New York Warhol-Porträt 40 Jahre versteckt

Mehr als vier Jahrzehnte lang hatte eine frühere Sekretärin von Andy Warhol ein Selbstporträt des Künstlers in ihrem Schrank versteckt. Jetzt soll es versteigert werden

Eine Besucherin betrachtet ein Selbstporträt Andy Warhols während einer Ausstellung des Auktionshauses Sotheby's in New York

Eine Besucherin betrachtet ein Selbstporträt Andy Warhols während einer Ausstellung des Auktionshauses Sotheby's in New York

Das Auktionshaus Sotheby's hofft, während seiner traditionellen Herbstauktion am 11. November mindestens eine Million Dollar (680.000 Euro) für das so lange nicht bekannte Bild zu bekommen.

"Weil es so lange im Schrank stand, sind die Farben so frisch und leuchtend, als wäre es von heute", sagte der aus Deutschland stammende Chefauktionator von Sotheby's, Tobias Meyer, während einer Vorschau auf die Versteigerung.

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Die Besitzerin Cathy Naso hatte während ihrer Schulzeit in den 60er Jahren als Empfangsdame in Warhols legendärer "Fabrik" in New York gearbeitet. Als Dank für ihren Einsatz schenkte der Künstler ihr später das 1965 entstandene Selbstporträt mit einer persönlichen Widmung.

Sie habe das Bild zunächst eine Zeitlang in ihrer Küche aufgehängt, später aber aus Vorsicht in ihrem Schrank versteckt, berichtete Meyer. "Wir wollen versuchen, es zu einem möglichst guten Preis für die Besitzerin zu verkaufen, weil es so eine schöne Geschichte hat."
 

 
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    • Quelle ZEIT ONLINE, dpa
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    • Schlagworte New York | Andy Warhol | Ausstellung | Fabrik
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