Auf den Spuren einer Tankstelle
La Brea war bis zum 21. Juni 1975 nur eine Straßenkreuzung zwischen dem Beverly Boulevard und der La Brea Avenue in Los Angeles. Dann drückte der amerikanische Fotograf Stephen Shore auf den Auslöser und schuf eines der berühmtesten Bilder der Fotogeschichte. Seine Chevron-Tankstelle schaffte es 1977 auf die documenta 6 und inspirierte die nachfolgenden Fotografengenerationen.
Für das Kunstprojekt "The La Brea Matrix" werden die sechs deutsche Fotografen Olaf Unverzart, Jens Liebchen, Max Regenberg, Oliver Sieber, Robert Voit und Janko Woltersmann an die berühmte Kreuzung nach L.A. reisen und sich von dem legendären Ort inspirieren lassen. Zum Auftakt des Projekts zeigt die Galerie Kaune/Sudendorf in Köln bis zum 16. Januar 2010 eine Werkschau der beteiligten Fotografen. Einige der Bilder sehen Sie hier.
Die Ausstellung ist der Auftakt eines bis 2012 angelegten Fotoprojekts der Buchhandlung schaden.com in Köln und The Lapis Press, Los Angeles, mit dem Ziel, Fotografen dies- und jenseits des Atlantiks zum Austausch anzuregen.
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Ich will mich auch inspirieren lassen.
denn
1.) Hab ich auch 2 Kameras (digital und Old School- "analog")
2.) War ch auch schon mal in L.A.
und drittens ..
wieso nich?
Hier ein weiteres Bild zum Thema der verlassenen Tankstelle, mit einem alternativen Vorschlag aus alten Zeiten.
http://www.panoramio.com/...
Das Bild zeigt eine Realität, die romantisch scheinen mag, aber kaum eine Lösung ist, denn diese Lösung heisst, dass die Gürtel sehr viel enger geschnallt werden müssen.
... nicht viel dran an dem "berühmten" foto von Stephen Shore - oder?
aber wo ist der gürtel des pferdes?
und welche lösung suchen sie denn?
Mit dem Foto des Pferdes und der Tanksäule können durchaus Assoziationen verbunden werden. Dort der Energiespender (Tanksäule), da das Pferd als nach Durst lechzendem "Sprit". Beiden gemein ist, das sowohl Tanksäule als auch Pferd einer Vergangenheit angehören werden, bzw. Vergangenheit sind. Das Auto hat das Pferd als Fortbewegungsmit-tel abgelöst. Da die Ölreserven endlich sind, müssen wir nach anderen Lösungen suchen. In Zukunft werden z.B. Aufladestationen für batteriegesteuerte Wagen die Tanksäule ablösen.
Im übrigen fehlt dem Pferd nicht der Gürtel, sondern die Kutsche. Das Pferdegeschirr weisst darauf hin. Gruß
Mit dem Foto des Pferdes und der Tanksäule können durchaus Assoziationen verbunden werden. Dort der Energiespender (Tanksäule), da das Pferd als nach Durst lechzendem "Sprit". Beiden gemein ist, das sowohl Tanksäule als auch Pferd einer Vergangenheit angehören werden, bzw. Vergangenheit sind. Das Auto hat das Pferd als Fortbewegungsmit-tel abgelöst. Da die Ölreserven endlich sind, müssen wir nach anderen Lösungen suchen. In Zukunft werden z.B. Aufladestationen für batteriegesteuerte Wagen die Tanksäule ablösen.
Im übrigen fehlt dem Pferd nicht der Gürtel, sondern die Kutsche. Das Pferdegeschirr weisst darauf hin. Gruß
... ich finde nur der individuelle automobilverkehr ist sowieso eine schwachsinnige idee von der wir uns verabschieden sollten.
auch die idee das der elektro-pkw irgendetwas verbessern könnte ist absurd - denn ohne energie fahren auch die nicht.
technologie sollte sparsam und menschendienlich eingesetzt werden.
... ich finde nur der individuelle automobilverkehr ist sowieso eine schwachsinnige idee von der wir uns verabschieden sollten.
auch die idee das der elektro-pkw irgendetwas verbessern könnte ist absurd - denn ohne energie fahren auch die nicht.
technologie sollte sparsam und menschendienlich eingesetzt werden.
Wenn ich lese, dass dieses Foto einer Straßenkreuzung eines der berühmtesten Bilder der Fotogeschichte sein soll, frage ich mich ernsthaft, wer ein solches belangloses Hinstellen-durch-den-Sucher-sehen-und-abdrücken-Foto auf diesen Thron hebt. Wenn das so einfach ist, habe ich etliche Klassiker in meinen Diamagazinen und SW-Kontaktabzügen versammelt. Ist wohl mein persönliches Pech, dass ich kein offizieller Photograph bin, der seinen Kram in Galerien ausstellt... Ebenso kann ich in fast allen Bildern der sich jetzt inspirierenden deutschen Fotografen keine Aussage erkennen. Aber nichts für ungut, wenn ich das nächste Mal zum Pinkeln in den Büschen verschwinde nehme ich auch meine Kamera mit und knipse auf dem Rückweg meinen Wagen, der am Straßenrand auf mich wartet. Dann 2x3m großen Abzug aufhängen, schnell noch nen Bildtitel dazu und ne Beschreibung von wegen Fernweh, Aufbruch und die Brutalität des Lebens an sich und im Speziellen auf der (Fern-)Straße, und schon bin ich ein angesagter Künstler! Das ist ja einfach!
die zwei fotos von olaf unverzart. alle anderen, naja ...
so einfach wie sie sich das vorstellen, ist das künstler werden und sein natürlich nicht.
aber wenn dann mitunter völlige belang- und inhaltslosigkeit die dann noch nicht mal formal interessant ist, hochgelobt und geehrt wird, erlaube ich mir dann gern mal einen einspruch.
wie überall lässt sich unfähigkeit und inhaltslosigkeit auch in der kunst oftmals erfolgreich durch gutes selbstmarketing vertuschen.
die zwei fotos von olaf unverzart. alle anderen, naja ...
so einfach wie sie sich das vorstellen, ist das künstler werden und sein natürlich nicht.
aber wenn dann mitunter völlige belang- und inhaltslosigkeit die dann noch nicht mal formal interessant ist, hochgelobt und geehrt wird, erlaube ich mir dann gern mal einen einspruch.
wie überall lässt sich unfähigkeit und inhaltslosigkeit auch in der kunst oftmals erfolgreich durch gutes selbstmarketing vertuschen.
Dass man nicht mal eben so ein wirklicher Künstler wird, ist mir natürlich auch klar, und genau wie Sie halte ich die beiden Bilder Unverzarts für gelungen, den Hund würde ich mir sogar aufhängen (das Bild natürlich, nicht den Hund...), ebenso die kasachische (?) Tankstelle. Die anderen Bilder würde ich keinem zeigen, wenn ich sie aus Versehen geschossen hätte.
Aber zum Glück ist Kunst immer Definitions- und Geschmackssache. Muss ja nicht jedem gefallen...
Dass man nicht mal eben so ein wirklicher Künstler wird, ist mir natürlich auch klar, und genau wie Sie halte ich die beiden Bilder Unverzarts für gelungen, den Hund würde ich mir sogar aufhängen (das Bild natürlich, nicht den Hund...), ebenso die kasachische (?) Tankstelle. Die anderen Bilder würde ich keinem zeigen, wenn ich sie aus Versehen geschossen hätte.
Aber zum Glück ist Kunst immer Definitions- und Geschmackssache. Muss ja nicht jedem gefallen...
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