In jedem Tatort gibt es eine Geschichte hinter der Geschichte. Sie wird erzählt von den Einzelheiten, die man meistens übersieht: von Einrichtungsgegenständen, Kleidungsstücken, Kunstwerken an der Wand. Selbst wenn das Publikum sich später kaum an sie erinnern kann, sind es diese Details, die dem jeweiligen Film seinen Charakter und seine Farbe verleihen. Diese Objekte stellen wir in unserer Kartengeschichte Kriminelle Elemente vor. Im renovierten Berliner Tatort ging es jetzt um mehrere ineinander verschränkte Fälle gleichzeitig. Bauarbeiter finden eine Leiche, bei der eine Kugel liegt, die aus derselben Waffe stammt, mit der vor Jahren der Partner von Kommissar Robert Karow ermordet wurde. Und am Ende wird der Kommissar abgeführt. Hinter der komplexen Geschichte versteckte sich allerdings eine kleine Stilkunde für den modernen Mann. Hier sind unsere wichtigsten Entdeckungen. 

© ARD
Kriminelle Elemente

Kriminelle Elemente

Der "Tatort" Berlin in zwölf Kragen

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Wenn wir richtig gezählt haben, gab es in dem neuen Berliner "Tatort" nicht einen Fall, sondern mindestens drei. In so einer unübersichtlichen Lage braucht man ein ordnendes Prinzip. In diesem Krimi waren das: die Kragen der männlichen Figuren.

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© Screenshot RBB
Der erste Kragen des Films war noch unspektakulär: ein ungebügelter Doppelkragen.

Der erste Kragen des Films war noch unspektakulär: ein ungebügelter Doppelkragen.

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Eine klassische Nebenfigur-Variante. Der Zuschauer weiß sofort, dass er zu diesem Herren keine emotionale Beziehung aufbauen muss.

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