Irritierende Konsumlandschaften
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Figur 748-9-1, 2008/09 | © Marc Lüders/LEVY Galerie
Regale, die Kopf stehen, Kühlanlagen, die bedrohlich von der Decke hängen, Konsumenten, die wie erstarrt wirken in der irritierend verformten Umgebung eines Supermarkts. Der Hamburger Fotograf und Maler Marc Lüders hat Kaufhäuser und Läden aus aller Welt zu Projektionsflächen für seinen Bilder-Zyklus Supermärkte gemacht. Seine selbst aufgenommenen Fotografien dienen als Ausgangsmaterial, das er zerschneidet, neu zusammensetzt und mit Pinsel und Ölfarbe überarbeitet. So verbindet Lüders Fotografie und Malerei.
Die Verfremdung der Fotografie korrespondiert mit der Verfremdung der Räume. Obwohl sie mit ihrer Fülle an bunt verpackten Verheißungen die Menschen locken sollten, bleiben deren Blicke leer. Dem Betrachter hingegen stellen sich die alltäglichen Szenen in ganz neuer Perspektive dar.
Die Ausstellung "Marc Lüders – Supermärkte" ist vom 1. Mai bis zum 20. Juli 2010 in der Galerie Levy in Berlin zu sehen.
- Datum 01.05.2010 - 10:20 Uhr
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fällt mir auf das plakatives in der kunst offensichtlich für manche einen großen reiz hat. was ist daran kunst? ein fotograf der seine fotos auf den kopf stellt und die menschen dann mit farbe übermalt. der erste blick verblüfft, beim dritten bild wirds landweilig und ich frage mich was solls?
... wäre hier wirklich mehr gewesen: Einmal ist ja ganz nett; zwei Bilder aus unterschiedlichen Branchen oder ein "Tryptichon" – geht auch noch. Aber so: Der reine Manierismus. Fad.
... wäre hier wirklich mehr gewesen: Einmal ist ja ganz nett; zwei Bilder aus unterschiedlichen Branchen oder ein "Tryptichon" – geht auch noch. Aber so: Der reine Manierismus. Fad.
... wäre hier wirklich mehr gewesen: Einmal ist ja ganz nett; zwei Bilder aus unterschiedlichen Branchen oder ein "Tryptichon" – geht auch noch. Aber so: Der reine Manierismus. Fad.
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