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Louise Bourgeois schöpfte Kunst aus der eigenen Biografie

© Louise Bourgeois; VG Bild-Kunst, Bonn 2010; Foto: Centre Georges Pompidou-Metz/Philippe Migeat/dpa

Louise Bourgeois schuf gern abgeschlossene Räume, in denen sie ihre Erinnerungen inszenierte oder das Vergessen. Die Räume waren begehbar oder nur von außen zu betrachten, in jedem Fall konnte man in ihnen einen Blick auf Bourgeois' eigenes Innenleben werfen. "Alles was ich schaffe, schöpfe ich aus meiner Kindheit", hat die Künstlerin einmal gesagt. Häufig waren es Auseinandersetzungen mit ihrem Elternhaus. Aber auch mit der Schule, die sie als Zuflucht erlebte. Eine zerbrechliche Zufluchtstätte freilich, worauf auch die vielen zarten Gefäße aus Glas deuten.

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