Der Stadt gewordene Junggesellenabschied
Wie war Las Vegas? Der Fotograf Volker Renner ist dieser Frage nachgegangen. Auf Parkplätzen und an den Hinterausgängen des Stadt gewordenen Junggesellenabschieds hat er nach Antworten gesucht. Denn: Was in Vegas passiert, bleibt in Vegas – egal, was passiert. Seine ironischen Fotos sind noch bis zum 11. August in der Galerie Robert Morat in Hamburg zu sehen. Das Buch zur Ausstellung ist im Salon Verlag erschienen.
- Datum 20.06.2012 - 13:06 Uhr
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Jedem das seine. Mir das Beste.... aber was der Fotograph da geknipst hat, na ja wem´s gefällt... Ich sehe da zwar nicht wirklich "Las Vegas" raus, ey und sorry aber Bürgersteige gibt es überall, genauso wie Müll. Die paar Fotos, welche Gebäude zeigen könnten doch zu mindest (in Zeiten von Googelmaps und GPS) mit Strassennahmen und eventuellen Koordinaten zu versehen...
Hab hier schon echt bessere Bildfolgen gesehen, Z.B New York von oben, das mit den Dachgärten...
Nur mal meine persönliche Meinung und kurze Anregung
Mfg
Ja, in Bottrop oder in Wanne Eickel. Diese Serie, zumindest die hier gezeigten Bilder, sind eine einzige Ver******e!
Schön, dass es Ihnen gefällt. Mir gefällt es nicht. Der Fotoband heisst "Wie war Las Vegas". Obwohl ohne Fragezeichen, unterstelle ich, dass der Titel als Frage gemeint ist. Deshalb lautet die Antwort: Keine Ahnung.
Wie immer könnte es jeder Kommentator besser. "Meine Oma/Hund könnte bessere Bilder schießen und überhaupt, warum erklärt mir denn niemand was ich auf den Bildern sehe?
Wie immer gilt: Einfach selber "drauflosknipsen" und ach so tiefgründige, mit Koordinaten versehene Erklärbärtexte hinzufügen - schon sollte ein Leben in Glanz & Ruhm und Gold gesichert sein.
Warum machts denn keiner?...achsoo...
Mit ein bisschen Humor und Hirnschmalz kann man den Bildern einiges abgewinnen wie ich finde. Man muss sich halt darauf einlassen können und die deutsche Neidkultur zuhause lassen, dann klappts auch mit dem Kunstgenuss!
Im Salon Verlag ist 2011 ein exzellenter Bildband des Fotografen Volker Renner mit dem Titel "Wie war Las Vegas" erschienen. Schon mit dem Buchtitel macht der Autor auf seinen kritischen Ansatz aufmerksam, indem er auf den alten Song "Viva Las Vegas" anspielt. Der Künstler Renner beleuchtet die Kehrseite der Spieler-und Spaß-Metropole Las Vegas. Volker Renners Sache ist es nicht, vom vermeintlich einzigar-tigen Flair der Glamour-City zu berichten: Es gibt keine Bilder der Neonlichtorgien und keine Aufnahmen von mondänen Casinos. Er taucht vielmehr mit seinen Bildern in die Welt hinter den Kulissen und fokussiert hierbei vermeintliche Banalitäten wie Aufnahmen achtlos weggeworfener Trinkbecher, ausgepresster Zitronen oder Plastikmüll auf dem Asphalt und den Hinterhöfen der City. Seine eindringlichen Aufnahmen sind gleichsam eine Metapher für den hemmungslosen Umgang mit unseren natürlichen Ressourcen einerseits und implizieren andererseits eine subtile Kritik an den widersprüchlichen und dekadenten Verhältnissen innerhalb der amerikanischen Gesellschaft. Perfekt wäre der vorliegende Bildband von Volker Renner, hätte man den ansonsten vorzüglichen Bildband mit einem erklärenden Vorwort oder kompetenten Begleittexten versehen.
... nicht Positiveres sagen zu können. Die gezeigten Fotos jedoch finde ich wenig ansprechend, ich sehe da kein besonderes Auge für die Situation, keinen Einfallsreichtum.
Bei einigen Fotos dachte ich, "die könnten auch von mir sein", und mein Können als Fotograf ist ausbaufähig.
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