China Ai Weiwei muss in Peking bleiben

Zwar ist der Künstler und Regimekritiker vorerst frei, über seine Verhaftung reden kann Ai aber nicht. Die Stadt Peking darf er nicht verlassen.

Der chinesische Künstler und Regierungskritiker Ai Weiwei darf sich nach seiner überraschenden Freilassung nicht außerhalb von Peking bewegen. Das teilte das chinesische Außenministerium mit. Zunächst hatte es geheißen, Ai stünde unter Hausarrest. Das Ministerium hat aber später seine englische Fassung der eigenen Mitteilung korrigiert.

Zuvor hatte sich Ai erleichtert über seine Haftentlassung gezeigt. "Mir geht es gut", sagte er der Nachrichtenagentur AFP in einem Telefongespräch. "Ich bin sehr glücklich frei zu sein, und ich bin sehr glücklich wieder bei meiner Familie zu sein." Über die Umstände seiner Freilassung wollte er keine genaueren Angaben machen: "Ich bin auf Kaution frei, daher kann ich keine Informationen geben." Auch der Nachrichtenagentur dpa sagte er, er könne keine Interviews geben, solange er auf sein Verfahren warte. Er sei aber "körperlich gesund".

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Ai war am Mittwoch überraschend freigelassen worden. Die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua meldete, dies sei geschehen, nachdem er Steuervergehen gestanden habe und weil er chronisch krank sei. Er habe zudem wiederholt versprochen, seine ausstehenden Steuerschulden zu begleichen.

Der international renommierte Künstler und prominente Kritiker der chinesischen Regierung war am 3. April am Pekinger Flughafen kurz vor der geplanten Abreise nach Hongkong und Europa festgenommen worden. Der unter Diabetes leidende 54-Jährige wurde seitdem an einem unbekannten Ort festgehalten. Nur Ehefrau Lu Qing durfte ihn im Mai kurz besuchen. International war Ais Festnahme kritisiert worden.

 
Leser-Kommentare
  1. Gibt einen [...] Mann, der wissentlich die rechtliche Gesellschaftsordnung gebrochen hat und private Profite auf Kosten der Bedürftigen zusammen-gegiert hat die Chance, seine Schulden zu begleichen. Und dies obwohl man Ihn eigentlich zur Todesstrafe verurteilen müsste.

    China ist tolerant, bravo.

    Daran sollten sich so manche Imperialdemokraten ein Beispiel nehmen, die sich an nicht mehr ereifern können, als einen wikileaks-Informanten widerrechtlich einzusperren und Folterlager zu installieren.

    Hoffentlich lernt der [...] daraus und überlegt es sich beim nächsten Mal, ob er weiter den korrupten Millionär spielen muss. Eine Schande für all die armen Bauern in China, die um's tägliche Überleben kämpfen.

    Gekürzt. Bitte achten Sie auf eine angemessene Wortwahl und verzichten Sie auf übermäßige Polemik. Die Redaktion/sc

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    Natürlich ist es gut, dass China Ai freigelassen hat. Natürlich wurde er festgenommen – warum sollte in China Volksverhetzung und Steuerhinterziehung straffrei sein? In der Tat ist die Kritik von Ländern, die sich als Hüter der Menschenrechte geben und Folterlager unterhalten, in denen erwiesenermaßen und eingestanden Unschuldige jahrelang festgehalten werden.
    Aber wie man auf die Idee kommen kann, für Ai die Todesstrafe zu fordern oder sie für gerechtfertigt zu halten, kann ich beim besten Willen nicht verstehen. Das gibt Ihren richtigen Feststellungen den Anschein von dümmster Propaganda. China hat, wie die meisten Länder, natürlich auch Probleme und Defizite, auch in der Menschenrechtslage.

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    Natürlich ist es gut, dass China Ai freigelassen hat. Natürlich wurde er festgenommen – warum sollte in China Volksverhetzung und Steuerhinterziehung straffrei sein? In der Tat ist die Kritik von Ländern, die sich als Hüter der Menschenrechte geben und Folterlager unterhalten, in denen erwiesenermaßen und eingestanden Unschuldige jahrelang festgehalten werden.
    Aber wie man auf die Idee kommen kann, für Ai die Todesstrafe zu fordern oder sie für gerechtfertigt zu halten, kann ich beim besten Willen nicht verstehen. Das gibt Ihren richtigen Feststellungen den Anschein von dümmster Propaganda. China hat, wie die meisten Länder, natürlich auch Probleme und Defizite, auch in der Menschenrechtslage.

  2. Ai Weiwei darf nicht reden!

    Wenn es nach dem Willen mancher Gesinnungsgenossen in diesem Land geht, gilt dies aber auch für Deutschland.

    Ich hab Bilder und Aufkleber gesehen, auf denen war eine deutsche Persönlichkeit abgebildet, mit zugeklebtem Mund und darunter stand: Halts Maul!

    By the way. Die ZEIT feuerte in die gleiche Richtung, natürlich intellektuell versierter. Von der ganzen Zenseritis hier abgesehen.

    Da würd ich mich schämen, ein Faß zum Thema Freie Rede aufzumachen.

    Eventuell sollte sich die BRD GmbH darum bemühen, den Mann nach Berlin zu holen, wenn der den Mächtigen auf die Füße tritt, ist Ai hier genau richtig.

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    Zitat: By the way. Die ZEIT feuerte in die gleiche Richtung, natürlich intellektuell versierter. Von der ganzen Zenseritis hier abgesehen.

    Ich denke Sie haben ein ziemlich skurriles Verständnis vom Begriff Zensur. Zeit Online zensiert nicht, sondern maskiert bedenkliche oder fragwürdige Leserkommentare. Das müssen sie aus rechtlichen Gründen tun. Es liegt kaum im Ermessen der Plattform, das zu unterlassen. Andere Nachrichten-Portale handhaben das sogar noch viel strenger als Zeit Online. Und wem das nicht passt, der kann in ein offeneres Forum wechseln und dort seine Ansichten kundtun, oder gar sein eigenes Forum aufmachen. Eine Zensur findet nicht statt.

    Da würd ich mich schämen, ein Faß zum Thema Freie Rede aufzumachen.

    Freie Meinungsäußerung bedeutet nicht, dass man sagen kann was man will. Die Meinungsäußerung findet dort ihre Schranken wo die Rechte anderer berührt werden. Das ist aber nichts neues. Das gibt es schon seit vielen Jahrzehnten. Wem das nicht passt, der hatte genug Zeit, seine Emigration zu planen und durchzuführen.

    Bitte kehren Sie zum Thema des Artikels zurück. Die Redaktion/sc

    Zitat: By the way. Die ZEIT feuerte in die gleiche Richtung, natürlich intellektuell versierter. Von der ganzen Zenseritis hier abgesehen.

    Ich denke Sie haben ein ziemlich skurriles Verständnis vom Begriff Zensur. Zeit Online zensiert nicht, sondern maskiert bedenkliche oder fragwürdige Leserkommentare. Das müssen sie aus rechtlichen Gründen tun. Es liegt kaum im Ermessen der Plattform, das zu unterlassen. Andere Nachrichten-Portale handhaben das sogar noch viel strenger als Zeit Online. Und wem das nicht passt, der kann in ein offeneres Forum wechseln und dort seine Ansichten kundtun, oder gar sein eigenes Forum aufmachen. Eine Zensur findet nicht statt.

    Da würd ich mich schämen, ein Faß zum Thema Freie Rede aufzumachen.

    Freie Meinungsäußerung bedeutet nicht, dass man sagen kann was man will. Die Meinungsäußerung findet dort ihre Schranken wo die Rechte anderer berührt werden. Das ist aber nichts neues. Das gibt es schon seit vielen Jahrzehnten. Wem das nicht passt, der hatte genug Zeit, seine Emigration zu planen und durchzuführen.

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    Ja, das ist schlau: Nichts mehr aus China kaufen, weil Steuerhinterzieher und Volksverhetzer nicht mit Ehren überhäuft werden, obwohl das manche westliche Propagandisten gern hätten! Bravo!
    Es ist ja wirklich völlig unplausibel, dass ein international bekannter (aufgrund seiner "Kritik" an China) und hochbezahlter Künstler Steuern hinterzieht. Sie wissens sicher besser.
    Wenn Sie mit Mördern und Diktatoren keine Geschäfte machen wollen, was ja durchaus lobenswert ist, dann würde China gewiss nicht an oberster Stelle Ihrer Blacklist stehen. Wer bitte ist der Diktator in China? Hu Jin Tao, Wen Jia Bao?

    Das Tian An Men Massaker ist wahrlich, wie auch die "Kulturrevolution" kein Ruhmesblatt in der Geschichte Chinas. Da ist niemand in China stolz darauf.
    Ganz anders als die Kriegstreiber hierzulande oder in den USA. Kriege anzetteln, völkerrechtswidrig andere Länder in Schutt und Asche bomben usw. Diese Übel kann man nicht gegen das Tian An Men Massaker aufrechnen, aber man sollte den Blick wohl etwas weniger einengen, dann poltert einem nicht jeder Unsinn aus dem Mund.
    Die Naivität, Demokratie für ein Mittel gegen alles, gegen Polizeigewalt, gegen Krieg und Folter, ja, offenbar selbst gegen Bestrafung von Steuerhinterziehung und Volksverhetzung zu sehen, kommt mir reichlich kurios vor.

    Dass Sie in China keinen Urlaub machen, solange China sich nicht Ihren politischen Vorstellungen unterwirft, werden Ihnen die Chinesen sicherlich gerne nachsehen.

    Entfernt. Beachten Sie die Netiquette. Die Redaktion/kh

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    Ja, das ist schlau: Nichts mehr aus China kaufen, weil Steuerhinterzieher und Volksverhetzer nicht mit Ehren überhäuft werden, obwohl das manche westliche Propagandisten gern hätten! Bravo!
    Es ist ja wirklich völlig unplausibel, dass ein international bekannter (aufgrund seiner "Kritik" an China) und hochbezahlter Künstler Steuern hinterzieht. Sie wissens sicher besser.
    Wenn Sie mit Mördern und Diktatoren keine Geschäfte machen wollen, was ja durchaus lobenswert ist, dann würde China gewiss nicht an oberster Stelle Ihrer Blacklist stehen. Wer bitte ist der Diktator in China? Hu Jin Tao, Wen Jia Bao?

    Das Tian An Men Massaker ist wahrlich, wie auch die "Kulturrevolution" kein Ruhmesblatt in der Geschichte Chinas. Da ist niemand in China stolz darauf.
    Ganz anders als die Kriegstreiber hierzulande oder in den USA. Kriege anzetteln, völkerrechtswidrig andere Länder in Schutt und Asche bomben usw. Diese Übel kann man nicht gegen das Tian An Men Massaker aufrechnen, aber man sollte den Blick wohl etwas weniger einengen, dann poltert einem nicht jeder Unsinn aus dem Mund.
    Die Naivität, Demokratie für ein Mittel gegen alles, gegen Polizeigewalt, gegen Krieg und Folter, ja, offenbar selbst gegen Bestrafung von Steuerhinterziehung und Volksverhetzung zu sehen, kommt mir reichlich kurios vor.

    Dass Sie in China keinen Urlaub machen, solange China sich nicht Ihren politischen Vorstellungen unterwirft, werden Ihnen die Chinesen sicherlich gerne nachsehen.

    Entfernt. Beachten Sie die Netiquette. Die Redaktion/kh

  4. 4. Zensur

    Zitat: By the way. Die ZEIT feuerte in die gleiche Richtung, natürlich intellektuell versierter. Von der ganzen Zenseritis hier abgesehen.

    Ich denke Sie haben ein ziemlich skurriles Verständnis vom Begriff Zensur. Zeit Online zensiert nicht, sondern maskiert bedenkliche oder fragwürdige Leserkommentare. Das müssen sie aus rechtlichen Gründen tun. Es liegt kaum im Ermessen der Plattform, das zu unterlassen. Andere Nachrichten-Portale handhaben das sogar noch viel strenger als Zeit Online. Und wem das nicht passt, der kann in ein offeneres Forum wechseln und dort seine Ansichten kundtun, oder gar sein eigenes Forum aufmachen. Eine Zensur findet nicht statt.

    Da würd ich mich schämen, ein Faß zum Thema Freie Rede aufzumachen.

    Freie Meinungsäußerung bedeutet nicht, dass man sagen kann was man will. Die Meinungsäußerung findet dort ihre Schranken wo die Rechte anderer berührt werden. Das ist aber nichts neues. Das gibt es schon seit vielen Jahrzehnten. Wem das nicht passt, der hatte genug Zeit, seine Emigration zu planen und durchzuführen.

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    "Zitat: By the way. Die ZEIT feuerte in die gleiche Richtung, natürlich intellektuell versierter. Von der ganzen Zenseritis hier abgesehen."

    Ich denke Sie haben ein ziemlich skurriles Verständnis vom Begriff Zensur. Zeit Online zensiert nicht, sondern maskiert bedenkliche oder fragwürdige Leserkommentare. Das müssen sie aus rechtlichen Gründen tun. Es liegt kaum im Ermessen der Plattform, das zu unterlassen. [...] Eine Zensur findet nicht statt."
    Wenn ich mir bei Wikipedia die Definition von "Zensur" durchlese, dann scheinen eher Sie ein skurriles Verständnis vom Begriff Zensur zu haben.
    Selbst wenn es rein aus "rechtlichen Gründen" geschehen sollte und nicht im Ermessen der Plattform liegt, dann ist das in keinster Weise ein Widerspruch dazu, dass es sich um Zensur handelt. Eher im Gegenteil: Das von Ihnen angedeutete Beispiel (Ein Leser gibt ein Kommentar ab, das bei geltender Gesetzeslage rechtlich bedenklich sein könnte, und ZEIT Online ist rechtlich verpflichtet solche Kommentare zu entfernen) findet sich als Beispiel für Zensur im Wikipedia-Artikel.

    Und davon abgesehen ist es keineswegs so, dass die Kommentare hier überwiegend aus rechtlichen Gründen zensiert werden (z.B. mögliche Volksverhetzung o.Ä.). Ich habe schon genug Kommentare hier gesehen die später "moderiert" wurden um zu wissen, dass nur die wenigsten zensierten Kommentare tatsächlich RECHTLICH bedenklich sind. Die Standardbegründung ist ja z.B. immer noch "Polemik", und die ist kaum verboten.

    "Zitat: By the way. Die ZEIT feuerte in die gleiche Richtung, natürlich intellektuell versierter. Von der ganzen Zenseritis hier abgesehen."

    Ich denke Sie haben ein ziemlich skurriles Verständnis vom Begriff Zensur. Zeit Online zensiert nicht, sondern maskiert bedenkliche oder fragwürdige Leserkommentare. Das müssen sie aus rechtlichen Gründen tun. Es liegt kaum im Ermessen der Plattform, das zu unterlassen. [...] Eine Zensur findet nicht statt."
    Wenn ich mir bei Wikipedia die Definition von "Zensur" durchlese, dann scheinen eher Sie ein skurriles Verständnis vom Begriff Zensur zu haben.
    Selbst wenn es rein aus "rechtlichen Gründen" geschehen sollte und nicht im Ermessen der Plattform liegt, dann ist das in keinster Weise ein Widerspruch dazu, dass es sich um Zensur handelt. Eher im Gegenteil: Das von Ihnen angedeutete Beispiel (Ein Leser gibt ein Kommentar ab, das bei geltender Gesetzeslage rechtlich bedenklich sein könnte, und ZEIT Online ist rechtlich verpflichtet solche Kommentare zu entfernen) findet sich als Beispiel für Zensur im Wikipedia-Artikel.

    Und davon abgesehen ist es keineswegs so, dass die Kommentare hier überwiegend aus rechtlichen Gründen zensiert werden (z.B. mögliche Volksverhetzung o.Ä.). Ich habe schon genug Kommentare hier gesehen die später "moderiert" wurden um zu wissen, dass nur die wenigsten zensierten Kommentare tatsächlich RECHTLICH bedenklich sind. Die Standardbegründung ist ja z.B. immer noch "Polemik", und die ist kaum verboten.

  5. Natürlich ist es gut, dass China Ai freigelassen hat. Natürlich wurde er festgenommen – warum sollte in China Volksverhetzung und Steuerhinterziehung straffrei sein? In der Tat ist die Kritik von Ländern, die sich als Hüter der Menschenrechte geben und Folterlager unterhalten, in denen erwiesenermaßen und eingestanden Unschuldige jahrelang festgehalten werden.
    Aber wie man auf die Idee kommen kann, für Ai die Todesstrafe zu fordern oder sie für gerechtfertigt zu halten, kann ich beim besten Willen nicht verstehen. Das gibt Ihren richtigen Feststellungen den Anschein von dümmster Propaganda. China hat, wie die meisten Länder, natürlich auch Probleme und Defizite, auch in der Menschenrechtslage.

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    Es ist halt viel leichter, sich in jemanden hineinzuversetzen, wenn man die Tatsachen wenigstens ansatzweise kennt.
    Nun kann man nicht alles kennen. Die Geschichte Chinas und der Provinz Tibet ist ja recht kompliziert. Aber ich kann Ihnen versichern, dass "wir Deutsche" uns ohne weiteres in die Kultur hineinversetzen könnten, kennten wir sie denn. Daran fehlts aber. Propaganda ist nun mal keine gute Informationsquelle.
    Dass Superdaftreicht chinesische Wurzeln hat und das völlig ernst meint, was er da sagt, kann ich mir auch gut vorstellen. Erstens, weil er ja völlig recht hat, mit dem was er schreibt, zweitens, leider, wegen seiner abstrusen Forderung nach der Todesstrafe, die in der Tat in China, wie übrigens auch in den USA, eine Mehrheit legitim findet.

    Es ist halt viel leichter, sich in jemanden hineinzuversetzen, wenn man die Tatsachen wenigstens ansatzweise kennt.
    Nun kann man nicht alles kennen. Die Geschichte Chinas und der Provinz Tibet ist ja recht kompliziert. Aber ich kann Ihnen versichern, dass "wir Deutsche" uns ohne weiteres in die Kultur hineinversetzen könnten, kennten wir sie denn. Daran fehlts aber. Propaganda ist nun mal keine gute Informationsquelle.
    Dass Superdaftreicht chinesische Wurzeln hat und das völlig ernst meint, was er da sagt, kann ich mir auch gut vorstellen. Erstens, weil er ja völlig recht hat, mit dem was er schreibt, zweitens, leider, wegen seiner abstrusen Forderung nach der Todesstrafe, die in der Tat in China, wie übrigens auch in den USA, eine Mehrheit legitim findet.

  7. Ja, das ist schlau: Nichts mehr aus China kaufen, weil Steuerhinterzieher und Volksverhetzer nicht mit Ehren überhäuft werden, obwohl das manche westliche Propagandisten gern hätten! Bravo!
    Es ist ja wirklich völlig unplausibel, dass ein international bekannter (aufgrund seiner "Kritik" an China) und hochbezahlter Künstler Steuern hinterzieht. Sie wissens sicher besser.
    Wenn Sie mit Mördern und Diktatoren keine Geschäfte machen wollen, was ja durchaus lobenswert ist, dann würde China gewiss nicht an oberster Stelle Ihrer Blacklist stehen. Wer bitte ist der Diktator in China? Hu Jin Tao, Wen Jia Bao?

    Das Tian An Men Massaker ist wahrlich, wie auch die "Kulturrevolution" kein Ruhmesblatt in der Geschichte Chinas. Da ist niemand in China stolz darauf.
    Ganz anders als die Kriegstreiber hierzulande oder in den USA. Kriege anzetteln, völkerrechtswidrig andere Länder in Schutt und Asche bomben usw. Diese Übel kann man nicht gegen das Tian An Men Massaker aufrechnen, aber man sollte den Blick wohl etwas weniger einengen, dann poltert einem nicht jeder Unsinn aus dem Mund.
    Die Naivität, Demokratie für ein Mittel gegen alles, gegen Polizeigewalt, gegen Krieg und Folter, ja, offenbar selbst gegen Bestrafung von Steuerhinterziehung und Volksverhetzung zu sehen, kommt mir reichlich kurios vor.

    Dass Sie in China keinen Urlaub machen, solange China sich nicht Ihren politischen Vorstellungen unterwirft, werden Ihnen die Chinesen sicherlich gerne nachsehen.

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    Jaja sehr ulkig, Sie schreiben "Juden" um ein bisschen zu provozieren und falls die Redaktion Sie bittet, etwas sachlicher zu bleiben, krakeelen Sie Zensur.
    Während ich nicht weiß, was die Redaktion zu Ihrem krausen Gerede schreiben wird, kann ich Ihnen jedoch versichern, dass kein Zeitscherge Sie totschießen wird.
    Sehen Sie doch bitte im Lexikon mal Meinungsfreiheit, Zensur, totalitär, hysterisch und Ironie nach, dann wird Ihnen vielleicht, wenn auch unwahrscheinlich, ein Lichtlein aufgehen.

    Jaja sehr ulkig, Sie schreiben "Juden" um ein bisschen zu provozieren und falls die Redaktion Sie bittet, etwas sachlicher zu bleiben, krakeelen Sie Zensur.
    Während ich nicht weiß, was die Redaktion zu Ihrem krausen Gerede schreiben wird, kann ich Ihnen jedoch versichern, dass kein Zeitscherge Sie totschießen wird.
    Sehen Sie doch bitte im Lexikon mal Meinungsfreiheit, Zensur, totalitär, hysterisch und Ironie nach, dann wird Ihnen vielleicht, wenn auch unwahrscheinlich, ein Lichtlein aufgehen.

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