Das unermüdliche Modell

Thomas Struth für die National Portrait Gallery: London Queen Elizabeth II and the Duke of Edinburgh, Windsor Castle, 2011 | © Thomas Struth
Eitel darf Elizabeth II. nicht sein, wenn es um das Bild geht, das Künstler sich von ihr machen. Nicht immer ist große Kunst auch schmeichelhaft. Die Ausstellung Queen: Art & Image in der Londoner National Portrait Gallery präsentiert anlässlich des Thronjubiläums 60 Porträts der Queen aus 60 Jahren Regentschaft. Wir zeigen zehn der Werke. Wie es zu der Ausstellung kam, lesen Sie hier.
- Datum 04.06.2012 - 11:18 Uhr
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Königin möchte ich nicht sein. 60 Jahre lang eisern und entschlossen Hände schütteln, lächeln, interessiert sein/tun, sich alles und jedes anhören müssen, nie alleine sein, ständig unter Beobachtung stehen, keine Fehler machen zu dürfen....welch eine Plackerei das sein muss.
Mir gefällt das letzte Bild sehr. Die Augen geschlossen und in sich sein.
Ich halte Elisabeth II für eine wahre Heldin!
Sie ist eine Heldin!
Beim Betrachten dieses Bildes -auch mein Lieblingsbild - stellt sich mir immer die Frage, wie Levine die Queen dazu bringen konnte, sich so darstellen zu lassen.
Aber vielleicht war es gar nicht schwer, denn den Mut zu einer solchen Darstellung bringt Elizabeth II ja mehr als genug mit - und die nötige Distanz zu sich selbst.
Sie ist eine Heldin!
Beim Betrachten dieses Bildes -auch mein Lieblingsbild - stellt sich mir immer die Frage, wie Levine die Queen dazu bringen konnte, sich so darstellen zu lassen.
Aber vielleicht war es gar nicht schwer, denn den Mut zu einer solchen Darstellung bringt Elizabeth II ja mehr als genug mit - und die nötige Distanz zu sich selbst.
Aber das hier muss auch sein:
- Banksy: http://www.thisisgloucest...
- Alison Jackson: http://210marginalia.file...
;)
...aber diese hier erscheint mir eher banal und phantasielos.
...aber diese hier erscheint mir eher banal und phantasielos.
Wenn die Queen rätselhaft sein soll, dann nur im Sinne von "Sphinx without a secret".
...aber diese hier erscheint mir eher banal und phantasielos.
Sie ist eine Heldin!
Beim Betrachten dieses Bildes -auch mein Lieblingsbild - stellt sich mir immer die Frage, wie Levine die Queen dazu bringen konnte, sich so darstellen zu lassen.
Aber vielleicht war es gar nicht schwer, denn den Mut zu einer solchen Darstellung bringt Elizabeth II ja mehr als genug mit - und die nötige Distanz zu sich selbst.
Der Balkon kracht mit der ganzen schaulustigen Schar in den Abgrund (Elisabeth II Drama von Thomas Bernhard)
http://tinyurl.com/d3483fw
Ölbilder, Collagen von Fotos handelt, wie es auch in Galerien üblich ist, dass man lesen kann, aus welchem Material etwas hergestellt ist, samt der Grösse.
Über Struth sagt das belanglose Foto einer Königin mehr aus, als über das Modell. Struths Arbeit ist, immer zur richtigen Zeit, die richtigen Freunde zu haben: die Dinge im und für das System 'richtig' zu machen. Zur rechten Zeit zu heiraten, zur rechten Zeit von Düsseldorf nach New York und dann nach Berlin zu ziehen. Sein angepasstes Verhalten, mit Abitur und Studium, wird belohnt. Eine eigene Position, wie auch in den neuen Aufnahmen deutlich sichtbar, hat Struth nie eingenommen. Wie könnte er auch. Er hat nie sein eigenes Leben gelebt, eigene unverwechselbare Erfahrungen gesucht. Oder eine eigenständige Position eingenommen. Er hat sich an die Herrschenden angepasst.
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