HollywoodEsther Williams ist tot

Ihr Traum vom Olympia-Gold platzte. Doch als Hollywood-Schauspielerin erlangte Esther Williams Weltruhm. Im Alter von 91 Jahren ist sie in Beverly Hills gestorben.

Esther Williams, als "badende Venus" bekannt gewordener Hollywood-Star der vierziger und fünfziger Jahre, ist tot. Die Schauspielerin starb am Donnerstag friedlich im Schlaf in ihrem Haus in Beverly Hills, wie ihr Sprecher Harlan Boll bestätigte. Williams wurde 91 Jahre alt.

Als Jugendliche feierte die in Kalifornien geborene Williams Erfolge als Schwimmerin. 1939 gewann sie die nationalen Meisterschaften über 100 Meter Freistil. Mit 17 Jahren gehörte sie der US-amerikanischen Frauen-Meister-Staffel an und qualifizierte sich für die Olympischen Spiele – doch diese fielen in Tokio 1940 wegen des Zweiten Weltkriegs aus. 

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Noch während des Krieges begann sie eine Karriere als Schauspielerin. 1942 machte ihr zweiter Film Die badende Venus Furore. In den folgenden zehn Jahren drehte Williams weitere 18 Unterhaltungsfilme, die stets etwas mit dem Thema Schwimmen zu tun hatten und größtenteils Kassenschlager waren. Ihre ernsteren Rollen zogen hingegen nur wenige Zuschauer an.

Anfang der 1960er Jahre zog sich Williams aus dem Filmgeschäft zurück. Anschließend gestaltete sie Bademode und Schwimmbäder. Ihrem Sport blieb sie zeit ihres Lebens treu und schwamm jeden Morgen mehrere Bahnen. "Ich habe gespürt, dass das Wasser mein natürliches Element war", schrieb sie in ihren Memoiren.

Williams war drei Mal verheiratet. Mit ihrem zweiten Ehemann Ben Gage hatte sie drei Kinder. Ihr letzter Ehemann Fernando Lamas starb 1982.

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    • Quelle ZEIT ONLINE, dap, AFP, mpi
    • Schlagworte Film | Bademode | Bahn | Jugendliche | Karriere | Krieg
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