Star TrekSie leben wieder lang und erfolgreich

Nicht tot zu kriegen: Am 9. Mai startet der jüngste "Star Trek"-Film in den deutschen Kinos. Jetzt wurde Deutschland-Premiere gefeiert. Auch im Netz. von 

NBCZwölf Kinofilme, mehr als 700 Fernseh-Episoden, unzählige Bücher, Computerspiele und ein Hauptdarsteller, der sich auf Twitter mit einem Nasa-Astronauten im Weltraum unterhält: Was einmal aus dem Titel Star Trek werden würde, konnte sein Erfinder, der Drehbuchautor und Produzent Gene Roddenberry, nicht ahnen, als er 1966 das erste Mal Erwachsene in Strampelanzügen und mit spitzen Gummi-Ohren ins Nachmittagsprogramm von NBC schickte.

 

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Fast fünfzig Jahre später wird die Sternenflotte es nicht müde, ihr Flaggschiff Enterprise auf neue Missionen zu schicken. Star Trek: Into Darkness läuft am 9. Mai in Deutschland an und sorgt bei Fans der Serien und Filme für Vorfreude. Anders als bei dem Vorgänger Star Trek spielt die Handlung in einer alternativen Realität zu der aus den Original Star Trek-Episoden. Into Darkness ist, anders als sei Filmvorgänger, kein Prequel, also ein Teil der Erzählung, der zeitlich vor der Handlung der Originalserie von 1966 spielt. Dieses Prinzip kam bei Star Wars zum Tragen. Das mag für Fans der jeweiligen Universen aber schon genug der Gemeinsamkeit sein. Die latente Konkurrenz zwischen Trekkies und Star Wars-Fans machte sich am Montagabend auch während des Countdowns zur Deutschlandpremiere bemerkbar, wie eine Reihe von Tweets zeigt.




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Leserkommentare
  1. Aber ich kann mir schon vorstellen, dass dieses Hollywood Kino nicht gerade den "richtigen" Star Trek Fans zusagt, oder?

    2 Leserempfehlungen
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    ... aber der Neustart 2009 ist das Beste, was der Reihe seit langer Zeit passiert ist. Auf den neuen Film bin ich gespannt, besonders auf Benedict "Sherlock" Cumberbatch als Kahn.

    Natürlich gucken wir eingefleischten Trekkies auch diesen Kinofilm.

    Wir werden hinterher leidenschaftlich darüber streiten, daß die Zerstörung Vulkans immer noch nicht rückgängig gemacht wurde!

    war schon immer hollywood und es war auch schon immer kommerziell orientiert.
    hat es aber bis zum kultstatus geschafft. respekt.
    wär aber mal wieder zeit für 8-10 jahre pause

    Gene würde sich im Grabe herumdrehen, wenn er eines haette. Hoffentlich muss er nicht die Zerstoerung seiner STAR TREK-Idee von dort oben mitansehen!

    • uph
    • 30. April 2013 12:46 Uhr

    Durch einen recht stereotypen Erzählkniff (Zeitreisen) haben die Macher des vorherigen Filmes sichergestellt, dass es sich nicht um ein Prequel handelt, sondern um eine Neuerzählung. Into the Darkness und dessen Vorgänger spielen in einer alternativen Zeitlinine, deren Abweichung von dem bekannten Star-Trek-Universum im Vorgängerfilm dargestellt wird.

    In diesen Filmen muss also keine Rücksicht genommen werden auf das etablierte ST-Universum, das in einer Vielzahl an Serien und Kinofilmen schon erzählt hat, was nach Kirks erstem Kommando passiert ist, sondern die Macher haben eine bedeutend größere Freiheit als es beispielsweise in Star Wars Episode 1 - 3 der Fall war. Die Star-Wars-Filme waren aus Sicht der bereits erschienen Filme lediglich eine Rückblende.

    Die Situation von Star Trek und Into the Darkness erinnert eher an das Vorgehen bei Comics und Comic-Verfilmungen - beispielsweise erzählen Spider-Man (1977), Spider-Man (2002) und The Amazing Spider-Man (2012) alle eine Geschichte von einem jungen Fotographen, der durch Biss einer Spinne Superkräfte erhält, aber haben keinen Anspruch auf Konsitenz.

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    Redaktion

    Der Hinweis wurde eingearbeitet. Besten Dank für den Hinweis.

  2. ... aber der Neustart 2009 ist das Beste, was der Reihe seit langer Zeit passiert ist. Auf den neuen Film bin ich gespannt, besonders auf Benedict "Sherlock" Cumberbatch als Kahn.

    5 Leserempfehlungen
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    Khan (Noonien Singh) also kein Titan

    • Rend
    • 30. April 2013 16:43 Uhr

    Hab schon ein paar Monate nicht mehr nach Neuigkeiten zum Film geschaut, es ist jetzt also doch wirklich Khan als Gegner?
    Das ist interessant... und verstörend zugleich.
    Der Kampf Kirk gegen Khan gilt als legendär (ich meine jetzt den Kampf aus dem Film, nicht den aus der Serie, letzterer war eher unfreiwillig komisch als legendär). Aber irgendwie bringt mich das ganze wieder zum Grübeln, und ich wette, wenn ich nachher online nach einer Erklärung suche, wird es wieder zu Kopfschmerzen und stillem Seufzen meinerseits führen. Was hat Khan da verloren, wofür soll er sich rächen, wenn er noch nie Kirk getroffen hat, und noch nie etwas zwischen ihnen passiert ist. Klingt alles irgendwie seltsam für mich.

  3. ...die wohl in ihren ursprünglichen Grundfesten und Tiefen in der Form nicht so schnell wieder auf der Leinwand zu sehen sein wird, ohne den kommenden Film gleich pauschal schlecht reden zu wollen. Der 11. Teil hatte besonders unter den Fans polarisiert und ich hoffe, dass sich die Macher einige wirklich berechtigte Kritikpunkte auch zur Brust genommen haben, bei welchen Roddenberry wirklich im Grabe rotiert wäre. Star Trek in ein neues Gewand zu packen, hätte auch ganz gut mit weniger statt mehr funktionieren können, weniger an ausufernder Action, Unglaubwürdigkeiten und Star Wars-Affinität, mehr an Tiefgang, Botschaft und Charakterentwicklung.

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  4. Ich bin Trekkie und hielt ebenfalls nicht viel von "Star Trek" (2009). Aber ich erinnere mich auch an die Reaktionen auf "Star Trek: The Next Generation", als die Serie neu war: Damals wurde die auch zunächst verrissen, Fans waren skeptisch bis ablehnend, es hieß ohne Shatner und Nimoy ginge das gar nicht, usw.
    Dann schließlich aber wurde ST:TNG richtig gut und legte den Grundstein zur goldenen Ära von Star Trek in den 90ern.

    Ich bin daher bereit, diesem neuen Ansatz ein, zwei weitere Chancen zu geben.

    6 Leserempfehlungen
  5. Es war das Freitagabendprogramm von NBC.

  6. ...ich fand den ersten Film spannend und die Rollen, allen voran Zachary Quinto und Karl Urban, sind wirklich gut besetzt.
    Werde mir daher auch den zweiten ansehen, aber ob das wirklich noch Star Trek im Sinne von Roddenberry ist? Da habe ich meine Zweifel...

    3 Leserempfehlungen
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    I feel you, brother!

    Meine Gefühlslage gegenüber dem Star Trek-Reboot ist ähnlich ambivalent. In der ersten Neuinterpretation von 2009 war mir zuviel Hollywood-Popcornkino und zu wenig Roddenberry (Exploration, Begegnungen mit neuen Lebensformen, Humanismus, friedliche Forschungsmission etc.) drin.

  7. I feel you, brother!

    Meine Gefühlslage gegenüber dem Star Trek-Reboot ist ähnlich ambivalent. In der ersten Neuinterpretation von 2009 war mir zuviel Hollywood-Popcornkino und zu wenig Roddenberry (Exploration, Begegnungen mit neuen Lebensformen, Humanismus, friedliche Forschungsmission etc.) drin.

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    Antwort auf "Gemischte Gefühle..."

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  • Quelle ZEIT ONLINE
  • Schlagworte Computerspiel | Film | NBC | Weltraum | Erwachsene | Erzählung
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