Jeff-Koons-Ausstellung : Reflexionen aus Lack und Pop

Im Frankfurter Liebighaus würdigt eine Schau Jeff Koons' toxisch-bunte Skulpturen. In den Lacken und Emaillen zeigt sich dem Betrachter das eigene Spiegelbild.

Sie leuchten giftig, thematisieren mal Sex, Konsum oder Kirche und trotz aller Varianz verbindet viele der Skulpturen von Jeff Koons eine Besonderheit: Der Betrachter kann sich in ihnen spiegeln. Koons, der Materialfetischist, legt besonderen Wert auf die Verarbeitung – die glänzend lackierten, emaillierten oder polierten Oberflächen sind ihm Sinnbild für menschliche Eitelkeit und vorgetäuschten Luxus. Zu sehen in der Doppelausstellung The Painter & The Sculptor, bis 23. September 2012 in Schirn & Liebighaus Frankfurt, Katalog von Hatje Cantz Verlag.

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