Devid Striesow als Hauptkommissar Jens Stellbrink © ARD

In jedem Tatort gibt es eine Geschichte hinter der Geschichte. Sie wird erzählt von den Einzelheiten, die man meist übersieht: von Einrichtungsgegenständen, Kleidungsstücken, Kunstwerken an der Wand. Selbst wenn das Publikum sich später kaum an sie erinnern kann, sind es diese Details, die dem jeweiligen Film seinen Charakter und seine Farbe verleihen. Diese Objekte stellen wir in unserer Kartengeschichte Kriminelle Elemente vor. Im Tatort: Totenstille ermittelte Hauptkommissar Jens Stellbrink in einem echten und einem vermeintlichen Mordfall. Der Film offenbarte aber vor allem ein Problem, das im deutschen Fernsehfilm relativ häufig zu beobachten ist: der nachlässige Umgang mit seinen Nebenfiguren.

© ARD
Kriminelle Elemente

Kriminelle Elemente

Der "Tatort: Totenstille" in fünf Berufen

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Der "Tatort" aus Saarbrücken handelte von zwei Frauenmorden innerhalb von 36 Stunden, die in ungefähr derselben Zeitspanne aufgeklärt wurden. Unfreiwillig führte er aber auch vor, woran viele "Tatorte" kranken.

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© Screenshot SWR
Immer wieder tauchten Figuren auf, die gerade ihren Beruf ausübten.

Immer wieder tauchten Figuren auf, die gerade ihren Beruf ausübten.

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In diesem Fall war es der Tischler: Die Szene spielt in seinem gewohnten Umfeld, der Werkstatt, und er trägt die entsprechende Kleidung, einen blauen Overall. Den Autoren oder Regisseuren böten solche Szene großartige erzählerische Gelegenheiten.

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