Fotograf Günther Bayerl : Auf Gradwanderung in Hobart

Der Fotograf Günther Bayerl portraitiert die Wohnhäuser der tasmanischen Hauptstadt Hobart. Die Gebäude sind verschieden, aber haben eines gemeinsam: Sie stehen am Hang.

Für seine Serie Hobart Steep Housing war der Fotograf Günther Bayerl in der tasmanischen Hauptstadt Hobart unterwegs. In seinen schnörkellosen Häuserporträts dokumentiert er die typische viktorianische Architektur der Gegend. Verbindendes Element der Bilder ist das Gefälle der Straßen am Fuß des Mount Wellington. Bayerl nutzt es, um eine Beziehung zwischen je zwei Porträts herzustellen, von denen wir hier eine Auswahl zeigen.

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Kommentare

9 Kommentare Seite 1 von 2 Kommentieren

Rechtschreib-nie-wo

Zugegeben - dieses Wortspiel ist nicht schlecht. Besser als viele andere. Aber meiner Meinung nach ist es gerade der Flut von Wortspielen in der Presse und vor allem in der Werbung geschuldet, dass bald keiner mehr weiß, wie was geschrieben wird. Und sie führen immer wieder zu Missverständnissen - siehe auch die beiden Anfangskommentatoren...

Und dafür reformiert man die Rechtschreibung?

Im konkreten Fall war es zwar ein offenbar nicht gleich von

allen Lesern erkanntes Wortspiel, aber was ist denn allgemein an kleineren Rechtscheib- oder Tippfehlern schlimm, hier werden doch Meinungen ausgetauscht und kein Rechtschreibungs-Wettbewerb abgehalten.

Ein den Sinn eines Textes völlig umkehrender Schreibfehler, sollte und wird wohl auch vom Autor berichtigt werden, ansonsten sind Rechtschreibfehler doch wohl kein Drama.

Übrigens ich gebe es zu, ohne die Rechtschreibkorrektur meiner „Word“ Textverarbeitung wären meine Schreiben wohl nicht mehr „gesellschaftsfähig“. Ich zähle mich mit zu den Verblödungsopfern der „technischen Revolution“, die in den 70ern mit der Erfindung der Taschenrechner anfing, wodurch viele die einfachsten Rechnungen nicht mehr im Kopf rechnen können und wollen.

Durch die automatische Rechtschreibkorrektur nebst mangelnder Selbstdisziplin verlernen immer mehr Menschen auch die Rechtschreibung.
Eines Tages werden sich nur noch die Computer gegenseitig mit makellosen Texten “befriedigen“ können, weil die Menschen zur Beurteilung der Rechtschreibung gar nicht mehr in der Lage sein werden.

Dennoch, anstatt all zu kleinlich und erbarmungslos über die Rechtschreibung zu wachen, und dadurch möglicherweise nicht mehr zu erkennen worum es überhaupt thematisch geht, sollten wir uns lieber an den interessanten Beiträgen und hier besonders den Fotos erfreuen.