In den Häusern aller Klassen

Guadalupe Ruiz: "Steuerklasse 1" | © Guadalupe Ruiz/Verlag Scheidegger & Spiess
- Datum 06.07.2012 - 13:53 Uhr
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Guadalupe Ruiz: "Steuerklasse 1" | © Guadalupe Ruiz/Verlag Scheidegger & Spiess
schon der Gipfel des örtlichen Wohlstandes ist und selbst Steuerklasse 1 ist bestimmt nicht "ganz unten".
Aber solche vergleichenden Serien (gibt es ähnlich ja zu verschiedenen Themen) haben schon einen eigenen Reiz.
Sollte man mal wirklich konsequent mit Wohnbeispielen aus Deutschland machen. Nach den Zuständen, die ich von beiden Seiten der diesbezüglichen gaußschen Kurve so kenne, ist die Spreizung hiezulande auch ganz ordentlich und im Zweifel heftiger als in obiger Serie gezeigt.
Jahren erschien mal ein sehr aufschlussreiches Buch:
Deutsche Wohnzimmer (Bucher-Verlag)
von Herlinde Koebl, eine tolle Fotografin
auch sehr interresant:
Plattenbau privat, 60 Interieurs, Nicolai-Verlag
Dort kann man sehen, wie unterschiedlich man das eine genormte Zimmer P2 gestalten kann und raten, wer dort wohnt, da erst dies im Anhang verraten wird, auch wie lange und welchen beruf ausübend
Jahren erschien mal ein sehr aufschlussreiches Buch:
Deutsche Wohnzimmer (Bucher-Verlag)
von Herlinde Koebl, eine tolle Fotografin
auch sehr interresant:
Plattenbau privat, 60 Interieurs, Nicolai-Verlag
Dort kann man sehen, wie unterschiedlich man das eine genormte Zimmer P2 gestalten kann und raten, wer dort wohnt, da erst dies im Anhang verraten wird, auch wie lange und welchen beruf ausübend
Tolle Idee, tolle Fotos. Wirklich eine sehr interessante Fotostrecke, Kompliment an Künstler und Redakteur!
Es wäre auch faszinierend, die Bilder der unterschiedlichen Klassen direkt nebeneinanderzulegen, z.B. die beiden Treppen-Fotos. Dann wäre der Kontrast wahrscheinlich noch eindrücklicher.
Aber auch so ist es eine klasse Bilderstrecke, mehr davon!
„Estrato“ hat mit Steuern nichts zu tun.
Die “Estratos” (Gebietseinteilungen) in Bogotá wurden von der Stadtverwaltung 2003 eingeführt, um die sozialökonomisch schwachen Gebiete der Stadt in Ihren Ausgaben zu subventionieren. Das heißt, dass die Einwohner der Estratos 6, 5 und 4 für Strom, Wasser, Gas, Telefon, Grundsteuer usw. mehr zahlen als die von Estrato 1,2,3. Zum Beispiel zahlen die Einwohner von Estrato 1 um 50% weniger für den gleichen Verbrauch in den Versorgungsdiensten als Estrato 4, der gerade den Durschschnittspreis zu bezahlen hat. Diese 50% werden also von Estrato 5 und 6 übernommen. Das ist soziale Solidarität und Umverteilung. Interessierte mit Spanischkenntnissen können die offizielle Seite der Stadt Bogota besuchen, wo alles erklärt wird, und auch ein Stadtplan mit der Verteilung der Estratos in Bogota zu sehen ist.
http://institutodeestudio...
Alle verbindet ein sehr sehr schlechter Geschmack.
Ich wusste nicht, dass die Geschmackspolizei jetzt schon global agiert. GeschmacksInterPol sozusagen ;-)
Gibt es denn einen universell gültigen Guten Geschmack? Ich dachte immer, dieser Maßstab sei kulturabhängig
Ich denke, es geht eher um das alltägliche Leben und Wohnen und nicht um Geschmack.
Ich wusste nicht, dass die Geschmackspolizei jetzt schon global agiert. GeschmacksInterPol sozusagen ;-)
Gibt es denn einen universell gültigen Guten Geschmack? Ich dachte immer, dieser Maßstab sei kulturabhängig
Ich denke, es geht eher um das alltägliche Leben und Wohnen und nicht um Geschmack.
Ich wusste nicht, dass die Geschmackspolizei jetzt schon global agiert. GeschmacksInterPol sozusagen ;-)
Gibt es denn einen universell gültigen Guten Geschmack? Ich dachte immer, dieser Maßstab sei kulturabhängig
wenn man keinen Geschmack hat, BuntScheck!
so wenigen Zeilen darauf schließen können. Lassen Sie mich doch mehr erfahren, wie denn der universell und in alle weltweit gültige "Gute Geschmack" aussähe?
so wenigen Zeilen darauf schließen können. Lassen Sie mich doch mehr erfahren, wie denn der universell und in alle weltweit gültige "Gute Geschmack" aussähe?
Ein sehr interessantes Buch zum Leben in Shanghai mit ähnlichem Anliegen wurde von Hu Yang gestaltet:
Menschen in Shanghai, Fackelträger-Verlag
Dort kommen auch ganz poitiert die mit abgebildeten Menschen zu Wort.
Die Gegensätze sind zum Teil extrem.
Ich denke, es geht eher um das alltägliche Leben und Wohnen und nicht um Geschmack.
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