Die Serie Breaking Bad hat bei der 66. Verleihung des US-Fernsehpreises Emmy die Auszeichnung als beste Dramaserie bekommen. Es war das zweite Mal in Folge, dass die TV-Geschichte um den krebskranken Chemielehrer Walter White, der zum Drogenboss wird, in der Kategorie den Sieg davontrug. Das Finale der Serie wurde in den USA im September 2013 ausgestrahlt.

Zu den Konkurrenten um den begehrtesten Preis zählten diesmal unter anderem Downton Abbey, Game of Thrones und House of Cards. Breaking Bad war in 16 Kategorien nominiert und gewann sechs Auszeichnungen.

Zum fünften Mal in Folge wurde Modern Family mit einem Emmy als beste Comedyserie bedacht. Die Serie hatte Nominierungen in zehn Kategorien und gewann schließlich drei Preise. 

Kein Preis für McConaughey

Auch der Star von Breaking Bad, Bryan Cranston, wurde wiederholt geehrt: Für seine Rolle des Walter White bekam er zum vierten Mal nach 2008, 2009 und 2010 den Emmy als bester Darsteller einer Dramaserie zugesprochen. Damit schlug Cranston Oscarpreisträger Matthew McConaughey aus dem Rennen, der für seine Rolle in True Detective nominiert war. McConaughey wäre der erste Schauspieler gewesen, der in einem Jahr sowohl den Oscar (Dallas Buyers Club) als auch den Emmy als bester Hauptdarsteller gewinnt. 

Die Schauspielerin Julianna Margulies gewann für ihre Rolle als Anwältin und Mutter in The Good Wife zum zweiten Mal nach 2011 einen Emmy als beste Hauptdarstellerin in einer Dramaserie. Julia Louis-Dreyfus gewann zum dritten Mal in Folge einen Emmy als beste Schauspielerin in einer Fernsehcomedy. Die 53-Jährige wurde für ihre Rolle als Vizepräsidentin Selina Meyer in der Polit-Satire-Show Veep geehrt. Den Preis hatte sie schon 2012 und 2013 für ihre Verkörperung der faulen Stellvertreterin des amerikanischen Oberbefehlshabers bekommen. 

Seriensieger Jim Parsons

Schauspieler Jim Parsons triumphierte mit seiner Rolle als liebenswerter Streber in der Sitcom The Big Bang Theory zum vierten Mal. Er holte den Emmy in der Sparte bester Darsteller in einer Comedyserie. Seine Rolle als Sheldon Cooper in The Big Bang Theory hatte Parsons bereits 2010, 2011 und 2013 einen Emmy in der Kategorie eingebracht. 2009 und 2012 war er nominiert. 

Der Schauspieler Ty Burrell wurde als bester Nebendarsteller in einer Comedyserie ausgezeichnet. Burrell spielt in Modern Family den infantilen Familienvater Phil. Den Emmy als beste Nebendarstellerin in einer Comedy bekam Allison Janney. Sie verkörpert in der Serie Mom eine Großmutter, deren Tochter sich an ihrem Lebensstil stört.