angaben richtig lesen (z.B. den Lagetyp). Ein Roboter kann nur Algorithmen, doch die meisten Ärzte, mit denen ich zusammengearbeitet habe, können mehr als nur das.
greetz, BG
Wenn Sie jemals ein EKG ausgewertet haben, so werden Sie feststellen, dass die EKG-Maschine in geschätzt einem von drei Fällen krasse Fehler macht. Abgesehen von Aspekten, die immer der Interpretation und des Kontexts bedürfen (z.B. der Vergleich zu Vor-EKGs, oder die Kenntnis der Anamnese), kann das Gerät teilweise nicht einmal rein technische Angaben richtig lesen (z.B. den Lagetyp). Ein Roboter kann nur Algorithmen, doch die meisten Ärzte, mit denen ich zusammengearbeitet habe, können mehr als nur das.
greetz, BG
...übernehmen, braucht sich keiner mehr Sorgen um den Arbeitsplatz machen, weil dann bei Definition niemand mehr arbeiten muss.
Dann können die Menschen machen was sie wirklich wollen.
Es wird keine Roboter brauchen die Kinder erziehen weil man dann ja die Zeit dafür hat. Kunst, Kultur, Wissenschaft, für all das ist endlich Zeit sein wenn der Mensch sich nicht mehr darum kümmern muss wo die nächste Mahlzeit herkommt.
Wer will kann auch arbeiten und "Menschgemachtes" wird sicher ein begehrtes Gut sein.
Die Wirtschaft wird man umstellen müssen, die Ideen dafür gibts ja schon heute und es wäre ja nicht das erste mal in der Geschichte der Menschheit das sich die Gesellschaft umstellt.
Aber bis es soweit ist wird wesentlich mehr Zeit vergehen als man heute glaubt. So wie man in den 50ern des letzen Jahrhunderts glaubte wir würden heute auf dem Mond und auf dem Mars leben und mit fliegenden Autos durch den Himmel flitzen.
Moin,
und dieses Geld hat wer in Hülle und Fülle?
Für welchen Zweck werden also die ersten wirklich autonomen Roboter eingesetzt werden? Als Pflegepersonal? Wohl kaum.
CU
in der Mitte extra wie die von der Leyen aussehen? Wusste ichs doch!
Der Wunsch(traum) nicht mehr arbeiten zu müssen, bleibt ein Traum, zumindest für die Entwickler dieser "Menschenmaschinen. Japan ist übrigens kein Maßstab für den Westen, weil der Japaner durch seinen Glauben meint, dass alles beseelt ist und haben dadurch viel weniger Berührungsängste. Im übrigen ist es noch nie bei einer industriellen Revulotion so gewesen, daß kein mensch mehr arbeiten mußte, sondern immer nur anders. Und wir sind gerade in so einem Wechsel hin zu den dienstleistenden Berufen.
..ich nehme auf jeden Fall so Sexding.
Ich nehme 2. Wer weiß, wie schnell die verschleißen.
Ich nehme 2. Wer weiß, wie schnell die verschleißen.
Ich vergaß etwas wichtiges: Wer sagt denn, daß es den Menschen die nicht mehr arbeiten (auch weil es die Masse an Arbeit nicht mehr gibt) besser geht?
Schaut euch doch mal um: In Deutschland, Frankreich, Spanien,...,...,...,
<<< Ich vergaß etwas wichtiges: Wer sagt denn, daß es den Menschen die nicht mehr arbeiten (auch weil es die Masse an Arbeit nicht mehr gibt) besser geht? <<<
Das ist eben die Frage, nach welcher Prämisse intelligente Roboter eingesetzt werden würden und v.a. innerhalb welcher Reproduktionsform.
Die Menschheit sollte sich dann halt schon vom Kapitalismus und dem Erwerbsarbeitsfetisch befreit haben.
Wenn ich es mir aussuchen kann, ob ich selbst koche, oder eine Maschine dies für mich erledigt und ich in der Zeit etwas lesen oder die letzten Reste der Abendsonne genießen kann. Warum nicht.
Wenn die Gesellschaftsform aber gleich bleibt, wird die erste Generation intelligenter Roboter statt den Apfelbaum zu pflücken und den Müll wegzutragen wohl eher bewaffnet sein und dafür sorgen, dass die bestehenden Systemgewinner auch solche bleiben werden.
Worauf #3 ja anscheindend schon mit dem Zaunpfahl winkte.
<<< Ich vergaß etwas wichtiges: Wer sagt denn, daß es den Menschen die nicht mehr arbeiten (auch weil es die Masse an Arbeit nicht mehr gibt) besser geht? <<<
Das ist eben die Frage, nach welcher Prämisse intelligente Roboter eingesetzt werden würden und v.a. innerhalb welcher Reproduktionsform.
Die Menschheit sollte sich dann halt schon vom Kapitalismus und dem Erwerbsarbeitsfetisch befreit haben.
Wenn ich es mir aussuchen kann, ob ich selbst koche, oder eine Maschine dies für mich erledigt und ich in der Zeit etwas lesen oder die letzten Reste der Abendsonne genießen kann. Warum nicht.
Wenn die Gesellschaftsform aber gleich bleibt, wird die erste Generation intelligenter Roboter statt den Apfelbaum zu pflücken und den Müll wegzutragen wohl eher bewaffnet sein und dafür sorgen, dass die bestehenden Systemgewinner auch solche bleiben werden.
Worauf #3 ja anscheindend schon mit dem Zaunpfahl winkte.
<<< Ich vergaß etwas wichtiges: Wer sagt denn, daß es den Menschen die nicht mehr arbeiten (auch weil es die Masse an Arbeit nicht mehr gibt) besser geht? <<<
Das ist eben die Frage, nach welcher Prämisse intelligente Roboter eingesetzt werden würden und v.a. innerhalb welcher Reproduktionsform.
Die Menschheit sollte sich dann halt schon vom Kapitalismus und dem Erwerbsarbeitsfetisch befreit haben.
Wenn ich es mir aussuchen kann, ob ich selbst koche, oder eine Maschine dies für mich erledigt und ich in der Zeit etwas lesen oder die letzten Reste der Abendsonne genießen kann. Warum nicht.
Wenn die Gesellschaftsform aber gleich bleibt, wird die erste Generation intelligenter Roboter statt den Apfelbaum zu pflücken und den Müll wegzutragen wohl eher bewaffnet sein und dafür sorgen, dass die bestehenden Systemgewinner auch solche bleiben werden.
Worauf #3 ja anscheindend schon mit dem Zaunpfahl winkte.
ist es auch nicht gar so schlimm (jedenfalls nicht so schlimm wie bei einem Pflegeroboter), wenn er per Softwarefehler eben mal jemanden zermalmt, weil das ja eh sein Business ist. Ist sicher leichter zu programmieren...
ist es auch nicht gar so schlimm (jedenfalls nicht so schlimm wie bei einem Pflegeroboter), wenn er per Softwarefehler eben mal jemanden zermalmt, weil das ja eh sein Business ist. Ist sicher leichter zu programmieren...
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