Fotografin Walde Huth : Sinnliche Porträts aus Nachkriegsdeutschland

Die Fotografin Walde Huth schuf in den frühen fünfziger Jahren intensive Porträts. Ihre Bilder machten sie berühmt. In Hamburg sind nun ihre Fotos zu sehen.

Die Karriere von Walde Huth begann 1945. Für die sogenannte Kennkarten-Aktion machte Huth im Auftrag der Alliierten Bilder von Esslingens Einwohnern. Im Jahr darauf eröffnete sie ihr Atelier, erarbeitete sich einen Ruf als Modefotografin. In Paris nahm sie ihre Modelle aus dem Studio mit auf die Straße – die Magazine liebten ihren unangepassten Stil. Nach dem Tod ihres Mannes, dem Architekturfotografen Karl Hugo Schmölz, verarmte sie. Ihre Fotos sind noch bis 2. November in der Hamburger Galerie Hilaneh von Kories zu sehen.

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Kommentare

2 Kommentare Kommentieren

Nur ein toter Künstler ist ein guter Künstler

so Joseph Beuys.Wenn man den brandeins Bericht liest versteht man
die Künstler wie Gerhard Richter oder Hirst oder Gursky u.a.,die darauf achten nicht zu sehr Künstler zu sein,sondern vor allem
auch gerissene Geschäftsleute,die sich also z.B.mehr noch als um die Kunst,um einen guten Steuerberater zu kümmern wissen.
allerdings ist denen auch der Sinn für Schönheit gänzlich abhanden gekommen.und sehen entsprechend alt aus

Teilweise toll

Vielen Dank, dass Sie solche Portfolios mit uns teilen. Sie geben uns einen entrückten Einblick in die Vergangenheit und unser Selbst.

Die Mode-Aufnahmen sind nicht so bemerkenswert ...

Am stärksten wirken bei mir als Portrait-Fotograf die Aufnahmen, bei denen die Kamera dem Modell ganz nahe ist und das Modell den Betrachter direkt ins Auge schaut - das macht gute Portrait-Fotografie aus. Wir glauben mit dem Modell intim sein zu können.

Ronald Daedalus Vogel