Kathedralen voller Wasser

Chapf, 2010 | © Silvio Maraini
Pro Tag verbraucht jeder Einwohner der Schweiz 340 Liter Trinkwasser. Wo werden diese Wassermassen gespeichert und wie sieht es dort aus? Der Fotograf Silvio Maraini hat die jährlichen Reinigungsarbeiten genutzt, um die unterirdischen Hallen der Reservoirs zu fotografieren. Was ihn dort erwarten würde, wusste er nicht. In manchen Speichern stand Wasser, in anderen hing Nebel. Die Bilder zeigen Funktionsräume, doch in ihrer kühlen Ruhe erinnern die Kammern an Kirchen. Das Buch Geflutete Kathedralen, aus dem diese Fotos stammen, ist bei Benteli erschienen.
- Datum 29.05.2012 - 15:23 Uhr
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wertvoll!
Auch wenn sich in den letzten 1500 Jahren in puncto Zisternendesign offenbar nicht allzu viel getan hat, siehe z.B.:
http://de.wikipedia.org/w...
Nice job, <3 it!
especially #7!
Fotografen vergönnt, denen Zutritt zu solchen bestimmt nicht für den Publikumsdurchgangsverkehr gedachten Orten erlaubt wird.
Also kann allein schon die fotografierte Lokalität an sich nebst ihrer Exklusivität ein gutes Stück den Reiz von Bildern ausmachen. Das u.U. sogar ganz unabhängig von der Güte der Kamera und dem künstlerisch/handwerklichen Geschick des Fotografen.
Ähnlich ist es, wenn jemand privilegiert ist z.B. einen Filmstar oder einen im Urwald versteckten Inkatempel fotografieren zu dürfen oder zu können, weil er Kontakte zum Showgeschäft, oder das nötige Kleingeld für eine Südamerika-Entdeckungsreise hat.
Deshalb müssen derartige Fotos nicht gleich Kunst sein. Aber leider wird all zu oft etwas, das nur dank Exklusivität und Privileg erst entstehen konnte mit Kunst verwechselt, gleichgesetzt, oder dazu hoch stilisiert.
aber aus Ihrem Beitrag spricht nur eines: Sozialneid.
aber aus Ihrem Beitrag spricht nur eines: Sozialneid.
leere Wände habe ich immer geliebt
und besonders dann,wenn sie z.B.von Saenredam?Chirico gemalt wurden.
Fotos werden immer dann als künstlerisch angesehen,wenn sie an
die Alten Meister erinnern.
aber aus Ihrem Beitrag spricht nur eines: Sozialneid.
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