Monster, Heilige, Ehefrauen
Das Modell eines Künstlers vereint, wenn es gemalt wird, zwei Persönlichkeiten in sich: die eigene und die des Malers. Während der Sitzung treffen so zum Teil widersprüchliche Emotionen aufeinander, die im Werk wiederzufinden sind. Die Pinakothek der Moderne in München widmet diesem Prozess eine Ausstellung: Frauen zeigt bis zum 15. Juli 2012 Bilder dreier zentraler Künstler des 20. Jahrhunderts, von Pablo Picasso, Max Beckmann und Willem de Kooning. Ihre Auseinandersetzung mit Weiblichkeit spannt den Bogen von Begehren zu Angst.
- Datum 09.04.2012 - 09:36 Uhr
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Monster - Heilige - Ehefrauen? Da scheint es mir allerdings noch mehr dazwischen zu geben. Die Monster und die Heiligen habe ich übrigens nicht gefunden.
...ja die Überschrift ist einfach grässlich und dumm.
aber was solls, könnte von einer Dumpfbacke stammen?
hausbackenes und abgestandenes Ausstellungsthema. Man fühlt sich in die Siebziger Jahre des vorigen Jahrhunderts zurückversetzt, als es noch üblich war, dass Künstlermachos ihre Phantasien an Frauen abarbeiteten.
Schon der Titel - die pauschale Bezeichnung "Frauen" - ist unsäglich und hinkt mindestens ein halbes Jahrhundert hinterher.
Wenn schon das Thema KünstlerInnen und ihre LebensgefährtInnen bzw. Geliebte/r thematisiert werden soll, dann kann man das deutlich intelligenter und differenzierter machen.
Auf mich wirkt das Ganze so, als ob drei bekannte Namen mit einem möglichst gängigen Thema gezeigt werden sollen, um eine mehrheitsfähige Ausstellung zusammen zu bringen und möglichst viele Touristen anzulocken.
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