Für Thorsten Brinkmann ist es nicht absonderlich, dass seine Selbstporträts kopflos sind. "Mich interessiert es eben nicht, mich als Person in den Vordergrund zu bringen", sagte der 1971 in Herne geborene Künstler der ZEIT.
Für ihn stehen die Materialien im Vordergrund: Aus Prothesen, Plastikmüll und Altkleidern baut Brinkmann seine absurden Alltagsinstallationen. Seine aktuelle Ausstellung ist bis zum 21. August im Hamburger Kunsthaus, ab 3. September in der Kunsthalle in Kiel zu sehen.