AusstellungSyrischer Widerstand auf Leinwänden

Was kann man als Künstler gegen den Krieg in der Heimat tun? Eine Gruppe Syrer hat beeindruckende Antworten gefunden. Zu sehen sind diese in einer Berliner Schau.

Der Fotograf Mohamad Al-Roumi

Der Fotograf Mohamad Al-Roumi

Ein junger Mann steht vor einer Gitterscheibe, durch die man Damaskus erahnen kann. Er trägt eine Tarnhose, die Mütze tief ins Gesicht gezogen, die Arme baumeln am Körper. Er lächelt. Wahrscheinlich hat er sich in diesen Tagen eingereiht in die Massen, die auf die syrischen Straßen gehen, gegen das Regime kämpfen, ihre Fäuste in die Höhe recken. Davon ist Mohamad Al-Roumi überzeugt, der Mann, der das Foto des Jungen vor ein paar Jahren aufgenommen hat. Der 67-jährige ist einer der bekanntesten Fotografen Syriens, seit vierzig Jahren pendelt er zwischen seiner Wahlheimat Paris und seinem Geburtsland. Die einfachen Menschen und Arbeiter, sagt er, sind sein Sujet – und dieses Sujet macht gerade Revolution.

Doch das Assad-Regime schlägt mit aller Macht zurück, schießt auf Demonstranten und bombardiert Städte wie Aleppo. Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch spricht von Zehntausenden, die in den Gefängnissen des Regimes gefoltert werden, rund eineinhalb Millionen Menschen sind derzeit in Syrien auf der Flucht. Als Al-Roumi vor ein paar Tagen mit seiner 83-jährigen Mutter in Aleppo telefonierte, hörte er die Detonationen im Hintergrund. "Ich gehe hier nicht weg. Ich sterbe hier", hatte seine Mutter trotzig gesagt.

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Mohamad Al-Roumi, ein Mann, der gerne mit jungen Menschen zusammen ist, interessiert zuhört und eine kleine Brille auf der Nase trägt, schwankt in diesen Tagen zwischen Ohnmacht und Hoffnung, wie so viele Syrer. Einige von ihnen haben sich nun zusammengetan und stellen ab Dienstag in der Berliner Forum-Factory ihre Kunst aus.
 
Unter dem Titel KunstStoff Syrien – Ein- und Ausblicke in ein zerrissenes Land sind Fotografien, Grafiken, Malereien, Videos und Musik von zehn syrischen Künstlern und Künstlergruppen zu sehen und zu hören. Die Schau dokumentiert und kommentiert die aktuelle Lage in Syrien – und gibt beeindruckende Antworten darauf, was Kunst in Zeiten der Gewalt, der Unterdrückung und der Revolution leisten kann.

Die Ausstellung

Die Ausstellung KunstStoff Syrien wird am 07. August 2012 um 19.30 Uhr in der Berliner Forum Factory, Besselstraße 13-14, eröffnet. Sie ist bis 18. August, täglich von 10 bis 18 Uhr, zu sehen. Mehr zur Ausstellung und zum Begleitprogramm finden Sie hier.

Da sind zum Beispiel die Grafiken und Videos der aus Künstlern, Designern, Bloggern und Aktivisten bestehenden Gruppe The Syrian people know their way, die im Februar 2011 eine Facebook-Seite gegründet hatte. Die Seite wird pro Woche zehntausendfach besucht und liefert der Revolution künstlerischen Rückhalt, inhaltliche Analyse und erhellende Satiren. Die Menschen in Syrien, die sich über die offiziellen Nachrichtenkanäle informieren, wissen häufig nicht, was im Land passiert. The Syrian people know their way sehen sich deshalb als Vermittler. Denn in einer Zeit, in der die Diktatur mit aller Macht versucht, jede freie Meinungsäußerung zu unterdrücken, bilden die Kunst und das Internet ein paar der letzten verbliebenen Freiräume.

Eine Grafik zeigt eine junge Frau, aus deren Kopf Schmetterlinge fliegen. Dazu steht in arabischer Schrift: "Eure Kugeln töteten nur die Angst in uns." Der Spruch stammt von Tariq Saloumeh, einem der Gründungsmitglieder der Gruppe. Der 32-Jährige kam vor vier Jahren zum Philosophiestudium nach Berlin. Seinen echten Namen möchte er nicht nennen, aus Angst um seine Familie und seine Freunde in der Heimat. Die Grafik entstand im April 2011, sie war eine Antwort auf die damaligen Proteste in der südsyrischen Stadt Daara, als Soldaten einen Demonstranten erschossen, der unbewaffnet und mit erhobenen Händen auf sie zugelaufen war.

"Eure Kugeln töteten nur die Angst in uns" – diesen Spruch haben inzwischen viele Aktivisten in Syrien übernommen, er ist auf Demonstrationen zu hören oder prangt als Graffito auf Häuserwänden, sagt Saloumeh.

Der in Berlin-Kreuzberg lebende Künstler Ali Kaaf

Der in Berlin-Kreuzberg lebende Künstler Ali Kaaf

Saloumeh trifft man derzeit häufig in der Wohnung des in Berlin-Kreuzberg lebenden Künstlers Ali Kaaf. Die Revolution hat auch die Exil-Syrer näher zusammengebracht, berichten diese. "Früher konzentrierte man sich auf seinen eigenen, individuellen Kampf um Freiheit. Jetzt haben wir wieder Hoffnung", sagt Kaaf. Die Ausstellung ist für ihn wie eine Botschaft – an das Ausland, das dem Morden in seiner Heimat tatenlos zuschaut, aber auch an die Syrer selbst.

Leserkommentare
  1. zur Drehscheibe internationalen "Aktivismus", der unter dem Deckmantel der Demokratie eigene Interessen verfolgt.
    Nach Wilmersdorf ist nun auch Kreuz-Kölln in das Fadenkreuz internationaler Ächtung gerutscht und einzelne üble Elemente namentlich ausgemacht. Diese werden nun unverzüglich auf diversen Kill-Lists gelistet um dann zu gegebenen Anlass von Drohnen mit Hellfire-Raketen in Ihren Nestern vernichtet werden.

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    Im Artikel geht es u. a. um zwei syrische Künstler, die sich künstlerisch mit der Situation in Syrien auseinandersetzen. Was hat das mit Aktivismus zu tun? Wer verfolgt hier unter "dem Deckmantel der Demokratie eigene Interessen"?

    Ich kann Ihnen nicht folgen.

    Im Artikel geht es u. a. um zwei syrische Künstler, die sich künstlerisch mit der Situation in Syrien auseinandersetzen. Was hat das mit Aktivismus zu tun? Wer verfolgt hier unter "dem Deckmantel der Demokratie eigene Interessen"?

    Ich kann Ihnen nicht folgen.

  2. Im Artikel geht es u. a. um zwei syrische Künstler, die sich künstlerisch mit der Situation in Syrien auseinandersetzen. Was hat das mit Aktivismus zu tun? Wer verfolgt hier unter "dem Deckmantel der Demokratie eigene Interessen"?

    Ich kann Ihnen nicht folgen.

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    Ich glaube der Mitforist kann ebenfalls nicht folgen, nämlich bei der Dreistigkeit mit der die Wirklichkeit entstellt wird, um eine Schein-Wirklichkeit vorzutäuschen, auf deren Grundlagen 'wir' fühlen/denken/handeln sollen.
    "Wahrscheinlich hat er sich in diesen Tagen eingereiht in die Massen, die auf die syrischen Straßen gehen, gegen das Regime kämpfen, ihre Fäuste in die Höhe recken."
    Für diese Beschreibung gibt es keinen (Foto)Beleg. Zur Siegerjustiz gehört eine Siegernarrative. Des Sieges ist sind sich die 'Freunde Syriens' (Zynismus ist ebenfalls standart) sicher. Seit dem Elftenseptember wissen wir, dass auch in der Moderne eine story nicht logisch (geschweige denn wahr) sein muss. 'Wahr' ist, was am schrillsten und dreistesten verbreitet wird.

    Ich glaube der Mitforist kann ebenfalls nicht folgen, nämlich bei der Dreistigkeit mit der die Wirklichkeit entstellt wird, um eine Schein-Wirklichkeit vorzutäuschen, auf deren Grundlagen 'wir' fühlen/denken/handeln sollen.
    "Wahrscheinlich hat er sich in diesen Tagen eingereiht in die Massen, die auf die syrischen Straßen gehen, gegen das Regime kämpfen, ihre Fäuste in die Höhe recken."
    Für diese Beschreibung gibt es keinen (Foto)Beleg. Zur Siegerjustiz gehört eine Siegernarrative. Des Sieges ist sind sich die 'Freunde Syriens' (Zynismus ist ebenfalls standart) sicher. Seit dem Elftenseptember wissen wir, dass auch in der Moderne eine story nicht logisch (geschweige denn wahr) sein muss. 'Wahr' ist, was am schrillsten und dreistesten verbreitet wird.

  3. Ich glaube der Mitforist kann ebenfalls nicht folgen, nämlich bei der Dreistigkeit mit der die Wirklichkeit entstellt wird, um eine Schein-Wirklichkeit vorzutäuschen, auf deren Grundlagen 'wir' fühlen/denken/handeln sollen.
    "Wahrscheinlich hat er sich in diesen Tagen eingereiht in die Massen, die auf die syrischen Straßen gehen, gegen das Regime kämpfen, ihre Fäuste in die Höhe recken."
    Für diese Beschreibung gibt es keinen (Foto)Beleg. Zur Siegerjustiz gehört eine Siegernarrative. Des Sieges ist sind sich die 'Freunde Syriens' (Zynismus ist ebenfalls standart) sicher. Seit dem Elftenseptember wissen wir, dass auch in der Moderne eine story nicht logisch (geschweige denn wahr) sein muss. 'Wahr' ist, was am schrillsten und dreistesten verbreitet wird.

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    Dass es allerdings gar keine Fotos von großen Demonstrationen gäbe, an denen einer der Künstler eigenen Angaben zufolge teilgenommen hat, keinerlei Fotos gibt, stimmt so wohl nicht.

    Wikipedia würde ich mal als neutrale Quelle betrachten, oder?

    Dass es allerdings gar keine Fotos von großen Demonstrationen gäbe, an denen einer der Künstler eigenen Angaben zufolge teilgenommen hat, keinerlei Fotos gibt, stimmt so wohl nicht.

    Wikipedia würde ich mal als neutrale Quelle betrachten, oder?

  4. Dass es allerdings gar keine Fotos von großen Demonstrationen gäbe, an denen einer der Künstler eigenen Angaben zufolge teilgenommen hat, keinerlei Fotos gibt, stimmt so wohl nicht.

    Wikipedia würde ich mal als neutrale Quelle betrachten, oder?

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    Antwort auf "Movie versus Matrix"
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    Habe doch aus dem Artikel zitiert - wo ist das Problem?
    Andere Frage: Wo ist in dem Artikel Kunst zu sehen? Man hätte ja easypeasy die beschriebene Kunst abbilden können...
    Kommen wir zu dem Schluss: Es geht gar nicht um die 'Kunst', es geht um die von mir angemerkte NARRATIVE.
    P.s.: Unter dem link zur Ausstellung ist auch keine Kunst zu sehen.

    Habe doch aus dem Artikel zitiert - wo ist das Problem?
    Andere Frage: Wo ist in dem Artikel Kunst zu sehen? Man hätte ja easypeasy die beschriebene Kunst abbilden können...
    Kommen wir zu dem Schluss: Es geht gar nicht um die 'Kunst', es geht um die von mir angemerkte NARRATIVE.
    P.s.: Unter dem link zur Ausstellung ist auch keine Kunst zu sehen.

  5. Habe doch aus dem Artikel zitiert - wo ist das Problem?
    Andere Frage: Wo ist in dem Artikel Kunst zu sehen? Man hätte ja easypeasy die beschriebene Kunst abbilden können...
    Kommen wir zu dem Schluss: Es geht gar nicht um die 'Kunst', es geht um die von mir angemerkte NARRATIVE.
    P.s.: Unter dem link zur Ausstellung ist auch keine Kunst zu sehen.

    Eine Leserempfehlung
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    Ich fürchte, Sie haben sich in Ihren postmodernen Narrative verirrt. Dass es um Kunst UND bzw. IM Widerstand geht, wird doch aus dem Titel klar ... Hier gehts zur Kunstausstellung: http://www.kulturvertretu... Wenn Sie Kunst wirklich sehen wollen, sollten Sie vermutlich in die Ausstellung selbst gehen.

    Sie schreiben: ">Wahrscheinlich hat er sich in diesen Tagen eingereiht in die Massen, die auf die syrischen Straßen gehen, gegen das Regime kämpfen, ihre Fäuste in die Höhe recken.< - Für diese Beschreibung gibt es keinen (Foto)Beleg. Zur Siegerjustiz gehört eine Siegernarrative. (...)"

    Wenn Sie den Text lesen, sehen Sie, dass dort eine Vermutung des Fotografen wiedergegeben wird, sonst nichts. Wie soll es dafür einen Beleg geben? Gereckte Fäuste in Demonstrationen sind im übrigen keine Siegernarrativ - sondern ein Widerstandsnarrativ: "... die demonstrativ zum Kampfesgruß erhobene geballte Faust [als Gruß/Geste] der Arbeiterbewegung des 19. Jahrhunderts. ...", nach: http://de.wikipedia.org/w...

    Sie haben einen Satz eines der vorgestellten Künstler dazu benutzt, um von Ihnen aufgestellte Behauptungen ohne jeden Beleg als die ukltimative Wahrheit darzustellen und den vorgestellten Künstler durch diesen Kunstgriff als unglaubwürdig einzustufen.

    Das können Sie natürlich gerne so tun, allerdings macht so etwas zumindest für meine Begriffe keinen sonderlich guten Eindruck. Im Rest Ihrer Ausführungen ergehen Sie sich über die "Freunde Syriens", von denen im Artikel

    Auf das (von Ihnen als nicht existent bezeichnete) Bild einer Massendemonstration in Syrien im Wikipedia-Artikel über den syrischen Bürgerkreig sind Sie ger nicht erst eingegangen. Dass das kein Beweis ist, ist selbst klar, allerdings halte ich dieses Bild zumindest für plausibel, ebenso wie die Aussage des syrischen Künstlers zu seinem Foto.

    Und was 9/11, die Freunde Syriens und Siegerjustiz mit diesem Artikel in Zusammenhang bringen sollte, bleibt wohl auch Ihr Geheimnis.

    Ich sehe immerhin 2 Beispiele. Der Bericht ist keine Dokumentation über, sondern ein Hinweis auf die Ausstellung.
    Wenn die Beispiele für Sie keine Kunst sind... dann erinnere ich mich, dass Klaus Staecks Werke für die, denen seine künstlerische Aussage nicht passt, meist auch keine Kunst sind: Gerade weil sie eine konkrete politische Aussage treffen, die ihnen nicht passt. Womit wir wieder bei den 2 Beispielen wären.
    Wenn also nur Kunst sei, was Sie als solche zu benennen belieben, ist ein Gespräch darüber sinnlos.

    Ich fürchte, Sie haben sich in Ihren postmodernen Narrative verirrt. Dass es um Kunst UND bzw. IM Widerstand geht, wird doch aus dem Titel klar ... Hier gehts zur Kunstausstellung: http://www.kulturvertretu... Wenn Sie Kunst wirklich sehen wollen, sollten Sie vermutlich in die Ausstellung selbst gehen.

    Sie schreiben: ">Wahrscheinlich hat er sich in diesen Tagen eingereiht in die Massen, die auf die syrischen Straßen gehen, gegen das Regime kämpfen, ihre Fäuste in die Höhe recken.< - Für diese Beschreibung gibt es keinen (Foto)Beleg. Zur Siegerjustiz gehört eine Siegernarrative. (...)"

    Wenn Sie den Text lesen, sehen Sie, dass dort eine Vermutung des Fotografen wiedergegeben wird, sonst nichts. Wie soll es dafür einen Beleg geben? Gereckte Fäuste in Demonstrationen sind im übrigen keine Siegernarrativ - sondern ein Widerstandsnarrativ: "... die demonstrativ zum Kampfesgruß erhobene geballte Faust [als Gruß/Geste] der Arbeiterbewegung des 19. Jahrhunderts. ...", nach: http://de.wikipedia.org/w...

    Sie haben einen Satz eines der vorgestellten Künstler dazu benutzt, um von Ihnen aufgestellte Behauptungen ohne jeden Beleg als die ukltimative Wahrheit darzustellen und den vorgestellten Künstler durch diesen Kunstgriff als unglaubwürdig einzustufen.

    Das können Sie natürlich gerne so tun, allerdings macht so etwas zumindest für meine Begriffe keinen sonderlich guten Eindruck. Im Rest Ihrer Ausführungen ergehen Sie sich über die "Freunde Syriens", von denen im Artikel

    Auf das (von Ihnen als nicht existent bezeichnete) Bild einer Massendemonstration in Syrien im Wikipedia-Artikel über den syrischen Bürgerkreig sind Sie ger nicht erst eingegangen. Dass das kein Beweis ist, ist selbst klar, allerdings halte ich dieses Bild zumindest für plausibel, ebenso wie die Aussage des syrischen Künstlers zu seinem Foto.

    Und was 9/11, die Freunde Syriens und Siegerjustiz mit diesem Artikel in Zusammenhang bringen sollte, bleibt wohl auch Ihr Geheimnis.

    Ich sehe immerhin 2 Beispiele. Der Bericht ist keine Dokumentation über, sondern ein Hinweis auf die Ausstellung.
    Wenn die Beispiele für Sie keine Kunst sind... dann erinnere ich mich, dass Klaus Staecks Werke für die, denen seine künstlerische Aussage nicht passt, meist auch keine Kunst sind: Gerade weil sie eine konkrete politische Aussage treffen, die ihnen nicht passt. Womit wir wieder bei den 2 Beispielen wären.
    Wenn also nur Kunst sei, was Sie als solche zu benennen belieben, ist ein Gespräch darüber sinnlos.

  6. Ich fürchte, Sie haben sich in Ihren postmodernen Narrative verirrt. Dass es um Kunst UND bzw. IM Widerstand geht, wird doch aus dem Titel klar ... Hier gehts zur Kunstausstellung: http://www.kulturvertretu... Wenn Sie Kunst wirklich sehen wollen, sollten Sie vermutlich in die Ausstellung selbst gehen.

    Sie schreiben: ">Wahrscheinlich hat er sich in diesen Tagen eingereiht in die Massen, die auf die syrischen Straßen gehen, gegen das Regime kämpfen, ihre Fäuste in die Höhe recken.< - Für diese Beschreibung gibt es keinen (Foto)Beleg. Zur Siegerjustiz gehört eine Siegernarrative. (...)"

    Wenn Sie den Text lesen, sehen Sie, dass dort eine Vermutung des Fotografen wiedergegeben wird, sonst nichts. Wie soll es dafür einen Beleg geben? Gereckte Fäuste in Demonstrationen sind im übrigen keine Siegernarrativ - sondern ein Widerstandsnarrativ: "... die demonstrativ zum Kampfesgruß erhobene geballte Faust [als Gruß/Geste] der Arbeiterbewegung des 19. Jahrhunderts. ...", nach: http://de.wikipedia.org/w...

    3 Leserempfehlungen
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    Fehlt bloß noch der geballte gruß von Ernst thälmann !

    Daß es in Syrien auch sowas wie künstlerischen Widerstand gegen das System gibt, paßt halt nicht in das Weltbild einiger Assad-Fans (nach deren Kommentaren man die Uhr stellen kann, sobald hier ein Artikel mit Syrien-Bezug erscheint). Entsprechend müssen solche künstlerischen Aktionen dann gleich als westliche Propaganda diffamiert werden.

    Fehlt bloß noch der geballte gruß von Ernst thälmann !

    Daß es in Syrien auch sowas wie künstlerischen Widerstand gegen das System gibt, paßt halt nicht in das Weltbild einiger Assad-Fans (nach deren Kommentaren man die Uhr stellen kann, sobald hier ein Artikel mit Syrien-Bezug erscheint). Entsprechend müssen solche künstlerischen Aktionen dann gleich als westliche Propaganda diffamiert werden.

  7. 7. Gruß!

    Fehlt bloß noch der geballte gruß von Ernst thälmann !

    Antwort auf "Wo ist Ihr Problem"
  8. Daß es in Syrien auch sowas wie künstlerischen Widerstand gegen das System gibt, paßt halt nicht in das Weltbild einiger Assad-Fans (nach deren Kommentaren man die Uhr stellen kann, sobald hier ein Artikel mit Syrien-Bezug erscheint). Entsprechend müssen solche künstlerischen Aktionen dann gleich als westliche Propaganda diffamiert werden.

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    Antwort auf "Wo ist Ihr Problem"

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