"Stranger Things"

Die achtziger Jahre sind scheinbar ein nie versiegender Quell der Inspiration. In der Gruselserie Stranger Things begegnen wir ihnen in einer Kleinstadt in Indiana: Es ist das Jahr 1983, ein Junge verschwindet auf dem Heimweg, und seine Freunde beginnen mit der Suche. Alle Außenseiter, Rollenspieler, Amateurfunker, Streber, die auch noch einem Mädchen mit übernatürlichen Kräften begegnen, die aus einem seltsamen Bunker im Wald geflohen ist. Es gibt hier noch verrückte Wissenschaftler und versoffene Sheriffs, Fahrräder mit Bananensattel, Anorakwesten, Synthywave-Musik und eine heftig rauchende Winona Ryder.

In diesem schick zurechtgemachten Gemischtwarenladen der Nostalgie ist alles sehenswert, alle Folgen sind bis zum Schluss nervenaufreibend, alles ist natürlich eine Hommage an Stephen King und John Carpenter, die großen Helden des Horrors. Und, ohne zu viel zu verraten: Das Monster, das in der Kleinstadt umgeht, könnte furchterregender kaum sein. (David Hugendick)

"Stranger Things" ist auf Netflix abrufbar.