Fotoausstellung "Die Stadt"

Auf der Suche nach Atlantis

© Linn Schröder

Ein Blick auf Venedig? Nein, es ist nur Kulisse, nachgebaut in einem der Glitzerhotels von Las Vegas. Auf ihrer Tour durch die Wüstenstadt habe sie jeden Tag eine neue Stadt entdeckt, sagt die Fotografin Linn Schröder.

Ihr Bilderzyklus ist in der Ausstellung Die Stadt. Vom Werden und Vergehen in der Berliner CO-Galerie zu sehen. Die 18 Fotografen der Berliner Agentur Ostkreuz haben sich in allen Teilen der Welt umgesehen und die unterschiedlichsten Orte porträtiert: Jörg Brüggemann wollte wissen, wie es ist, jung zu sein und am Ende der Welt zu leben und reiste in die kinderreiche Stadt Ushuaia in Patagonien. Andrej Krementschou besuchte hingegen einen Ort, der seit 1986 ausgestorben ist: Pripyat in der Ukraine. Einst als Wohnort für die Arbeiter von Tschernobyl gebaut, ist Pripyat nun eine Geisterstadt.

Nicht immer sind es reale Orte, die die Fotografen gereizt haben. Jordis Antonia Schlösser hat in der Justizvollzugsanstalt Moabit in Berlin eine Stadt hinter Mauern entdeckt und Annette Hausschild hat sich auf die Suche nach dem Wunschort schlechthin gemacht. Sie fotografierte Orte, die Atlantis heißen.

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