Filmstills sind mehr als nur Bilder aus einem Film, der nicht weiterläuft. Im Gegensatz zu Setaufnahmen, die ein Fotograf anfertigt, mussten zumindest früher die Bilder in einem aufwändigen Verfahren von dem bewegten in das statische Medium umgewandelt werden. Dabei galten Filmstills lange nicht als Kunstform, da sie nicht die Sicht eines bildgestaltenden Fotografen, sondern die des Kameramanns oder des Regisseurs wiedergaben. Ein Irrtum, wie nun eine Ausstellung in der Wiener Albertina und ein Bildband belegen.