Das Kunstwerk beißt nicht, es will nur spielen

Aus der Hütten-Installation des japanischen Documenta-Künstlers Shinro Othake qualmt es. | © Uwe Zucchi/dpa
Für 100 Tage, vom 9. Juni bis 16. September, gibt die Documenta 13 in Kassel einen Überblick über die Kunst unserer Zeit. Was es dort zu sehen geben wird, blieb bis zur Vorbesichtigung ein Geheimnis. Mit ihrer Auswahl will die Kuratorin Carolyn Christov-Bakargiev nicht provozieren, sondern zum Denken anregen. Und manchmal auch zum Hören oder Fühlen, wie diese Bilder zeigen.
- Datum 07.06.2012 - 13:01 Uhr
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Alles schon mal so oder so in anderen Ausstellungen gesehen, nur die Namen der Macher waren andere. Fazit: Alle zur documenta Eingeladenen lesen die gleichen Kunstmagazine.
Ob Neues oder Altes, mit Ihrer Auffassung kann man sich gar keine kunst mehr ansehen, alles "so oder so schon dagewesen"
Ob Neues oder Altes, mit Ihrer Auffassung kann man sich gar keine kunst mehr ansehen, alles "so oder so schon dagewesen"
das Kunst von KÖNNEN kommt, aber NIX KÖNNEN zur Documenta reicht.
Ob Neues oder Altes, mit Ihrer Auffassung kann man sich gar keine kunst mehr ansehen, alles "so oder so schon dagewesen"
seit der D IX vor 20 Jahren haben sich die Art-Snobs ja nur unter sich getroffen. Jetzt kann wieder jeder sehen, was andere Leute für Kunst halten. Allerdings war Jan Hoet wesentlich cooler als CCB.
Am schönsten ist der Schrotthaufen, der bewacht werden muss, damit die rumänischen und bulgarischen Schrottsammler nicht binnen einer Nacht alles abräumen.
schauen, was mir das alles sagt.
Von ein paar Fotos auf die Fähigkeiten der Künstler oder den Zustand der Kunst an sich oder die Qualität der Auswahl zur Documentag zu schließen, ist weder sinnvoll noch zeigt es überhaupt Interesse an Kunst.
Ich rate zum Hirsch vor Landschaft oder Ikea-Bild an Wand. Da kann man nicht viel falsch machen und es überfordert auch nicht.
>>...noch zeigt es überhaupt Interesse an Kunst.<<
Jan Hoet hatte die D IX weitgehend ins Freie verlegt, damit die selbsternannten Künstler und Kunstkenner sich mit ihrer Umwelt und diese sich mit ihnen auseinandersetzen mussten. Das hat schon deutlich mehr bewirkt, als wenn Snobs und Geschäftemacher im eigenen Saft schmoren.
Die jetzige Kuratorin hat versucht Hoet in dieser Hinsicht zu kopieren, ist aber sonst nicht gerade durch ein freiheitliches Kunstverständnis aufgefallen. Eher im Gegenteil, denn die Schnepfe wollte parallele Ausstellungen von nicht Documenta-Künstlern in Kassel unterbinden. Dafür hätte man sie sofort feuern müssen.
So ist das mit dem proklamierten Kunstinteresse ....
>>...noch zeigt es überhaupt Interesse an Kunst.<<
Jan Hoet hatte die D IX weitgehend ins Freie verlegt, damit die selbsternannten Künstler und Kunstkenner sich mit ihrer Umwelt und diese sich mit ihnen auseinandersetzen mussten. Das hat schon deutlich mehr bewirkt, als wenn Snobs und Geschäftemacher im eigenen Saft schmoren.
Die jetzige Kuratorin hat versucht Hoet in dieser Hinsicht zu kopieren, ist aber sonst nicht gerade durch ein freiheitliches Kunstverständnis aufgefallen. Eher im Gegenteil, denn die Schnepfe wollte parallele Ausstellungen von nicht Documenta-Künstlern in Kassel unterbinden. Dafür hätte man sie sofort feuern müssen.
So ist das mit dem proklamierten Kunstinteresse ....
Sagen Sie das bitte den Dokumenta-Bossen die sich von einer
Skulptur auf einem Kirchturm BEDROHT fühlen.
>>...noch zeigt es überhaupt Interesse an Kunst.<<
Jan Hoet hatte die D IX weitgehend ins Freie verlegt, damit die selbsternannten Künstler und Kunstkenner sich mit ihrer Umwelt und diese sich mit ihnen auseinandersetzen mussten. Das hat schon deutlich mehr bewirkt, als wenn Snobs und Geschäftemacher im eigenen Saft schmoren.
Die jetzige Kuratorin hat versucht Hoet in dieser Hinsicht zu kopieren, ist aber sonst nicht gerade durch ein freiheitliches Kunstverständnis aufgefallen. Eher im Gegenteil, denn die Schnepfe wollte parallele Ausstellungen von nicht Documenta-Künstlern in Kassel unterbinden. Dafür hätte man sie sofort feuern müssen.
So ist das mit dem proklamierten Kunstinteresse ....
Also wenn es um das "Aussen" der Documenta und die Auseinandersetzung mit der Umwelt geht, würde ich Hoet als Kopisten seiner Vorgänger sehen.
Hoet war 1992. Rudi Fuchs dagegen hat bereits 10 Jahre zuvor bei der siebten Documenta die Kunst-Umwelt-Idee z.B. mit den Basaltstelen und Bäumen von Beuys und vielem weiteren massiv unter die Leute gebracht.
Die Kunst in die Umwelt zu bringen ist quasi ein Markenzeichen der Documenta und ihre Spuren der vergangenen Veranstaltungen zeigen sich überall dort, wenn man hinschaut.
Wenn Sie also meinen Hoet sei das Original und die CCB die Kopie, zeigt das nur, dass Sie nichts wissen und irgendwo ein wenig Nachzuplapperndes fanden.
Das in Verbindung mit ihrer "Schnepfe" und dem Ton gibt lediglich 10 Punkte für schlechten Stil und noch einmal 10 Mitleidspunkte.
Und dass man die Documenta mit ihren in der Stadt verteilten Manifestationen vor Trittbrettfahrern schützen will, ist verständlich, schließlich ist sie ein Markenzeichen.
Sie hat den Versuch, die Kirchenkunst zu dem Zeitpunkt zu verhindern soweit ich weiß in Abstimmung versucht. Wer also hätte sie feuern sollen? Sie und andere BILD-Leser, die vor einigen Tagen in diesem Problemfeld auf Stand gebracht wurden? Ich hoffe nicht, dass es je so weit kommt.
Also wenn es um das "Aussen" der Documenta und die Auseinandersetzung mit der Umwelt geht, würde ich Hoet als Kopisten seiner Vorgänger sehen.
Hoet war 1992. Rudi Fuchs dagegen hat bereits 10 Jahre zuvor bei der siebten Documenta die Kunst-Umwelt-Idee z.B. mit den Basaltstelen und Bäumen von Beuys und vielem weiteren massiv unter die Leute gebracht.
Die Kunst in die Umwelt zu bringen ist quasi ein Markenzeichen der Documenta und ihre Spuren der vergangenen Veranstaltungen zeigen sich überall dort, wenn man hinschaut.
Wenn Sie also meinen Hoet sei das Original und die CCB die Kopie, zeigt das nur, dass Sie nichts wissen und irgendwo ein wenig Nachzuplapperndes fanden.
Das in Verbindung mit ihrer "Schnepfe" und dem Ton gibt lediglich 10 Punkte für schlechten Stil und noch einmal 10 Mitleidspunkte.
Und dass man die Documenta mit ihren in der Stadt verteilten Manifestationen vor Trittbrettfahrern schützen will, ist verständlich, schließlich ist sie ein Markenzeichen.
Sie hat den Versuch, die Kirchenkunst zu dem Zeitpunkt zu verhindern soweit ich weiß in Abstimmung versucht. Wer also hätte sie feuern sollen? Sie und andere BILD-Leser, die vor einigen Tagen in diesem Problemfeld auf Stand gebracht wurden? Ich hoffe nicht, dass es je so weit kommt.
und Laienkritiker und zerreißen sich schon vor Eröffnung das Maul über eine Ausstellung, die sie noch gar nicht in Augenschein nehmen konnten. Erbärmlich!
Man kann nur hoffen, dass die diesjährige documenta elitär genug ist, dem deutschen und internationalen Kleinbürgertum so richtig vor den Kopf zu stoßen.
Meinetwegen kann sich jeder in Fäkalkunst üben und Schädel mit Brillis bekleben, der genug Bekloppte finden, die das bezahlen. Dass diese allgemeine Banalität aber mit Steuergeldern, also Zwangsabgaben, finanziert wird, dafür gibt es keine Rechtfertigung. Zu Kunst wird also, was von einer politischen Elite als förderungswürdig tituliert wird. Das ist nicht die Verwirklichung individueller Freiheit, sondern Feudalordnung. Dass gegen diese Machenschaften kein Künstler, die sich ja sonst als freigeistige Avantgarde und einzig legitime Vertreter der Gesellschaftskritik verstehen, ist offenkundig. Leichter kann man sein Geld ja nicht verdienen.
Meinetwegen kann sich jeder in Fäkalkunst üben und Schädel mit Brillis bekleben, der genug Bekloppte finden, die das bezahlen. Dass diese allgemeine Banalität aber mit Steuergeldern, also Zwangsabgaben, finanziert wird, dafür gibt es keine Rechtfertigung. Zu Kunst wird also, was von einer politischen Elite als förderungswürdig tituliert wird. Das ist nicht die Verwirklichung individueller Freiheit, sondern Feudalordnung. Dass gegen diese Machenschaften kein Künstler, die sich ja sonst als freigeistige Avantgarde und einzig legitime Vertreter der Gesellschaftskritik verstehen, ist offenkundig. Leichter kann man sein Geld ja nicht verdienen.
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