Aufrecht verteidigt der Bürgermeister von Cannes die Errungenschaften des Westens – am Strand. Sein Gegner: lange Ärmel. Schließlich gelten am Mittelmeer andere Werte.
Sex, Macht und Drama: Der amerikanische Internetaktivist Jacob Appelbaum soll in Berlin Mitstreiterinnen missbraucht haben. Die Vorwürfe spalten die Szene.
Den "Großen Gatsby" inszenierte er als R'n'B-Drama. Jetzt hat Baz Luhrmann die Geburt des Hip-Hop verfilmt. Seine Serie "The Get Down" ist ein irres Musical geworden.
Carolin Bendel ist die erste Deutsche, die ohne Verlag mehr als eine Million Bücher verkauft hat. Weitere werden folgen: Die Selfpublishing-Branche in Deutschland boomt.
DJ Khaled kann nicht viel, aber das hervorragend. Der Rapper Slug von Atmosphere kann's besser. Und Angie Stone konnte früher auf jeden Fall mehr. Die Tonträger der Woche
Wo liegen die Grenzen des investigativen Journalismus? Eine Kölner Polizistin hat für RTL heimlich ihre Kollegen gefilmt. Das kostet sie wahrscheinlich ihren Job.
Jude Law als "Genius" Tom Wolfe? Sie blicken erleuchtet vom Schreibtisch auf, blättern in schwerer Literatur: Die Darstellung von Intellektuellen im Film ist grotesk.
Es gibt unzählige Dinge, die einem Angst machen können. Nach dem Amoklauf in München und den Terroranschlägen in Europa ist es vor allem der Mensch selbst.
Deutschland vermisst jüdische Kultur? Hier sind wir und so denken wir. Ein Gruppenporträt der Dritten Generation, der Enkel von Holocaustüberlebenden in Berlin
Miguel Gomes' grandiose Trilogie "1001 Nacht" sprengt alle filmischen Grenzen. Sie ist real und phantastisch, politisch und märchenhaft, dramatisch und komisch zugleich.
Ist von Crispr die Rede, überwiegt die Angst. Die Möglichkeiten der Genmanipulation werden moralisch verurteilt. So kann man die Zukunft nicht mitgestalten.
An Ralf Bruecks Bildern kann man hervorragend ablesen, wie sich die Fotokunst in den vergangenen 20 Jahren entwickelt hat. Ein neuer Band zeigt seine besten Werkserien.
Recherchen der ZEIT haben in den Missbrauchsvorwürfen gegen Jacob Appelbaum Widersprüche aufgedeckt. Erstmals äußert sich der Internetaktivist zu den Anschuldigungen.
Was tut Frankreich gegen den Terror? Zwei junge Intellektuelle kritisieren die Regierung, der Premier antwortet. Es liest sich wie dazumal Marx gegen Ludwig Feuerbach.
Festivals, Partys und Ausgelassenheit sind eine Art patriotische Bürgerpflicht geworden – weil sonst die Terroristen gewonnen hätten. Wie konnte es dazu kommen?
Egal, welchen Hintergrund der Münchner Anschlag hat: Die Hysterie des Westens hat ihn zu einem Triumph des IS gemacht. Besonnenheit ist das Mittel gegen Dschihadisten.
Der Populismus in Großbritannien und den USA zeigt, wie Gefühle demokratische Wahlen bestimmen. Wir können alles verlieren, wenn wir jetzt nicht den Verstand einschalten.
Die Geschichte der Türkei ist ein Paradies für Verschwörungstheoretiker. In seiner neuen Kolumne erklärt der Chefredakteur von "Cumhuriyet", warum Erdoğan Putin besucht.
Die syrische Schwimmerin Yusra Mardini kam als Flüchtling nach Deutschland. Nun tritt sie unter der olympischen Flagge in Rio an. Wie hat sie das geschafft?
Selbstverliebt, denkfaul, gut frisiert: Ein neues Buch des Pulitzer-Preisträgers David Cay Johnston versucht zu ergründen, wie aus Donald Trump "The Donald" wurde.
Wir sind alle Feministinnen – rein theoretisch: "Fotzenfenderschweine" von der verstorbenen Musikerin Almut Klotz ist ein Liebesroman und ein Buch über Selbstauflösung.
Fortsetzungsgeschichten füllen die Kinosäle. Befriedigen sie auch ein ästhetisches Bedürfnis? Oder wird Jason Bourne einfach weiter sein Gedächtnis suchen?
Pedro Almodóvar ist zu dem Stoff zurückgekehrt, den er am besten beherrscht: das Leben und Leiden starker Frauen. Dennoch ist "Julieta" kein großer Film geworden.
Schmeichelstreicher und ein Bärtiger mit Falsettstimme: Der Australier Ry X singt übers Verliebtsein, in einer exklusiven Rekorder-Session in der Berliner Volksbühne.
Auf dem Wacken Open Air treffen sich Metal- und Rockfans, um ihre Lieblingsbands live zu sehen. Bilder zeigen apokalyptische Outfits und Ruhemomente des Festivals.
Die Rolling Stones waren schon da: Die Wurzeln des Rock'n'Roll liegen bei den entrückten Dorfmusikern in Marokko. Jetzt spielen die Master Musicians of Jajouka in Berlin.
Wie hält man es als lebendiger Mensch im Korsett der Berliner Verwaltung aus? Auf ein Frühstücksei mit Udo Kittelmann, dem Direktor der Berliner Nationalgalerie.
Noch immer gilt die Kunst der DDR als brav und bieder. Doch das wird sich jetzt gründlich ändern: Berlin feiert die Abweichler und Träumer des Ostens – endlich!
Absurd: Peter Doig ist der erste Künstler, der beweisen muss, dass ein Gemälde nicht von ihm stammt. Er soll zu fünf Millionen Dollar Strafe verurteilt werden.
Sahra Wagenknecht fühlt sich missverstanden. Nach ihren Äußerungen zu Angela Merkels Flüchtlingspolitik kann man fragen: Was ist eigentlich heute noch links?
Als Beweis für die Pressefreiheit lässt Serbiens Ministerpräsident Aleksandar Vučić Tausende kritische Artikel ausstellen. Dabei zeigt sich: Er hat seine Augen überall.
Auch Transmänner können schwanger werden, doch im Deutschen gibt es nicht einmal ein Wort für sie. Wieso eigentlich nicht? Über die Rolle des Symbolischen in der Politik
Burkini-Verbot: Der wahre Feind bleibt angezogen
715 KommentarePopulismus: Das Emotionale ist politisch
322 KommentareEU-Türkei-Abkommen: Im Stacheldraht hängendes Denken
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