Die Hollywoodschauspielerin Debbie Reynolds ist im Alter von 84 Jahren gestorben. Wie die US-Internetportale TMZ und Variety unter Berufung auf ihren Sohn Todd Fisher berichten, starb sie nur einen Tag nach dem Tod ihrer Tochter Carrie Fisher. "Sie ist nun bei Carrie und wir haben alle ein gebrochenes Herz", erklärte Todd Fisher in einer Klinik in Los Angeles, in die Reynolds zuvor eingeliefert worden war. Der Stress nach dem Tod seiner Schwester "war zu viel" für seine Mutter.

Als Tochter einer armen Zimmermannsfamilie in Texas geboren, gewann Reynolds noch als Teenager einen Schönheitswettbewerb in Kalifornien. Anfang der 1950er Jahre spielte sie dann an der Seite von Gene Kelly eine Hauptrolle im Filmmusical Singin' in the Rain. Ihre Darbietung in dem Klassiker brachte ihr den Durchbruch als Schauspielerin. Für ihre Rolle in dem Musical The Unsinkable Molly Brown wurde sie 1964 für einen Oscar nominiert.

In den späten 1950er Jahren sorgte ihre Scheidung vom Entertainer Eddie Fisher für Schlagzeilen. Dieser verließ sie für Elizabeth Taylor.

Erst am Dienstag war Reynolds' Tochter Carrie Fisher im Alter von 60 Jahren gestorben, nachdem sie zuvor auf einem Flug von London nach Los Angeles einen Herzstillstand erlitten hatte. Der Tod der 60-Jährigen, die als Prinzessin Leia in der Star-Wars-Saga berühmt geworden war, löste in Hollywood und bei Fans auf der ganzen Welt große Bestürzung aus.