Innensenator Henkel: "Diese Chaoten sind ein Standortrisiko für Berlin"
Innensenator Frank Henkel (CDU) nannte den möglichen völligen Rückzug einen "Verlust für Berlin". Es sei "beunruhigend", aus welchen Gründen das Projekt in Kreuzberg abgesagt sei: "Diese Chaoten sind ein Standortrisiko für Berlin". Auch Kreuzbergs Bürgermeister Franz Schulz (Grüne) bedauert das mögliche Aus: "Das Lab ist ein Gewinn für die Stadt", sagt er – gerade weil dort auch kritische Stimmen beim Thema Stadtentwicklung einbezogen werden sollten. Schulz sprach von einem "Einknicken" vor Gewalttätern, dies sei "falsch". Ende dieser Woche hätte der Aufbau des Labs beginnen sollen. Ob das Projekt in Berlin komplett scheitert oder ob ein Standort in Prenzlauer Berg gefunden wird, ist noch unklar.
Schon im vergangenen Jahr waren zwei Standorte in Prenzlauer Berg für das Lab im Gespräch: entweder das Pfefferberg-Areal oder ein Grundstück an der Kastanienallee. Im Januar dieses Jahres hatte ein Sprecher von BMW die Verlegung nach Kreuzberg damit begründet, dass dort mehr Platz sei. Kreuzberg biete "die ideale Basis zur Entwicklung von Programmen, Workshops und anderen Veranstaltungen". Dem Vernehmen nach ist Guggenheim als jüdische Stiftung besonders sensibel gegenüber Störungen, egal ob sie aus der rechten oder der linken Szene stammen. Dies soll die Entscheidung beeinflusst haben. Die erste Station des Labs war New York – und auch dort gab es heftige Proteste.
Immer wieder hatte es auch in Berlin in den vergangenen Jahren Angriffe auf Bauprojekte gegeben. Vor allem die O2-World an der Spree in Friedrichshain ist ständig Ziel von politisch motivierten Sachbeschädigungen. Die Eröffnung der Sporthalle im September 2008 musste von mehreren Hundertschaften der Polizei geschützt werden.
Aktuell berät das Landeskriminalamt auch den Autokonzern Daimler, der neben der O2-Halle seine neue Vertriebszentrale bauen will. Ein erstes Gespräch zum Thema Sicherheit habe es schon gegeben, hieß es im Präsidium. Heftigen Anfeindungen war im Jahr 2007 auch McDonald’s ausgesetzt, weil die Restaurantkette in Kreuzberg eine Filiale eröffnete. Kaum noch zu zählen sind die Attacken mit Farbbeuteln, Steinen oder Brandsätzen auf Neubauten, wie beispielsweise auf das "Carloft" in der Reichenberger Straße, ein Luxus-Wohnprojekt.
Das Lab-Grundstück an der Spree gehört dem Münchener Unternehmen "Ritter – Finest Real Estate". Es plant dort nach eigenen Angaben Wohnungen, Einzelhandel und Büros. Gentrifizierungsgegner sprechen von einem "Kommerz-Scheiß-Luxus-Projekt" an der Cuvrystraße. Das Grundstück ist zwar eingezäunt, wird aber gerne zum Feiern, Trinken und Abhängen genutzt.








Wie wäre ein midsize golfcourt als Übergangslösung?
( http://www.google.de/sear... ), dass es nun wirklich offenkundig bereits heute sinnvolle Verwendungen für die Brachfläche "Berlin-Kreuzberg – Cuvrystraße, Ecke Schlesische Straße" gibt.
Warum stellt man die BMW-Butze nicht in München hin? Oder in Dingolfing? Passt doch da viel besser!
Bitte verzichten Sie auf Spekulation. Danke, die Redaktion/mo.
Dingolfingen ist reich. Und unsexy.
Ohne zweifel geht es den Leuten dort besser. Aber das Lab erzeugt dort nicht die Werbewirkung
Bitte verzichten Sie auf Spekulation. Danke, die Redaktion/mo.
Dingolfingen ist reich. Und unsexy.
Ohne zweifel geht es den Leuten dort besser. Aber das Lab erzeugt dort nicht die Werbewirkung
Ich finde die Aktion bedenklich. Es ist ein direkter Angriff auf die Meinungsfreiheit. Es gibt sicher Grund zur Kritik und es ist auch in Ordnung diese vorzubringen. Anderen mit Androhung von Vandalismus den Mund zu verbieten ist jedoch genauso abzulehnen wie staatliche Zensur.
Nebenbei entwerten solche Aktionen die berechtigte Kritik an Gentrifizierung und anderen Phänomenen. Keine Lobby könnte so effektiv für die Interessen gewinnorientierter Stadtgestaltung werben, wie es hier einige "linke" Gruppierungen tun.
... diskutieren nicht, sie schlagen zu.
ein Angriff auf die Plutokratie ;)
X6, GT 7er Fahrer übt unweigerlich Gewalt auf der Straße aus und das ganz konform dem Gesetz!
Sollen sie doch im Grunewald oder in Wedel ihre Ausstellung machen! Wieso musste es Kreuzberg sein?
Wollte man sich vielleicht in ein cooles Licht rücken?
"X6, GT 7er Fahrer übt unweigerlich Gewalt auf der Straße aus"
Super Vergleich! Damit können Sie ja jede Art von Gewaltandrohung rechtfertigen. Glauben sie wirklich, dass Sie mit so einer Verharmlosung etwas sinnvolles zur Debatte beitragen?
Fakt ist: Mitten in Deutschland läßt sich ein Veranstalter, läßt sich eine Landesregierung von einer handvoll linker Nichtsnutze erpressen! Wenn das die Auswüchse des "Traums" von mehr Bürgermitbestimmung ist, dann gute Nacht. Dann gibt der Staat nach und nach sein Gewaltmonopol ab und eine kleine verblendete Minderheit entscheidet, was gesellschaftlich konform oder "entartet" ist.
... diskutieren nicht, sie schlagen zu.
ein Angriff auf die Plutokratie ;)
X6, GT 7er Fahrer übt unweigerlich Gewalt auf der Straße aus und das ganz konform dem Gesetz!
Sollen sie doch im Grunewald oder in Wedel ihre Ausstellung machen! Wieso musste es Kreuzberg sein?
Wollte man sich vielleicht in ein cooles Licht rücken?
"X6, GT 7er Fahrer übt unweigerlich Gewalt auf der Straße aus"
Super Vergleich! Damit können Sie ja jede Art von Gewaltandrohung rechtfertigen. Glauben sie wirklich, dass Sie mit so einer Verharmlosung etwas sinnvolles zur Debatte beitragen?
Fakt ist: Mitten in Deutschland läßt sich ein Veranstalter, läßt sich eine Landesregierung von einer handvoll linker Nichtsnutze erpressen! Wenn das die Auswüchse des "Traums" von mehr Bürgermitbestimmung ist, dann gute Nacht. Dann gibt der Staat nach und nach sein Gewaltmonopol ab und eine kleine verblendete Minderheit entscheidet, was gesellschaftlich konform oder "entartet" ist.
Wie lange schaut sich das unsere Regierung noch an ? Die Gewalt der linksextremen Szene ist für Deutschland genauso Gefährlich wie die Rechte.Aber bei den Linken sind die Parteien anscheinend Total Blind.
Häuser anzumalen ist ja genauso schlimm wie Mord, Gell?
..rechts = links,schwarz = weiss usw.usf.
Vor kurzem wurde in Deutschland eine rechtsterroristische Mordserie aufgedeckt,in die Verfassungsschutz direkt verwickelt,wenn nicht sogar aktiv daran beteiligt war.(Vielleicht waren Sie da ja gerade im Urlaub und haben das verpasst).Im Hinblick darauf und auf eine äußerst wandelbare und erstarkende Nazi-Szene ist ihre Äußerung nicht nur dumm,sondern auch ignorant und gefährlich. [...]
Gekürzt. Bitte achten Sie auf eine respektvolle Wortwahl. Danke. Die Redaktion/vn
Aber bei den Linken sind die Parteien anscheinend Total Blind.
Nein, sind sie nicht. Schauen Sie sich nur an, was die Regierungsparteien in Berlin und die Opposition gegenüber Linksextremismus vorzubringen haben. Da wird wirklich niemand geschont.
150 rechtsextreme Morde seit der Wende und einer von linksextremer Seite verübt von der damals noch aktiven RAF...
Häuser anzumalen ist ja genauso schlimm wie Mord, Gell?
..rechts = links,schwarz = weiss usw.usf.
Vor kurzem wurde in Deutschland eine rechtsterroristische Mordserie aufgedeckt,in die Verfassungsschutz direkt verwickelt,wenn nicht sogar aktiv daran beteiligt war.(Vielleicht waren Sie da ja gerade im Urlaub und haben das verpasst).Im Hinblick darauf und auf eine äußerst wandelbare und erstarkende Nazi-Szene ist ihre Äußerung nicht nur dumm,sondern auch ignorant und gefährlich. [...]
Gekürzt. Bitte achten Sie auf eine respektvolle Wortwahl. Danke. Die Redaktion/vn
Aber bei den Linken sind die Parteien anscheinend Total Blind.
Nein, sind sie nicht. Schauen Sie sich nur an, was die Regierungsparteien in Berlin und die Opposition gegenüber Linksextremismus vorzubringen haben. Da wird wirklich niemand geschont.
150 rechtsextreme Morde seit der Wende und einer von linksextremer Seite verübt von der damals noch aktiven RAF...
Überall werden Kosten auf die Gemeinschaft umgewälzt, aber nicht in einem Projekt dass der Gemeinschaft nützen kann, und ein bei der Gelegenheit gewaltbereite Jugendliche von der Strasse zieht?
Sollen die Radikalen doch kommen. Wer nicht verstanden hat, wie Demokratie funktioniert, gegen den wird Anzeige erstattet. Und wenn das Gefahrenpotential so absehbar ist, dann stellt eben die Gemeinschaft den Wachschutz, sprich, die Polizei.
Wenn es ein Problem mit Mietpreisen gibt, sollen bitte die Mieter vor Ort Demonstrieren und ihre jeweiligen Minister ansprechen. Berlin hat doch schon eine hohe Anzahl Links-Wähler, da wird man doch wohl Druck machen können?
Kreuzbergs lässt sich so wohl kaum verhindern, wohl aber eine Öffnung des Diskurses und damit Möglichkeiten zur Beeinflussung anstehender Entscheidungsprozesse.
Die linke Szene zeigt ihr wahres Gesicht. Viel mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Es ist peinlich, dass man vor Androhungen von Gewalt und Sachbeschädigungen den Schwanz einzieht, aber im Falle der linksradikalen Szene leider nicht das erste Mal in Deutschland.
Gentrifizierte Grüße
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