der Text weist zwar darauf hin, dass in dieser Zeit auch Werke entstanden, die vom Krieg unbeeinflusst zu sein scheinen (und auch diese werden in der Schau gezeigt), aber wir haben die Überschrift angepasst.
auf Seite 1 anpassen. Das steht unverändert der zwingende und falsche Zusammenhang "weil Auseindersetzuung mit dem Krieg - einzigartige Kunstwerke".
"Massensterben auf der Leinwand
Weil sich Künstler mit dem Leiden und Sterben im Ersten Weltkrieg auseinandersetzten, entstanden einzigartige Werke. Wir zeigen eine Auswahl der Schau "1917" in Metz"
Künstler wie Wassily Kandinsky und Franz Marc, malten bereits 1912 und 1913 Katastrophenbilder (Serien „Sintflut“ und „Improvisation“, sowie „Tierschicksale“). Bilder die grausam und farbenfroh sind, zugleich. Und da gab es zumindest einen mir bekannten Künstler, der kurz noch Franz Marcs Tod in Verdun, anfang 1916, bereits solche Senen malte, welche Valloton, Dix und Grosz erst ein Jahr darauf, 1917 malten: Brennende und bereits abgebrannte Häuser und Schlachtfelder von Verdun, Kanonen, und Soldaten, die von Granatsplittern getroffen werden. Verwüstung und Tod, und Dauerfeuer mit fliegenden Geschossen. Tiefrote, orange und gelbe Flammen, weisser und schwarzer Rauch...
Doch ich hatte Schwierigkeiten, das genannte Bild zu verstehen. Monatelang studierte ich das Bild mit seinen Symbolen. Ich dachte, es könne nur die Schlacht von Verdun sein, war aber nie ganz sicher, bis ich die einzelnen Zusammhänge verstand, und bis ich Felix Vallotons Gemälde „Verdun“, von 1917 sah. Und erst kürzlich, das Bild „Explosion“ von Georg Grosz, und einige andere Bilder zum gleichen Thema.
Es gab ja nicht nur Maler und Schriftsteller, die Werke schufen, zum Thema Krieg, sondern es gab Maler und Schriftsteller, die starben im Gefecht. Meist solche die im Kriegseinsatz waren. Zu viel hatten oder mussten sie riskieren. Aber einige taten es anfänglich auch freiwillig. Talentierte und bedeutende Künstler starben im sinnlosen Krieg. Wie eindrücklich ist es, das Künstler sich in dieser Zeit des Ersten Weltkrieges sich der Kunst widmen konnten, und diese auch zum Thema ihrer Bilder machten. Ich sehe das so, dass mit dieser Ausstellung in Metz, diese Arbeiten dieser Künstler wieder entdeckt werden. Denn sonst stören sie unsere Komfortzone. Man hat lieber den Seerosenteich von Claude Monet, oder ein Bild von Matisse, als eines, das einen grossen Brand darstellt, mit Explosionen und fliegenden Geschossen. Aber, wie gesagt, auch diese Bilder sind farbenreich. Und nicht so anstössig, solange man sie nicht ganz versteht. Es handelt sich nicht um die Verherrlichung von „Kriegskunst“, wie im 18. Jahrhundert, sondern um kritische Kunst, die nichts verbergen oder beschönigen will. Oft sieht man Kubismus mit Futurismus, der besonders eindrücklich Bewegung und Geschwindikeit zeigen kann.
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aber die Überschrift passt zumindest nicht zum Gros der gezeigten Exponate.
…aber der Überschrift angemessene Bilder gibt es leider wahrscheinlich nicht mehr – soetwas wie dieses: http://www.galerie-dresde...
…aber der Überschrift angemessene Bilder gibt es leider wahrscheinlich nicht mehr – soetwas wie dieses: http://www.galerie-dresde...
…aber der Überschrift angemessene Bilder gibt es leider wahrscheinlich nicht mehr – soetwas wie dieses: http://www.galerie-dresde...
Ich gebe meinen Vorrednern recht: nur schwer lässt sich der Titel den Bildern zuordnen.
Sehr geehrte Leser,
der Text weist zwar darauf hin, dass in dieser Zeit auch Werke entstanden, die vom Krieg unbeeinflusst zu sein scheinen (und auch diese werden in der Schau gezeigt), aber wir haben die Überschrift angepasst.
Viele Grüße aus der Redaktion.
auf Seite 1 anpassen. Das steht unverändert der zwingende und falsche Zusammenhang "weil Auseindersetzuung mit dem Krieg - einzigartige Kunstwerke".
"Massensterben auf der Leinwand
Weil sich Künstler mit dem Leiden und Sterben im Ersten Weltkrieg auseinandersetzten, entstanden einzigartige Werke. Wir zeigen eine Auswahl der Schau "1917" in Metz"
Künstler wie Wassily Kandinsky und Franz Marc, malten bereits 1912 und 1913 Katastrophenbilder (Serien „Sintflut“ und „Improvisation“, sowie „Tierschicksale“). Bilder die grausam und farbenfroh sind, zugleich. Und da gab es zumindest einen mir bekannten Künstler, der kurz noch Franz Marcs Tod in Verdun, anfang 1916, bereits solche Senen malte, welche Valloton, Dix und Grosz erst ein Jahr darauf, 1917 malten: Brennende und bereits abgebrannte Häuser und Schlachtfelder von Verdun, Kanonen, und Soldaten, die von Granatsplittern getroffen werden. Verwüstung und Tod, und Dauerfeuer mit fliegenden Geschossen. Tiefrote, orange und gelbe Flammen, weisser und schwarzer Rauch...
Doch ich hatte Schwierigkeiten, das genannte Bild zu verstehen. Monatelang studierte ich das Bild mit seinen Symbolen. Ich dachte, es könne nur die Schlacht von Verdun sein, war aber nie ganz sicher, bis ich die einzelnen Zusammhänge verstand, und bis ich Felix Vallotons Gemälde „Verdun“, von 1917 sah. Und erst kürzlich, das Bild „Explosion“ von Georg Grosz, und einige andere Bilder zum gleichen Thema.
Es gab ja nicht nur Maler und Schriftsteller, die Werke schufen, zum Thema Krieg, sondern es gab Maler und Schriftsteller, die starben im Gefecht. Meist solche die im Kriegseinsatz waren. Zu viel hatten oder mussten sie riskieren. Aber einige taten es anfänglich auch freiwillig. Talentierte und bedeutende Künstler starben im sinnlosen Krieg. Wie eindrücklich ist es, das Künstler sich in dieser Zeit des Ersten Weltkrieges sich der Kunst widmen konnten, und diese auch zum Thema ihrer Bilder machten. Ich sehe das so, dass mit dieser Ausstellung in Metz, diese Arbeiten dieser Künstler wieder entdeckt werden. Denn sonst stören sie unsere Komfortzone. Man hat lieber den Seerosenteich von Claude Monet, oder ein Bild von Matisse, als eines, das einen grossen Brand darstellt, mit Explosionen und fliegenden Geschossen. Aber, wie gesagt, auch diese Bilder sind farbenreich. Und nicht so anstössig, solange man sie nicht ganz versteht. Es handelt sich nicht um die Verherrlichung von „Kriegskunst“, wie im 18. Jahrhundert, sondern um kritische Kunst, die nichts verbergen oder beschönigen will. Oft sieht man Kubismus mit Futurismus, der besonders eindrücklich Bewegung und Geschwindikeit zeigen kann.
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