Ein Roy Lichtenstein über der Kommode

Candida Höfer: "Eupener Strasse Aachen III 2011", 2011, C-Print, 100 x 118,4 cm, Auflage 6. Das Gemälde "Die große Kutterklasse" stammt von Lyonel Feininger. | © Candida Höfer, VG Bild-Kunst, Bonn 2011/Museum Ludwig, Köln
Das Kölner Museum Ludwig entstand 1976 durch die Schenkung von 350 Werken aus der Privatsammlung von Irene und Peter Ludwig. Zur Zeit des Nationalsozialismus waren die Industrie-Erben jung, und als Erwachsene begannen sie, in der NS-Zeit diffamierte Werke zu sammeln, etwa von August Macke. Candida Höfer fotografierte neun dieser Gemälde im Aachener Haus der Ludwigs, bevor die Bilder in das Museum kamen. Höfers Fotos, von denen hier eine Auswahl zu sehen ist, sind in dem Buch Haus Ludwig im Verlag für moderne Kunst erschienen.
- Datum 12.07.2012 - 14:25 Uhr
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als hätten sich Ludwigs ihren persönlichen Wahntempel gebaut, Neo-Gründerzeit etwa. Tja, so kommt es, wenn man zuviel Kunst shoppt und den Krempel irgendwo abstellen muß.
Wer hätte gedacht, dass an den Wänden eines so möblierten Hauses solche Kunst hängt.
Am besten gefällt mir tatsächlich die Wirkung von Roy Lichtenstein kombiniert mit Wandtellern und Kommode, gefolgt von dem Feininger, der so lapidar zwischen der übrigen Dekoration hängt - hat was.
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