In jedem Tatort gibt es eine Geschichte hinter der Geschichte. Sie wird erzählt von den Einzelheiten, die man meistens übersieht: von Einrichtungsgegenständen, Kleidungsstücken, Nebenfiguren. Selbst wenn das Publikum sich später kaum an sie erinnern kann, sind es diese Details, die dem jeweiligen Film seinen Charakter und seine Farbe verleihen. Diesen Details widmen wir  uns in unserer Kartengeschichte Kriminelle Elemente. In der Tatort-Folge Côte d'Azur ging es um eine junge Mutter, die auf einem Feld ermordet wird. Sie lebte von Hartz-IV, betrank sich mit den Obdachlosen der Stadt und ging auf die Partys der Reichen. Klara Blum wird während der Ermittlungen mit gesellschaftlichen Randfiguren konfrontiert, die sie sehr unterschiedlich behandelt.

© SWR
Kriminelle Elemente

Kriminelle Elemente

Der "Tatort" Konstanz in fünf Außenseitern

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Eine junge Mutter wird erschlagen aufgefunden. Zu Lebzeiten war sie oft im Côte d'Azur, einer Obdachlosen-WG in Konstanz. Das Cote d'Azur ist für Konstanz ungefähr das, was das Chelsea Hotel für New York war: die Heimat der Heimatlosen.

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Screenshot SWR
Bill

Bill

Zum Beispiel Bill,ein ehemaliger Zirkusartist, der sich von einem Sturz nie richtig erholt hat.

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Bill

Jetzt ist er inkontinent und spricht in kurzen Sätzen. Ein Held ist er trotzdem: Um seine Freundin Franziska zu schützen, gesteht er eine Tat, die sie beide nicht begangen haben. Doch sein Heroismus hilft nicht, die Ermittler stellen ihn bloß.

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