Fotoreporter Leonard Freed

Ein großer Beobachter bewegter Zeiten

1954, Synagogue in Williamsburg, New York

1954, Synagogue in Williamsburg, New York  |  © Leonard Freed/Magnum Photos/Courtey CLAIR Galerie

"Die Suche nach Wahrheit kann zur Gewohnheit werden." Der New Yorker Leonard Freed hatte eigentlich Maler werden wollen. Während eines Aufenthalts in den Niederlanden 1953 begann der Sohn jüdischer Immigranten jedoch zu fotografieren – und hörte nicht wieder damit auf. Als großartiger Reporter und Magnum-Fotograf dokumentierte Freed das Deutschland der Nachkriegszeit genauso wie die Anfänge der Black-Power-Bewegung in den USA. Die Münchner Galerie °Clair zeigt noch bis zum 21. Januar eine Auswahl seiner historischen Fotografien.