Übergriff auf Ai Weiwei Er klagt an
Ai Weiwei, Chinas berühmtester Künstler, musste nach Schlägen von einem chinesischen Polizisten in einem deutschen Krankenhaus notoperiert werden. Er macht seinen Klinikaufenthalt zu einer öffentlichen Angelegenheit und klagt damit einmal mehr die Machthaber in Peking an.
© Frederic J. Brown/AFP/Getty Images

Auf dem Archivbild aus dem vergangenen Jahr war der chinesische Künstler und Aktivist Ai Weiwei noch in besserer Verfassung
Es war ein feiger Schlag aus dem Hinterhalt. Als Ai Weiwei die Tür zu seinem Hotelzimmer in Chengdu öffnete, traf ihn der Knüppel eines Polizisten. Schnell und hart. Danach wurde er verhaftet, abgeführt und viele Stunden festgehalten. Mit dem Übergriff vor gut vier Wochen sollte der Documenta-Künstler, Architekt - er hat das Pekinger Olympiastadion mitentworfen - und Regimekritiker eingeschüchtert werden. Denn Ai Weiwei prangert immer wieder die Menschenrechtsverletzungen der chinesischen Regierung an, am liebsten im Internet. Sein Blog stößt in China auf enormes Interesse, durchschnittlich werden 10.000 Besucher pro Tag gezählt. Dort und unter bullogger dokumentiert Ai Weiwei seine Aktivitäten und künstlerischen Projekte und ermutigt seine Landsleute zu eigenständiger Kritik. Jedes Mal, wenn eines seiner Blogs geschlossen wird, eröffnet er an anderer Stelle ein neues.
Zuletzt hatte er sich für die Aufklärung des Tofu-Schulen-Skandals eingesetzt. In der zentralchinesischen Provinz Sichuan waren im Mai vergangenen Jahres nach einem Erdbeben rund 80.000 Menschen gestorben, darunter mehrere Tausend Kinder. Sie wurden unter den Trümmern ihrer eingestürzten Schulen begraben. Ai Weiwei ging damals dem Vorwurf von Pfusch am Bau nach, den die Regierung vehement von sich wies. Er fordert ein Eingestehen, eine Entschuldigung. Das zumindest.
Vor vier Wochen war er deswegen in die von dem Erdbeben so stark betroffene Provinz Sichuan gereist, um dem Prozess gegen den Aktivisten Tan Zuoren beizuwohnen. Dieser hatte sich ebenfalls um die Aufklärung der Geschehnisse bemüht - teilweise waren Gebäude wie Kartenhäuser zusammengefallen. Nun sollte Zuoren vor Gericht mundtot gemacht werden. Der Schlag auf den Kopf sollte Weiwei einschüchtern.
Am vergangenen Wochenende kam Ai Weiwei nach München, um dort seine Ausstellung So sorry vorzubereiten, die am 11. Oktober im Haus der Kunst eröffnet werden soll. Mit einem Mal wurden die Schmerzen im Kopf unerträglich. Man lieferte ihn ins Klinikum Großhadern ein, wo ihm wegen innerer Blutungen zwei Löcher in die Schädeldecke gebohrt werden mussten.
Der Vater von Ai Weiwei ist während der Kulturrevolution umgekommen. Sein Sohn hat sich stets als derjenige gesehen, der das Engagement weiterführen müsse. Dass er dabei möglicherweise auch sein Leben gefährdet, war ihm beklemmend bewusst.
Die Notoperation verlief gut. Der Patient müsse aber erst einmal im Krankenhaus bleiben und sich mehrere Tage erholen, sagte ein Kliniksprecher anschließend. Die ärztliche Untersuchung sowie die Rekonvalenzphase hat Ai Weiwei selbst fotografisch dokumentiert und auf seiner Twitter-Seite veröffentlicht. Die Bilder dienen ihm einerseits als Beweismaterial, andererseits sind sie Teil seines politischen Engagements und seiner künstlerischen Strategie, die darauf abzielt, sich gegen Zensur, Willkür und körperliche Gewalt der chinesischen Behörden zu wehren.
© Ai Weiwei / Haus der Kunst

Ai Weiweis Installation "Remembering" am Haus der Kunst gedenkt der Tausenden von Schulkindern, die während des Erdbebens in China ums Leben kamen
Unterdessen rüsten Ai Weiweis Helfer gerade die komplette Fassade vom Haus der Kunst ein. Die rund 100 Meter lange und zehn Meter hohe Installation ist Teil der So sorry-Ausstellung und besteht aus 9000 Rucksäcken. Ai Weiwei will damit auf das Erdbeben in Sichuan verweisen, auf die Trümmer der eingestürzten Schulen, unter denen sich zahlreiche Schulranzen fanden. Und darauf, dass die Machthaber dieser Welt immer nur alles totzuschweigen versuchen, vor allem die eigenen Fehler. In seinem für das Haus der Kunst neu eingerichteten Blog kommentiert ein User am 15. September dazu:
"ich finde es ist absolut an der zeit, dass es eine neue entschuldigungskultur gibt. denn nichts ist bereinigender, als einen fehler zuzugeben und sich dafür zu entschuldigen. das tut dem verantwortlichen/schuldigen gut und - wenn es leidtragende gibt - auch und vor allem diesen. (...) setzen wir zeichen! ja zu einer neuen entschuldigungskultur!"
- Datum 17.09.2009 - 19:19 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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"Ai Weiwei, Chinas berühmtester Künstler..."
ha ha ha. Berühmstester Künstler?!
Das ich nicht lache!
Ai Weiwei,der einziger Künstler, den D-Land kennt und "magt", weil er ein "Regim"kritiker ist.
dass einem mutigen Menschen hinterrücks der Schädel eingeschlagen wird, fällt Ihnen gar nichts ein?
Was würden Sie denn gerne hier lesen, wenn Ihnen so etwas widerführe?
"...fällt Ihnen gar nichts ein?"
nööö.
Gähnnnnnnnnn
"...fällt Ihnen gar nichts ein?"
nööö.
Gähnnnnnnnnn
"...fällt Ihnen gar nichts ein?"
nööö.
Gähnnnnnnnnn
http://www.art-magazin.de...
http://www.cargo-film.de/...
http://www.perlentaucher....
http://www.noblechinese.c...
Nennt man das Kunst? Kannn man damit Geld verdienen? Schade, es st für mich ungenießbar.
Sie betreiben ihre Propaganda wohl doch etwas zu plump.
Ehrlich zu erwähnen ist nun dass Herr Ai Weiwei das gesamte Haus der Kunst in München bespielt. Ein Jeder ist eingeladen sich sein eigenes Bild zu machen.
Hier ein Link zum BR: http://www.br-online.de/b...
Zitat:
"Sieben Jahre lang lebte sie glücklich in dieser Welt": 100 Meter lang und 10 Meter hoch wird dieser Satz bald auf Chinesisch an der Nazi-Fassade prangen. Ai Weiwei erinnert an Tausende von Kindern, die beim Erdbeben von Sichuan starben.
Dem ist nichts hinzuzufügen.
Nennt man das Kunst? Kannn man damit Geld verdienen? Schade, es st für mich ungenießbar.
Sie betreiben ihre Propaganda wohl doch etwas zu plump.
Ehrlich zu erwähnen ist nun dass Herr Ai Weiwei das gesamte Haus der Kunst in München bespielt. Ein Jeder ist eingeladen sich sein eigenes Bild zu machen.
Hier ein Link zum BR: http://www.br-online.de/b...
Zitat:
"Sieben Jahre lang lebte sie glücklich in dieser Welt": 100 Meter lang und 10 Meter hoch wird dieser Satz bald auf Chinesisch an der Nazi-Fassade prangen. Ai Weiwei erinnert an Tausende von Kindern, die beim Erdbeben von Sichuan starben.
Dem ist nichts hinzuzufügen.
Nennt man das Kunst? Kannn man damit Geld verdienen? Schade, es st für mich ungenießbar.
ich musste erst einmal k... gehen, als ich diese Fotos von dem "Künstler"...
Diese mensch soll alle Menschen Geld bezahlen, weil die Augen durch solche eck...erregenden Fotos verschmutzt wurden!
Ai Ai Ai Ai Ai
ich musste erst einmal k... gehen, als ich diese Fotos von dem "Künstler"...
Diese mensch soll alle Menschen Geld bezahlen, weil die Augen durch solche eck...erregenden Fotos verschmutzt wurden!
Ai Ai Ai Ai Ai
ich musste erst einmal k... gehen, als ich diese Fotos von dem "Künstler"...
Diese mensch soll alle Menschen Geld bezahlen, weil die Augen durch solche eck...erregenden Fotos verschmutzt wurden!
Ai Ai Ai Ai Ai
mal ehrlich: Ihre -eher pubertäre- Reaktion auf ein einzelnes Foto, das sie hier aus dem Zusammenhang gerissen zeigen, disqualifiziert nicht Herrn Ai Weiwei sondern Sie selbst.
Nebenbei bemerkt: Hier in Deutschland gab es einmal eine Zeit, in der Kritik am herrschenden System als zu bekämpfende Bedrohung betrachtet und Kunst, die vom Mainstream abwich, als 'entartet' bezeichnet wurde. Das ist zum Glück lange vorbei. Mit Sicherheit hätten Sie hier damals mit ihren Ansichten aber mehr Zustimmung erhalten.
mal ehrlich: Ihre -eher pubertäre- Reaktion auf ein einzelnes Foto, das sie hier aus dem Zusammenhang gerissen zeigen, disqualifiziert nicht Herrn Ai Weiwei sondern Sie selbst.
Nebenbei bemerkt: Hier in Deutschland gab es einmal eine Zeit, in der Kritik am herrschenden System als zu bekämpfende Bedrohung betrachtet und Kunst, die vom Mainstream abwich, als 'entartet' bezeichnet wurde. Das ist zum Glück lange vorbei. Mit Sicherheit hätten Sie hier damals mit ihren Ansichten aber mehr Zustimmung erhalten.
Sie betreiben ihre Propaganda wohl doch etwas zu plump.
Ehrlich zu erwähnen ist nun dass Herr Ai Weiwei das gesamte Haus der Kunst in München bespielt. Ein Jeder ist eingeladen sich sein eigenes Bild zu machen.
Hier ein Link zum BR: http://www.br-online.de/b...
Zitat:
"Sieben Jahre lang lebte sie glücklich in dieser Welt": 100 Meter lang und 10 Meter hoch wird dieser Satz bald auf Chinesisch an der Nazi-Fassade prangen. Ai Weiwei erinnert an Tausende von Kindern, die beim Erdbeben von Sichuan starben.
Dem ist nichts hinzuzufügen.
Ai Weiwei braucht uns nicht an den Opfer von Shichuan zu erinnern. Die meisten Chinesen werden im Leben die Opfer und das Erbeben nie vergessen. Seit einem Jahr gibe es zahlreiche Gedenkfeier an die Opfer und es tut den Chinesen immer noch sehr weh.
Aber wie Ai Weiwei beim Recherchieren der gestorbenen Kinder die Polizei, Beamte provizierte, demütigte und schimpfte, er hat damit gerechnet, wie die Polizei reagiert, als er mit seinem versteckten Kamara nach Chengdu gereist hat.
Herr Ai Weiwei, Sie haben genug in den USA gelebt, und wissen bestimmt, was passiert, wenn Sie das gleiche mit einem amerikanischen Polizist machen. Oder in Deutschland, Sie können das gleiche hier veranstalten um zu sehen, wie die deutsche Polizei reagiert.
Herr Ai Weiwei, lassen wir zurück zu den Opfern, lassen wir uns in Ruhe trauen, lassen Sie die Eltern in Ruhe trauen. Es war mehr als 80000 Opfer, bitte zählen Sie nicht nur Kinder, sondern auch Beamte, Polizist, Feuerwehrman, Lehrer, Arzt, Krankenschwester..., die daran gestorben waren. Sonst kommt die ganze Engagment künstlich vor, ich bezweifle auch Ihre Absicht dahinter.
Ai Weiwei braucht uns nicht an den Opfer von Shichuan zu erinnern. Die meisten Chinesen werden im Leben die Opfer und das Erbeben nie vergessen. Seit einem Jahr gibe es zahlreiche Gedenkfeier an die Opfer und es tut den Chinesen immer noch sehr weh.
Aber wie Ai Weiwei beim Recherchieren der gestorbenen Kinder die Polizei, Beamte provizierte, demütigte und schimpfte, er hat damit gerechnet, wie die Polizei reagiert, als er mit seinem versteckten Kamara nach Chengdu gereist hat.
Herr Ai Weiwei, Sie haben genug in den USA gelebt, und wissen bestimmt, was passiert, wenn Sie das gleiche mit einem amerikanischen Polizist machen. Oder in Deutschland, Sie können das gleiche hier veranstalten um zu sehen, wie die deutsche Polizei reagiert.
Herr Ai Weiwei, lassen wir zurück zu den Opfern, lassen wir uns in Ruhe trauen, lassen Sie die Eltern in Ruhe trauen. Es war mehr als 80000 Opfer, bitte zählen Sie nicht nur Kinder, sondern auch Beamte, Polizist, Feuerwehrman, Lehrer, Arzt, Krankenschwester..., die daran gestorben waren. Sonst kommt die ganze Engagment künstlich vor, ich bezweifle auch Ihre Absicht dahinter.
Künstler sind nicht immer einfach. Ihre Kunst ist nicht immer einfach. Die Aussagen der Kunst sind nicht immer einfach.
Was Sie hier mal wieder zeigen ist, das Sie unfähig sind, sich komplexen zusammenhängen zu öffnen.
Die von Ihnen verlinkten Fotos sind Kunst! Genauso wie das hier Kunst ist:
http://www.zeit.de/2009/3...
Allerdings ist es müßig jemandem zu erklären, was daran Kunst ist, der nichtmal Respekt vor den Grundbegriffen der menschlichen Existenz hat.
Ob Ai Weiwei in die "Top10" der lebenden Künstler gehört würde ich auch eher bestreiten, nur dass er ein eigenen Kopf hat zum eigenständigen denken. Dass er genug Mut hat das unmögliche zu versuchen, dass er zumindest versucht, diese Welt ein bisschen besser zu machen, das hat er Ihnen und ihresgleichen voraus.
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