NBCZwölf Kinofilme, mehr als 700 Fernseh-Episoden, unzählige Bücher, Computerspiele und ein Hauptdarsteller, der sich auf Twitter mit einem Nasa-Astronauten im Weltraum unterhält: Was einmal aus dem Titel Star Trek werden würde, konnte sein Erfinder, der Drehbuchautor und Produzent Gene Roddenberry, nicht ahnen, als er 1966 das erste Mal Erwachsene in Strampelanzügen und mit spitzen Gummi-Ohren ins Nachmittagsprogramm von NBC schickte.

 

Fast fünfzig Jahre später wird die Sternenflotte es nicht müde, ihr Flaggschiff Enterprise auf neue Missionen zu schicken. Star Trek: Into Darkness läuft am 9. Mai in Deutschland an und sorgt bei Fans der Serien und Filme für Vorfreude. Anders als bei dem Vorgänger Star Trek spielt die Handlung in einer alternativen Realität zu der aus den Original Star Trek-Episoden. Into Darkness ist, anders als sei Filmvorgänger, kein Prequel, also ein Teil der Erzählung, der zeitlich vor der Handlung der Originalserie von 1966 spielt. Dieses Prinzip kam bei Star Wars zum Tragen. Das mag für Fans der jeweiligen Universen aber schon genug der Gemeinsamkeit sein. Die latente Konkurrenz zwischen Trekkies und Star Wars-Fans machte sich am Montagabend auch während des Countdowns zur Deutschlandpremiere bemerkbar, wie eine Reihe von Tweets zeigt.