Kölner Stadtarchiv Verschüttete ErinnerungenSeite 2/2
Der Prozessauftakt im Kölner Landgericht lieferte den Klägern wenig Grund zum Optimismus. Der Richter Reinhold Becker deutete an, dass die Stadt offenbar nicht gegen Sorgfaltspflichten verstoßen habe. Gutachten hätten ergeben, dass das Gebäude standsicher sei. Es sei deshalb fragwürdig, was die Stadt mehr hätte tun können. "Die Stadt sieht sich selbst als Opfer und hat zu keinem Zeitpunkt die baurechtliche Verantwortung getragen", sagt Anwalt Schnepp. Er beantragte die Abweisung der Klage.
Heumannskämper hat wenig Hoffnung auf einen raschen Erfolg seiner Klage. "Es wirkte alles so, als sei das Urteil schon abgesprochen", sagt er nach der Verhandlung. Er hofft vor allem, dass seine Dokumente bald auftauchen. "Ich will nicht 30 Jahre warten. Deshalb klage ich jetzt schon."
Den Nachlass seines verstorbenen Lebensgefährten wollte er eigentlich in diesem Jahr für eine Ausstellung und einen Dokumentationsfilm verwenden. Sollte das Urteil am 12. Januar nicht in seinem Sinne ausfallen, will er weiterkämpfen. Sein Anwalt hat bereits angekündigt, in diesem Fall in Berufung zu gehen.
- Datum 18.11.2009 - 18:04 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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dinge passieren, und das einzige was WIRKLICH tragisch ist, ist der tod zweier menschen.
ansonsten haben wir größere sorgen, angesichts derer ich für ein solches MIMIMI kein verständnis aufbringen kann.
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